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Von Süden her ungünstig

2. Mai 2009

Nach einem familiär in München verbrachten Feiertag breche ich heute morgen auf, um ab 12h meinen Dienst am Infostand zur Kommunalwahl und Europawahl in der Esslinger Fußgängerzone zu versehen. Von Süden Esslingen anzufahren, und das am Samstag, ist nicht wenig aufwändig. Die Acht-Uhr-Züge sind mir zu früh. 9.23h in den Ersatz-IC (viele ICEs werden gewartet), in Ulm in den IRE, um 11.39h in Plochingen der abfahrenden S1 nachwinken und auf die nächste 29 Minuten warten? Oder in Plochingen ins Taxi steigen? Ich entscheide mich für den EC 9.40h, um ab Ulm über eine Stunde in der Regionalbahn zu sitzen. Beimerstetten, Westerstetten, Urspring – ganz nett eigentlich, und die RB Stuttgart-Ulm ist inzwischen meist ein recht schickes Zügchen. 12.21h bin ich da, die erste Infostand-Schicht hat gewartet.

Esslingen ist fast eine Großstadt und hat keinen eigenen Anschluss an den Schienen-Fernverkehr. Den kann auch ich nicht versprechen. Falls Stuttgart 21 kommt, hat es sich ganz erledigt. Aber ein stündlicher Anschluss der IC und EC am guten alten Bahnknotenpunkt Plochingen, jetzt und für die nächsten Jahre, wäre machbar. Der Landkreis ist dicht besiedelt, die Bahninfrastruktur ist da, es muss nicht alles über Stuttgart abgewickelt werden. Die ganz große Pro-Stuttgart 21-Koalition hat solche naheliegenden Verhandlungsziele gegenüber der Bahn wohl aus dem Auge verloren. Für den Kreis Esslingen mit seinen über 500.000 Einwohnern wäre der stündliche Anschluss in Plochingen ein habhafter Fortschritt.

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