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Mit dem TLK durch Polen

22. August 2013

Sommer 2012 (!), und ich kann endlich meine Ankündigung umsetzen, die Danziger Bucht (wenigstens teilweise) per Bahn zu bereisen. Nach eindrucksvollen Tagen in Danzig, das jedem Besucher seine Geschichte von Krieg und Frieden, von Zerstörung und liebevoller Rekonstruktion, von Unterdrückung und Freiheitswillen erzählt, geht es westwärts in das Ostseebad Ustka.

Die Vorbereitung ist recht einfach: Auf bahn.de ist der polnische Fahrplan eingespeist, und auch die Seite der polnischen Staatsbahn ist einfach zu bedienen. Wunderbare literarisch-praktische Vorfreude macht dazu Steffen Möllers ‘Expedition zu den Polen. Eine Reise mit dem Berlin-Warszawa-Express’, das ich mir vorab vergnügt einverleibe.

Die Strecke unterhalb der Ostseeküste wird jedoch nicht vom polnischen IC, sondern vom günstigeren TLK bedient. Mit wild gemischtem Wagenmaterial – unserer gleicht einem alten D-Zug - rollen wir gemächlich die Dreistadt entlang. Nach Gdynia geht es flotter nach Slupsk. Dort schleichen wir unsicher herum, bis wir verstehen, dass nicht das Gleis, sondern der Bahnsteig angezeigt wird. So finden wir unseren nächsten TLK, sommerlich mit Ostsee-Touristen wie uns gefüllt. Alles nicht gerade up to date, aber recht gemütlich – nur die Ein- und Ausstiege sind wirklich nichts für Fußkranke.

Heimwärts geht es später über Berlin in einer nicht so gemütlichen Variante in Regionalzügen über Slupsk, Stettin und Angermünde. Wohl keine Variante für ÖV-Einsteiger – aber da gibt ja noch den Berlin-Warzsawa-Express, s.o.!

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