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Einladung zum Esslinger Dialog: Gegen Hass und Hetze – Antisemitismus & Rechtsextremismus entgegentreten

15. Oktober 2019 | Beitrag kommentieren »

Nach den Geschehnissen in Halle (Saale) gibt es Veränderungen im Veranstaltungsablauf. Gemeinsam wollen wir als Esslinger Landtagsabgeordnete Stellung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus beziehen.

Daher laden wir –  Andrea Lindlohr, Andreas Deuschle und Nicolas Fink – Sie gemeinsam zu einem interfraktionellen Esslinger Dialog „Gegen Hetze und Hass: Antisemitismus und Rechtsextremismus entgegentreten“ mit dem baden-württembergischen Antisemitismusbeauftragten Dr. Michael Blume, dem Publizisten Dr. Reinhard Olschanski und eine*r Vertreter*in aus der Repräsentanz der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW) (angefragt) ein. Dieser findet am Donnerstag, den 24. Oktober, um 19 Uhr in der Schickhardt-Halle des Alten Rathaus Esslingen, Rathausplatz 1, statt.

Nicht erst seit dem antisemitischen und rechtsextremistischen Anschlag auf die Synagoge und weitere Bürgerinnen und Bürger in Halle (Saale) ist klar: Die Bedrohung durch Antisemitismus und Rechtsextremismus in Deutschland ist sehr hoch. Die demokratischen Kräfte müssen gemeinsam Haltung zeigen und Antisemitismus und Rechtsextremismus entgegentreten.

Antisemitismus und Rechtsextremismus sind ein Angriff auf unsere Demokratie. Sie haben enormen Einfluss auf die innere Sicherheit, die Religionsfreiheit und auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hetze und Hass bereiten dabei den Nährboden für Straftaten. Woher kommen solche Strömungen, wie artikulieren sie sich und welche aktuellen Entwicklungen gibt es dabei? Mit welchen Mitteln können die demokratischen Kräfte in der Gesellschaft Antisemitismus und Rechtsextremismus entgegentreten?

Dr. Michael Blume ist Religionswissenschaftler und seit 2018 der Beauftragte der Landesregierung gegen Antisemitismus. In seinem soeben veröffentlichten ersten Bericht bestätigt er den Eindruck zunehmender antisemitischer Einstellungen in der Bevölkerung und gibt Handlungsempfehlungen, um diesen entgegenzutreten.

Dr. Reinhard Olschanski ist Philosoph und Publizist. Sein aktuelles Buch heißt „Der Wille zum Feind“ und beschäftigt sich mit der Sprache der Populisten. Es verbindet politische Relevanz und rhetorische Fachanalyse und ist ein Weckruf zur Verteidigung der demokratischen Kultur.

„Das nächste große Ding“ – Grüne Ideen für mehr Innovation

26. September 2019 | Beitrag kommentieren »

Was haben Auto, Fahrrad, Rechenmaschine, Teebeutel und Dauerwelle gemeinsam? Das alles sind Erfindungen aus Baden-Württemberg. Wir haben uns über die Zeit den Titel „Land der Tüftler und Denker“ erarbeitet. Aber wir dürfen uns auf diesem Titel nicht ausruhen: Wir brauchen kreative, neuartige Lösungen, um die richtigen Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. Deshalb haben die Fraktion GRÜNE im Landtag uns über Innovationen ausgetauscht und ein Positionspapier beschlossen.

Für uns GRÜNE liegt Innovation nicht nur in einer einzelnen Erfindung, Innovation bedeutet für uns eine Haltung, mit der wir Dinge neu ergründen und grün denken wollen.

Unser Anspruch ist ganzheitlich ausgerichtet: Wir wollen Innovation nicht nur technisch und wirtschaftlich begrenzen –  wir müssen auch die ökologische und gesellschaftliche Ebene einbeziehen.  Wenn wir jetzt die richtigen Weichen stellen, kann Baden-Württemberg zum Pionierland für grüne Innovationen werden.

Was ist grüne Innovation?  Wir haben uns auf den Weg gemacht, das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln und die Wende hin zu einer ökologischen, nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu schaffen.  … weiterlesen »

Andrea Lindlohr wieder in den Landesvorstand der Grünen gewählt

23. September 2019 | Beitrag kommentieren »

Pressemitteilung vom 23. September 2019

Die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr ist auf der 36. Landesdelegiertenkonferenz der baden-württembergischen Grünen am 21. und 22. September in Sindelfingen erneut in den 21-köpfigen Landesvorstand ihrer Partei gewählt worden. Sie setzte sich gegen mehrere Mitbewerberinnen durch. Lindlohr, die auch stellvertretende Vorsitzende der grünen Landtagsfraktion ist, gehört dem Führungsgremium bereits seit 2003 an und ist dessen dienstältestes Mitglied.

Der Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen setzt sich aus den beiden Landesvorsitzenden, dem Landesschatzmeister, den 17 gewählten Mitgliedern des Parteirats und dem Ministerpräsidenten als beratendem Mitglied zusammen.

Dank Landesmitteln bleibt Infrastruktur in der Region intakt.

10. September 2019 | Beitrag kommentieren »

Pressemitteilung vom 10. September 2019

Land unterstützt Esslingen bei Brückensanierung

Nachdem das Land im vergangenen Jahr bereits die Sanierung der Vogelsangbrücke mit einem Millionenbetrag gefördert hat, beteiligt es sich nun auch mit 5,1 Millionen Euro an der Errichtung eines Ersatzneubaus für die Hanns-Martin-Schleyer-Brücke, teilen die beiden Esslinger Landtagabgeordneten Andrea Lindlohr (GRÜNE) und Andreas Deuschle (CDU) mit.

„Die Brücken als zentraler Bestandteil der Infrastruktur in unserer Region werden aktuell Schritt für Schritt mit Landeshilfe saniert“, so Andreas Deuschle. „Damit investieren wir in den notwendigen Erhalt der Infrastruktur in Esslingen.“

Andrea Lindlohr ergänzt: „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass das Land Esslingen bei der Sanierung der städtischen Neckarbrücken mit einer hohen Summe unterstützt. Gemeinsam stellen wir damit sicher, dass unsere Region weiter über eine funktionierende Infrastruktur verfügt und wirtschaftlich erfolgreich und lebenswert bleibt.“

Um die Kommunen bei der Sanierung der Brücke zu unterstützen, hat das Land für die Jahre 2017 bis 2019 einen kommunalen Sanierungsfonds aufgelegt. Es stehen insgesamt rund 119,1 Millionen Euro zur Verfügung, wovon rund die Hälfte im Jahr 2019 den Landkreisen und Gemeinden zur Unterstützung zukommt.

Einladung zum Klimaschutz-Spaziergang am 13.9., 16:30 Uhr

19. August 2019 | Beitrag kommentieren »

Der Klimaschutz ist eine der drängendsten Aufgaben für die Zukunft der Menschen, und auch in Esslingen bekommen wir die Folgen des Klimawandels zu spüren. Was kann in Esslingen ganz konkret in verschiedenen Bereichen für den Klimaschutz getan werden? Und was unternimmt das Land für den Klimaschutz?

Darüber möchte ich informieren und lade Sie daher herzlich ein zum

Klimaschutz-Spaziergang mit Andrea Lindlohr MdL und Esslinger Experten am Freitag, den 13. September, um 16:30 Uhr.

Treffpunkt sind die Städtischen Verkehrsbetriebe Esslingen (SVE), Heilbronner Straße 70, 73728 Esslingen.

Dort sprechen wir mit Bürgermeister Ingo Rust und dem technischen Werksleiter Johannes Müller über die Elektrifizierung des Öffentlichen Verkehrs in Esslingen und besichtigen die Elektro-Hybridbusse der SVE.

Im Anschluss geht es zu Fuß zu den Grünen Höfen in die Pliensauvorstadt. Über die dortige Geothermie-Wärmeversorgung informiert uns der Service-Leiter der Stadtwerke Esslingen Dr. Markus Michel.

Unterwegs gibt der Esslinger BUND-Vorsitzende Werner Barth Auskunft über den durch den Klimawandel verursachten Trockenstress für Pflanzen und Tiere in Esslingen. Abschließend besuchen wir gemeinsam mit Architekt Jens Könekamp das in innovativer Holzbauweise errichtete neue Wohngebäude der Lebenshilfe Esslingen.

Der Klimaschutz-Spaziergang wird ca. 2 Stunden dauern und endet mit einem gemütlichen Ausklang im Gebäude der Lebenshilfe.

Bitte geben Sie mir per Mail an andrea.lindlohr@gruene.landtag-bw.de kurz Bescheid, ob Sie beim Spaziergang teilnehmen möchten, damit ich besser planen kann.

Ich freue mich auf einen informativen Spaziergang und interessante Gespräche mit Ihnen.

Andrea Lindlohr MdL

Mit Sozialminister Manne Lucha zu Besuch im Hospiz Esslingen

12. August 2019 | Beitrag kommentieren »

Sozialminister Manne Lucha MdL (li), Andrea Lindlohr MdL (3. v.li.) und weitere Beteiligte besuchten das Hospiz unter Leitung von Susanne Kränzle (2 v.li.) Bildautor: Ulrike Rapp-Hirrlinger

Im Rahmen seiner Sommertour besuchte Manne Lucha (Grüne), Minister für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg, gemeinsam mit der Esslinger Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr und weiteren Beteiligten das Hospiz in Oberesslingen. Es wird von Susanne Kränzle geleitet, die zugleich Vorsitzende des Hospiz- und Palliativverbands Baden-Württemberg ist.

„Sterben und Tod betreffen uns alle und gehören mitten in unsere Gesellschaft“, so Andrea Lindlohr. „Daher finde ich es ermutigend, dass sich neben den hauptamtlichen Kräften auch rund 60 Ehrenamtliche engagieren und anderen ein menschenwürdiges Sterben mit ermöglichen.“

Das Land unterstützt die herausfordernde Tätigkeit unter anderem seit 2018 mit dem „Aktionsplan Hospiz- und Palliativversorgung“. Damit fördert das Sozialministerium Kurse in Trauerbegleitung ebenso wie neue stationäre Hospizplätze. Zudem werden Fortbildungen in der Schmerzlinderung und der Sterbebegleitung für Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen mitfinanziert. Letzteres sei wichtig, da sehr viele Menschen in Pflegeheimen sterben und dort die medizinische und pflegerische Betreuung schwerkranker Menschen zunimmt.  … weiterlesen »

Leuchtturmprojekte im Kreis Esslingen erfolgreich beim Industrie 4.0-Landeswettbewerb

15. Juli 2019 | Beitrag kommentieren »

Pressemitteilung vom 15. Juli 2019

Im Rahmen des landesweiten Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0“ hat das Wirtschaftsministerium am Montag (15. Juli) die Esslinger INDEX-Werke, den Nellinger Softwareentwickler V-INDUSTRY und das GARP Bildungszentrum am Standort Plochingen ausgezeichnet. Letzteres setzt schon bei der Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, damit diese in ihrem Arbeitsumfeld digitalisierte Prozesse erkennen, auf diese reagieren und auch anleiten können.

Dass gleich zwei Unternehmen aus dem Kreis Esslingen unter den ersten zwölf Siegern dabei sind, unterstreicht für die örtlichen Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr (Grüne) und Andreas Deuschle (CDU) den innovativen Charakter der Region.

„Die INDEX-Werke GmbH & Co. KG Hahn & Tessky und der Softwarentwickler V-INDUSTRY platzieren hier den Wirtschaftsstandort im Esslinger Umkreis regelrecht als Taktgeber für die Wirtschaft der Zukunft“, lobt der digitalisierungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Deuschle. „Die Verschmelzung von virtueller und realer Produktion hat großes Potential, um die Produktion von Unternehmen im Zeitalter von Industrie 4.0 zu steigern. Hier zeigen die INDEX-Werke mit ihrem optimierten Simulationssystem schon heute die Richtung auf.“  … weiterlesen »

Ostfildern bekommt 720.000 Euro für schnelles Internet

5. Juli 2019 | Beitrag kommentieren »

Pressemitteilung, 5. Juli 2019

Land treibt Digitalisierung voran

Die Stadt Ostfildern bekommt 720.000 Euro vom Land, um möglichst überall im Ort für schnelles Internet zu sorgen. Am Freitag wurde der Förderbescheid im Innenministerium in Stuttgart übergeben.

Für die örtlichen Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr (Grüne) und Andreas Deuschle (CDU) ist die Förderung das Ergebnis der von Grün-Schwarz gestarteten Digitalisierungsoffensive: „In unserer starken Wirtschaftsregion brauchen wir überall schnelles Internet“, so Lindlohr, die auch wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist. „Nicht nur als Daseinsvorsorge für jeden Haushalt, sondern auch für unsere Unternehmen, für die eine gute Breitbandversorgung inzwischen das wichtigste Infrastrukturkriterium ist. Weil das für die grün-schwarze Koalition einen sehr hohen Stellenwert hat, investieren wir eine halbe Milliarde Euro aus dem Landeshaushalt.“ So profitiere mit Ostfildern erneut eine Gemeinde aus dem Wahlkreis Esslingen, nachdem zuletzt Wolfschlugen im vergangenen Jahr 460.000 Euro an Bundes- und Landesmitteln für den Breitbandausbau bekommen habe.

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Stärken zu stärken ist der Schlüssel für Innovation.

4. Juli 2019 | Beitrag kommentieren »

Pressemitteilung vom 4. Juli 2019

Bestehende Strukturen am Batterieforschungsstandort Ulm weiterentwickeln und ausbauen

Zur Debatte um die Batterieforschung am Standort Ulm erklärt Andrea Lindlohr, wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion GRÜNE: „Wir sind überzeugt von der Exzellenz des Standortes Ulm und wollen das starke Ulmer Profil für die innovative Batterie ohne Lithium weiterentwickeln. Denn Ulm hat seine Qualität mit dem Exzellenzcluster „Beyond Lithium“ längst bewiesen: Stärken zu stärken ist der Schlüssel für Innovation.“

Lindlohr weiter: „Wir wollen die bestehenden Strukturen aus dem ZSW, der Universität Ulm und den weiteren Partnern des Exzellenzclusters optimal nutzen. Wir sind überzeugt: Nur hier können wir die Chancen, die in der lithiumfreien Batterie liegen, voll ausschöpfen und Baden-Württemberg als Standort für nachhaltige Wirtschaft etablieren. Das heißt auch: Keine Doppelstrukturen zum Standort Münster.

Ulm zeichnet der Mix aus Grundlagenforschung, Anwendungsforschung und konkreter Anwendung in der Industrie aus. Diese Infrastruktur ist in der Batterieforschung deutschlandweit einmalig. Sie ist leistungsfähig und kann schnelle Ergebnisse bringen. Dafür erwarten wir das Engagement von Bundesforschungsministerin Karliczek.“

Land fördert Esslinger Villa Merkel

2. Juli 2019 | Beitrag kommentieren »

Pressemitteilung, 2. Juli 2019

„Kunst verbindet über Berufs- und Kulturgrenzen hinweg“

Die Esslinger Villa Merkel bekommt im Rahmen des Landes-Sonderprogramms „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ 65.000 Euro, teilen die beiden Esslinger Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr (GRÜNE) und Andreas Deuschle (CDU) mit.

Andreas Deuschle begrüßt die Förderung: „Das Sonderprogramm ermöglicht der Villa Merkel mit ‚Api étoilé‘ ein neues, stark beteiligungsorientiertes Format zu entwickeln, das Akteure über Berufs- und Kulturgrenzen hinweg einbezieht und damit Grenzen ab- und Gemeinschaft aufbaut.“

Konkret behandelt „Api étoilé – ein wachsendes Archiv“ das Verhältnis des Menschen zu überwiegend alten, teils in Vergessenheit geratenen Nutzpflanzen sowie zu neuen Formen des Zusammenlebens. Nach zwei Jahren der Forschung, einer intensiven transkulturellen Zusammenarbeit mit afrikanischen, europäischen und südamerikanischen Landwirten und einer Phase des Pflanzenanbaus mündet das Projekt in einer Ausstellung in der Esslinger Villa Merkel. Sie wird von Symposien begleitet und macht die Villa Merkel zu einem Ort der kulturellen und sozialen Begegnung, einem Ort des Miteinanders.

Andrea Lindlohr ergänzt: „Die erneute Landesförderung zeigt, wie innovativ die Villa Merkel arbeitet. Bereits die aktuelle Ausstellung ‚Good Space‘, widmet sie dem wichtigen Thema des gesellschaftlichen Zusammenhalts, und ich bin sicher, dass sie auch durch ‚Api étoilé‘ künstlerische Impulse für unser Miteinander setzen kann.“

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