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Grün-Rot finanziert Hochschule Esslingen verlässlich bis 2020

9. Januar 2015

Pressemitteilung vom 09. Januar 2014

Hochschulstandort Esslingen erhält mehr Mittel für Grundfinanzierung

„Der Hochschulfinanzierungsvertrag bringt der Hochschule Esslingen die Verlässlichkeit und Sicherheit, die sie braucht, um sich entlang ihres eigenen Struktur- und Entwicklungsplans erfolgreich weiterzuentwickeln“, freut sich die Esslinger Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Andrea Lindlohr. „Die Region Esslingen lebt von ihren gut ausgebildeten Fachkräften, die zur Innovationskraft des Standortes beitragen. Dafür ist eine gute Ausbildung sowie der Technologietransfer in den Wirtschaftsstandort durch die Hochschule Esslingen ein wichtiger Bestandteil“, so Lindlohr.

Die Landesregierung und die Leitungen der baden-württembergischen Hochschulen haben heute (9. Januar) in Stuttgart den Hochschulfinanzierungsvertrag „Perspektive 2020“ unterzeichnet, der eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020 hat. Andrea Lindlohr unterstrich die Bedeutung dieses Schrittes für den Wissenschaftsstandort Esslingen. „Nachdem die letzten Landesregierungen in der Praxis Sparpakete beschlossen hatten, garantiert Grün-Rot allen Hochschulen jetzt nicht nur Finanzsicherheit bis 2020, sondern sogar einen Aufwuchs der Grundfinanzierung.“

Von den verschiedenen Bausteinen des Hochschulfinanzierungsvertrags gibt es für einen neu eingerichteten Topf, mit dem auf Vorschlag der Studierenden die Qualität von Lehre und Studium verbessert werden soll, bereits konkrete Zahlen. „Die Esslinger Studierenden können mit rund 300.000 Euro jährlich rechnen. Damit können sie beispielsweise Tutorien und neue technische Ausstattung für die Lehre finanzieren“, sagte Andrea Lindlohr.

Neu ist im Hochschulfinanzierungsvertrag auch die Einbeziehung des Hochschulbaus. „Hier gibt es landesweit jedes Jahr 100 Millionen Euro mehr. Davon hat die Hochschule Esslingen bereits durch den Beschluss zum Neubau in der Weststadt profitiert“, so Andrea Lindlohr.

Durch die höhere Grundfinanzierung im neuen Hochschulfinanzierungsvertrag könnten auch an der Hochschule Esslingen bessere Jobs geschaffen werden, so Lindlohr: „Ich bin sicher, dass die Hochschule Esslingen dies nutzt und viele bisher befristete Stellen ihrer Angestellten in unbefristete Jobs umwandeln wird.“ Konkret sollten laut Stellen für Daueraufgaben der Hochschule unbefristet besetzt werden und dass dort, wo Befristungen begründet sind, Verträge eine Laufzeit von mindestens zwei Jahren haben. Dies sei notwendig, weil die Arbeitsverhältnisse an den Hochschulen in den letzten Jahren durch viele Sonderprogramme des Bundes und der Länder immer kurzfristiger und unsicherer geworden seien.

Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das seinen Hochschulen bis 2020 einen verlässlichen Grundfinanzierungsaufwuchs bietet.

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