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Flüchtlings-Dialog mit Andrea Lindlohr

5. November 2015
‚Flüchtlinge bei uns – Perspektiven gemeinsam gestalten‘. Mit Prof. Dr. Wolf-Dietrich Hammann, Andrea Koch-Widmann, Babak Tdehnoo Tarkashvand, Hilde Cost und Julie Hoffmann (v.l.n.r.).

‚Flüchtlinge bei uns – Perspektiven gemeinsam gestalten‘. Mit Prof. Dr. Wolf-Dietrich Hammann, Andrea Koch-Widmann, Babak Tdehnoo Tarkashvand, Hilde Cost und Julie Hoffmann (v.l.n.r.).

Über 130 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen zum Esslinger Dialog ‚Flüchtlinge bei uns – Perspektiven gemeinsam gestalten‘ der grünen Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr. „Unterbringung zu organisieren, Sprachkurse und Schulklassen bereitzustellen gelingt nur in einer Verantwortungsgemeinschaft. Verwaltungen und Ehrenamt leisten dabei Großes“, so Lindlohr. So habe Grün-Rot die Landeserstaufnahmeplätze von 900 auf derzeit 23.500 Plätze erhöht und mit über 1500 Vorbereitungsklassen ein gutes Schulangebot für junge Flüchtlinge geschaffen.

„Wir schaffen kreative Lösungen“, erklärte Wolf-Dietrich Hammann, Leiter des Lenkungskreis Flüchtlinge Baden-Württemberg und Amtschef des Integrationsministeriums. Im neuen Registrierungszentrum in Heidelberg würden die Verfahren beschleunigt und zugleich die beruflichen Qualifikationen der Flüchtlinge erfasst. Europa müsse Zuwanderung als Chance begreifen, so Hammann.

Dass Bildung und gute Sprachkenntnisse ein wichtiger Baustein von Integration sei, betonte die leitende Geschäftsführerin der IHK Esslingen-Nürtingen Hilde Cost. Sie hat ein Ausbildungsprojekt für Flüchtlinge ins Leben gerufen, über das Babak Tdehnoo Tarkashvand berichtete, der nun bei Festo in Ausbildung ist. Cost forderte ein flexibleres Vorgehen der Ausländerbehörden gerade bei Auszubildenden.

Für die Gesundheitskarte für Flüchtlinge als Schritt zu weniger Bürokratie sprach sich Julie Hoffmann vom AWO-Sozialdienst für Flüchtlinge aus. Auch müsse mehr günstiger Wohnraum geschaffen werden. Wie die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit zur Integration beiträgt, berichtete die Vorsitzende des Freundeskreis Asyl Ostfildern Andrea Koch-Widmann und stellte fest: „Bei der Begegnung mit Flüchtlingen merken die Leute, dass ihnen ein Mensch gegenübersitzt und keine fremde Kultur.“

1 Kommentar zu "Flüchtlings-Dialog mit Andrea Lindlohr"
  1. Sehr geehrte Frau Lindlohr,
    vielleicht erinnern Sie sich an unser Gespräch im FORUM HOLZBAU vor einiger Zeit. Ich bin seit kurzem beauftragt, von seiten der proHolzBW mit Unterstützung durh das MLR den Bedarf an Flüchtlingsunterkünften mit den Kapazitäten im Holzbau zu koordinieren und bestehende Konzepte vorzustellen. Ich hatte bereits die Möglichkeit, mit Verantwortlichen in den Landratsämtern zu sprechen. Ich möchte Sie bitten, in Ihrem Netzwerk auf dieses landesweite Angebot hinzuweisen.

    Beste Grüsse
    Joachim Hörrmann

    Hörrmann | 1. Dezember 2015
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