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Durchbruch für den Schienenverkehr auf den Fildern

14. November 2012

Grün-Rot sichert S-Bahn-Verlängerung nach Neuhausen

Pressemitteilung vom 14. November 2012

„Das ist ein Durchbruch für den Schienenverkehr auf den Fildern“, freute sich die Esslinger Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr (GRÜNE) über die Entscheidung der grün-roten Koalition, die Finanzierung der S-Bahn-Verlängerung nach Neuhausen im Landeshaushalt abzusichern. „Allein in Neuhausen leben über 11 000 Menschen, die von einem verbesserten Anschluss an den Flughafen, die Stadt Stuttgart und den gesamten Schienenverkehr in der Region profitieren“, erklärte Lindlohr. Hinzu kämen die Anwohner aus Nachbargemeinden wie Denkendorf und Wolfschlugen, die eine verlängerte Strecke der S2 von Bernhausen bis nach Neuhausen ebenfalls nutzen würden.

Da Neuhausen darüber hinaus eine sehr wirtschaftsstarke Gemeinde ist, verspricht sich Lindlohr eine spürbare Entlastung für den Berufsverkehr auf den Fildern: „Viele Menschen pendeln täglich zu ihrem Arbeitsplatz bei Balluff, ThyssenKrupp oder einem anderen Unternehmen in Neuhausen. Mit der Entscheidung für die S-Bahn-Verlängerung gehen wir das Ziel, den motorisierten Individualverkehr zunehmend auf die Schiene zu verlagern, entschlossen an.“

Am Dienstag (den 13. November 2012) hatten die Regierungskoalitionen beschlossen, den Landesanteil für das Projekt mit Verpflichtungsermächtigungen abzusichern. Dieser umfasst nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) rund 20 Prozent der Projektkosten, die auf 80,6 Mio. Euro veranschlagt werden. „Wir erwarten, dass der Bund seinen Finanzierungsanteil von 60 Prozent jetzt ebenfalls erbringt“, sagte Lindlohr. Die Planungen für die S-Bahn-Verlängerung sollten nun zügig vorangetrieben werden, da die Bauarbeiten bis 2019 abgeschlossen sein müssten, um eine Finanzierung nach dem GVFG zu gewährleisten.

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