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Lindlohr bei Frauendialog in Indien

3. Dezember 2013
Andrea Lindlohr in Neu-Delhi mit der indischen Reporterin Shoma  Chaudhury und Martha Crawford-Heitzmann vom französischen Energiekonzern Areva

Andrea Lindlohr in Neu-Delhi mit Reporterin Shoma Chaudhury und Martha Crawford-Heitzmann, Areva

Auf Einladung der deutschen und der französischen Botschaft in Indien nahm die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr an der internationalen Frauenkonferenz ‘Winning Women’ in Neu-Delhi teil. Vor über 100 TeilnehmerInnen diskutierte sie über eine bessere Teilhabe von Frauen in Wirtschaft, Politik und Medien.

Aus Indien war zuletzt vielfach über Vergewaltigungen berichtet worden. „Gewalt an Frauen ist dort das dominierende Thema in der frauenpolitischen Debatte“, berichtet Lindlohr. „Für Mädchen schlägt sich ein unsicherer Schulweg direkt in schlechteren Bildungschancen nieder.“

Die Diskussionen über Frauenquoten in Aufsichtsräten und Parlamenten laufe in Indien ähnlich wie in Deutschland. Zwar sei der neue Bundestag mit 36% Frauen weiblicher geworden. „Mit nur 19% ist die demokratische Repräsentanz von Frauen im Landtag noch sehr problematisch“, so Lindlohr. Hier gebe es viel zu tun.

„Frauen können von den Erfahrungen in anderen Länder lernen“, findet Lindlohr und verwies auf die erfolgreiche 40%-Quote für Aufsichtsräte in Norwegen oder die grüne Partei in Deutschland. „Die Quote hat sich als effektives Mittel erwiesen, um Strukturen aufzubrechen und die Vielfalt zu stärken – damit die vielen guten Frauen in der Politik und in Unternehmen nicht mehr an die gläserne Decke stoßen.“

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