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Rückblick auf das Jahr 2011

2. Januar 2012 | Beitrag kommentieren »

Nürtinger Zeitung, 31. Dezember 2011
2011 war ein bewegtes Jahr für mich: Als Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Esslingen und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen habe ich verantwortungsvolle neue Aufgaben. Auch im Land tut sich viel: Als grün-rote Koalition tragen wir mit dem Ausbau der Windkraft unseren Teil zur Energiewende bei. Mit der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 sind wir neue Wege in die Bürgergesellschaft gegangen.  … weiterlesen »

Ein Erfolg für die Demokratie

28. November 2011 | Beitrag kommentieren »

Andrea Lindlohr: „Stuttgart 21 im Sinne Esslingens und der Region verbessern“
Pressemitteilung vom 28. November 2011

„Die Bürgerinnen und Bürger haben das Angebot der Volksabstimmung angenommen. Das ist ein Erfolg für die Demokratie in Baden-Württemberg und bei uns in der Region“, meint die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr. Mit über 62 Prozent lag die Beteiligung im Kreis Esslingen auf dem Niveau von Landtagswahlen. „Ich setze weiter auf mehr und in Zukunft auch frühere Bürgerbeteiligung.“

Sie bedaure, dass die Argumente für den Ausstieg aus Stuttgart 21 die Mehrheit nicht überzeugt haben.  … weiterlesen »

S21: Wenig Bahnhof für viel Geld

24. November 2011 | Beitrag kommentieren »

veröffentlicht in der ‘Zwiebel’ vom 24. November 2011

In drei Tagen ist die Volksabstimmung zu S21! Die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr und Helmut Müller-Werner, Ortsvorstand der Grünen in Esslingen, möchten Ihnen gute Argumente für einen Ausstieg mit auf den Weg geben. S21 ist zu wenig Bahnhof für zu viel Geld:

  1. Laut dem von der Bahn vorgelegten S21 Fahrplan wird die S1 gekappt. Endstation wird dann die Haltestelle Schwabstraße sein. Pendler zur Uni Vaihingen oder zu Daimler nach Böblingen werden zusätzlich umsteigen müssen.
  2. S21 führt zu mehr Engpässen im S-Bahn-Netz, die Störanfälligkeit steigt mit der Folge von Verspätungen.
  3. In Bad Cannstatt halten keine Regionalzüge mehr, der Bahnhof verliert seine wichtige Funktion als Umsteigepunkt.
  4. S21 kostet Esslingen 3,6 Mio Euro! Das Geld könnten wir wichtigeren Projekten in unserer Stadt zukommen lassen. Dasselbe gilt für den Landesanteil von 930 Mio Euro.
  5. Für die Innovationskraft unserer Maschinenbauer und Automobilzulieferer hat S21 keinerlei Bedeutung. Wichtig für unseren Standort sind gute Bildung und ein funktionierender Regionalverkehr.
  6. Im Alternativkonzept K21 gibt es keine Ständerbrücke in Mettingen: Das Angst-Szenario einer Brücke, die die Gemüsegärten umpflügt, ist frei erfunden.

Innovationskraft hängt nicht an Stuttgart 21

23. November 2011 | Beitrag kommentieren »

Eßlinger Zeitung 21. November 2011

ESSLINGEN: Stellvertretende Fraktionschefin der Grünen setzt nach der Volksabstimmung auf den Ausstieg des Landes

Wenn es um die Konsequenzen eines Ausstiegs des Landes aus dem Bahnprojekt Stuttgart 21 geht, sieht Andrea Lindlohr, Landtagsabgeordnete der Grünen für den Wahlkreis Esslingen, nur Vorteile für den Landkreis und die Region. Im Vorfeld der Volksabstimmung am 27. November hat sich Christian Dörmann mit der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Landtag und wirtschaftspolitischen Sprecherin ihrer Fraktion über mögliche Szenarien unterhalten.

Was würde es denn für Esslingen und die Region bedeuten, wenn das Bahnprojekt Stuttgart 21 nicht gebaut würde?

Lindlohr: Esslingen und die Region würden zunächst einmal eine Menge Geld sparen. Dabei geht es um Mittel, die  … weiterlesen »

Esslingen diskutiert über Stuttgart 21

10. November 2011 | Beitrag kommentieren »

Sehr großes Interesse fand die mit Verkehrsminister Winfried Hermann, die am 9. November 2011 unter dem Motto „S21: Dafür? Dagegen? Dabei!“ stattfand. Der Ortsverband der Grünen Esslingen, die Ortsgruppen des VCD und des BUND sowie das Esslinger Aktionsbündnis gegen S21 hatten geladen. Die Schickhardthalle im Alten Rathaus war bis auf den letzten Platz besetzt.

Winfried Hermann und Andrea Lindlohr

Der Verkehrsminister Winfried Hermann legte dar, wie sich die Kosten des Projektes Stuttgart 21 entwickelt haben und welcher geringe verkehrliche Mehrwert aus seiner Sicht dem gegenüber steht. Anschließend moderierte Andrea Lindlohr die Diskussion, in der spezifische Probleme von S21 aus Esslinger Sicht zur Sprache kamen. Besucher in der SchickardthalleSo müsste etwa mit dem Fahrplan, der im Stresstest unterstellt wurde, ein Linientausch bei der S-Bahn erfolgen. Pendler nach Vahingen oder Böblingen müssten in Zukunft umsteigen.

Einen Video-Mitschnitt der Veranstaltung gibt es hier.

Der Verkehrsminister kommt nach Esslingen!

3. November 2011 | Beitrag kommentieren »

Mittwoch, 9. November, 19:30 Uhr
Altes Rathaus, Esslingen

Unter dem Titel S21: Dafür? Dagegen? Dabei! organisieren der Ortsverband der Grünen in Esslingen, die Ortsgruppen des VCD und des BUND sowie das Esslinger Aktionsbündnis gegen S21 gemeinsam eine Informationsveranstaltung zur Volksabstimmung über Stuttgart 21.

Zu Gast ist der Verkehrsminister von Baden-Württemberg, Winfried Hermann. Er wird eine kurze Präsentation über das Bahnhofsprojekt und den Kontext der Volksabstimmung halten, mit der am 27. November über einen Ausstieg des Landes aus dem Finanzierungsvertrag zu Stuttgart 21 entschieden wird. Im Anschluss gibt es jede Menge Zeit für Rückfragen aus dem Publikum. Unter der Moderation der Esslinger Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr soll sich eine kontroverse Diskussion darüber entwickeln, ob man sich nun für oder gegen einen Ausstieg aus dem Bahnhofsprojekt aussprechen sollte.

Info-Veranstaltung: Ja zum Ausstieg!

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Donnerstag, 10. November, 20 Uhr
Stadthaus Scharnhauser Park, Ostfildern

In Ostfildern wird am 10. November, um 20 Uhr eine Informationsveranstaltung zu Stuttgart 21 stattfinden. Veranstaltungsort ist das Stadthaus im Scharnhauser Park. Die Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr, der Regionalrat Dr. André Reichel sowie Manfred Schmitz von Attac werden darlegen, weshalb sie für einen Ausstieg aus dem Bahnhofsprojekt werben. Im Anschluss wird es eine offene Debatte über die Vor- und Nachteile von Stuttgart 21 geben.

Mit guten Argumenten in die Volksabstimmung

19. September 2011 | Beitrag kommentieren »

Andreas Schwarz und Andrea Lindlohr: Grüne für einen leistungsfähigen Bahnhof in Stuttgart
Pressemitteilung vom 16. September 2011

Das Kündigungsgesetz zu Stuttgart 21, über das der Landtag von Baden-Württemberg heute in erster Lesung berät, legt die Grundlage für einen Ausstieg des Landes aus dem Bahnhofsprojekt. Die Landtagsabgeordneten der Grünen aus Esslingen und Kirchheim, Andrea Lindlohr und Andreas Schwarz, haben angekündigt, für das Gesetz zu stimmen. „Es ist aber davon auszugehen, dass die SPD bei ihrer ablehnenden Haltung bleiben wird“, prophezeiten sie. Damit wäre nach Artikel 60 der Landesverfassung der Weg frei für eine direkte Abstimmung des Volkes über einen Ausstieg aus Stuttgart 21, die am 27. November 2011 stattfinden soll. Die Bürgerinnen und Bürger können dabei entscheiden, ob die Landesregierung den Vertrag kündigen soll und damit aus der Finanzierung des Milliardenprojekts aussteigt.

Lindlohr und Schwarz sehen in der Volksabstimmung die Erfüllung eines Wahlversprechens der Grünen: „Es wurde höchste Zeit, dass CDU und FDP ihren Widerstand gegen die Volksabstimmung aufgeben. Schließlich ist das Volk der Souverän. Jetzt haben Gegner wie Befürworter die Aufgabe, die sachlichen Argumente in den Vordergrund zu stellen.“  … weiterlesen »

Der weite Weg zum Filderbahnhof

20. Januar 2011 | Beitrag kommentieren »

Esslinger Zeitung 4.12.2010 – Pinnwand

„Stuttgart 21 mit seinem Flughafenbahnhof würde Ostfildern keinerlei Vorteile bringen“, lautete das Fazit des Nellinger Regionalrats André Reichel. „Im Gegenteil.“ Auf der Diskussionsveranstaltung „Stuttgart 21 und Ostfildern“ des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen im Stadthaus analysierte Reichel die Verkehrsverbindungen zum geplanten zweistündlichen ICE-Halt im Filderbahnhof in der Nähe des Flughafens.„Mit öffentlichen Verkehrsmittel bliebe für alle Stadtteile außer Scharnhausen der Stuttgarter Hauptbahnhof schneller und angenehmer zu erreichen als der Filderbahnhof“, sagte Reichel. Während die Ruiter heute beispielsweise in 21 Minuten mit der Stadtbahn und werktags in einem 10-Minuten-Takt den Hauptbahnhof erreichten, müssten sie sich zum Filderbahnhof mit einer Fahrt von 30 Minuten in verschiedenen Bussen und einem 30-Minuten-Takt begnügen. „Häufigere Busverbindung wären für die Stadt Ostfildern jedoch teuer“, erläuterte Reichel. (mehr bei weiterlesen..)

Andrea Lindlohr, die Landtagskandidatin der Grünen im Wahlkreis Esslingen, verwies auf die Risiken für den Regionalverkehr: „Wenn die vielen Überkreuzungen und eingleisigen Streckenabschnitte von Stuttgart 21 auf den westlichen Fildern gebaut werden, wird schon bei kleinen Verspätungen der Fahrplan zusammenbrechen.“ Darum bezeichneten die von der Landesregierung beauftragten Verkehrsberater, die Schweizer Firma SMA, dies öffentlich als „knapp bemessene Infrastruktur“.

Als Alternative benannten Reichel und Lindlohr, den Kopfbahnhopf zu modernisieren und mit neuer Signal- und Weichentechnik sowie einem zusätzlichen zweigleisigen Tunnel zwischen Hauptbahnhof und Cannstatt noch leistungsfähiger zu machen. „Außerdem kommt es nicht nur aufs Bauen an, sondern wie oft welche Züge fahren. Den ausgedünnten Regional-Fahrplan am Wochenende könnte das Land zu jeder Zeit verbessern“, sagte Lindlohr.  … weiterlesen »

Altbekannte Fronten nach dem Schlichterspruch

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Esslinger Zeitung 2.12.2010

KREIS ESSLINGEN: CDU und SPD begrüßen Geißlers Votum zu Stuttgart 21 – Grüne und Initiative weiterhin dagegen

Von Christian Dörmann

Der CDU-Kreisverband Esslingen begrüßt den Schlichtungsspruch Geißlers und steht auch zu den geforderten Nachbesserungen. Das betrifft etwa eine zweigleisig und kreuzungsfrei angebundene Wendlinger Kurve, was später für den Weiterbau der S-Bahn von Bernhausen über Neuhausen ins Neckartal „ein ungeheurer Vorteil wäre“. Ansonsten sieht die CDU durch das erweiterte Bahnprojekt entscheidende Verbesserungen, wenn es um den Nahverkehr im Landkreis, um noch kürzere Fahrzeiten, die Entlastung des Neckartals, um die Anbindung von Flughafen und Messe und um Möglichkeiten geht, das Schienennetz im Landkreis zu erweitern.„Meine Hoffnung ist, dass das Bahnprojekt nun verwirklicht wird“, erklärt der Nürtinger CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich. Ankündigungen, wonach der Protest weitergehen soll, sieht er kritisch. Immerhin hätten sich beide Seiten auf die Schlichtung eingelassen. Andreas Deuschle, Landtagskandidat der CDU im Wahlkreis Esslingen, hält die angekündigten Proteste ebenfalls für fragwürdig: „Die Grünen haben Herrn Geißler als Schlichter vorgeschlagen, also müssen sie nun auch seine Forderungen akzeptieren.“ (mehr bei weiterlesen..)

Die Fraktionsgemeinschaft Grüne/FFL im Filderstädter Gemeinderat bewertet den Schlichtungsspruch als Teilerfolg der Kritiker, welcher die Unzulänglichkeiten der bisherigen Planung offenkundig gemacht habe. Allerdings werde das Gesamtprojekt mit den vorgeschlagenen Ergänzungen nicht wirklich besser. „Vielmehr liegt nun auf dem Tisch, was unbedingt erforderlich ist, damit das Konzept funktionieren kann.“ Ein Großteil der Geißlerschen Vorschläge hätte für die Funktionsfähigkeit von S 21 ohnehin kommen müssen und das Projekt damit nachträglich verteuert. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis verschlechtere sich weiter. Auch für Andrea Lindlohr, Landtagskandidatin der Grünen für den Wahlkreis Esslingen, ist deutlich geworden, dass die bisher geplante Infrastruktur nicht das leisten kann, was man sich von ihr erwartet hat. Lindlohr plädiert für eine Volksabstimmung über die Beteiligung des Landes am Bahnprojekt.  … weiterlesen »