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Land fördert die autobahnparallele Nordumfahrung bei Neuhausen

21. Oktober 2014

Pressemitteilung vom 21. Oktober 2014

Das Land hat die autobahnparallele Nordumfahrung (L 1204) bei Neuhausen in sein Bauprogramm für die Jahre ab 2017 aufgenommen. „Die Umfahrung entlastet Mensch und Umwelt in Neuhausen von Lärm und Stau. Die Lebensqualität in Neuhausen wird sich deutlich erhöhen und die Wirtschaft profitiert von einer besseren Infrastruktur. Mit dem Landesstraßenbauprogramm setzen wir ein klares Zeichen für den Erhalt und den Ausbau unserer Infrastruktur auch im Kreis Esslingen“, erklären die Esslinger Landtagsabgeordneten Lindlohr und Drexler.

„Mit der Maßnahme wird eine verkehrliche Entlastung von Neuhausen erreicht. Sie wird parallel zur Autobahn und zur geplanten Neubaustrecke der Deutschen Bahn von Stuttgart nach Ulm zwischen der neugebauten Anschlussstelle Neuhausen und der Anschlussstelle Esslingen geführt“, so Landtagsvizepräsident Wolfgang Drexler. „Ich freue mich, dass das Land hier Kosten einspart, indem aus der Baustraße für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm später die Nordumfahrung erstellt wird“, so Drexler weiter.

„Grün-Rot baut das Landesstraßennetz nach nachvollziehbaren und transparenten Kriterien aus. Mit der Praxis, Spatenstiche nach willkürlichen Überlegungen zu setzen, haben wir aufgeräumt. Wir stellen sicher, dass dort gebaut wird, wo die Maßnahmen am dringendsten benötigt werden. Damit war klar, dass das Land den hochbelasteten Abschnitt der Landesstraße 1204 angeht“, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andrea Lindlohr.

Das Land priorisiert seine Baumaßnahmen danach, wie hoch die Verkehrsbelastung auf einer Strecke ist, ob die Verkehrssicherheit durch einen Ausbau erhöht wird, wie viele Menschen potentiell von Lärm und Stau entlastet werden und berücksichtigt auch Belange der Wirtschaft sowie ökologische Folgen.

Lindlohr und Drexler zeigen sich optimistisch, dass der Landkreis Esslingen auch in den folgenden Jahren von Geld aus dem Landestraßenbauprogramm profitieren kann. „Derzeit sind die Mittel knapper, als sie sein müssten, weil die CDU-Regierung ihre Sonderprogramme seit 2009 auf Pump finanziert hat und die Rückzahlung in die jetzt aktuellen Haushalte verschoben hat. Diese Taschenspielertricks laufen jetzt aber sukzessive aus, so dass bei gleichem Haushaltsansatz künftig real mehr Geld für neue Projekte zur Verfügung stehen wird“, so Lindlohr und Drexler abschließen.

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