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Mit Minister Untersteller in Ostfildern: Bürger- energie muss Teil der Energiewende bleiben

1. September 2015 | Beitrag kommentieren »
Beim Energiepolitischen Gespräch in Ostfildern mit Minister Franz Untersteller

Beim energiepolitischen Gespräch in Ostfildern mit Minister Franz Untersteller

Die 2011 gegründete Bürgerenergiegenossenschaft Ostfildern ist ein herausragendes Projekt der Energiewende bei uns im Landkreis. Durch die Änderung des EEG durch die schwarz-rote Koalition in Berlin ist ihr Geschäftsmodell aber wie das aller 149 Energiegenossenschaften in Baden-Württemberg gefährdet. Darum habe ich unseren Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Franz Untersteller gemeinsam mit Vertretern der Bürgerenergiegenossenschaft, der Stadt Ostfildern, der Stadtwerke Esslingen und unserer Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat Ostfildern, Kreisrätin und Zweitkandidatin Grete Schick-Häberle nach Ostfildern eingeladen.

Viele Bürgerinnen und Bürger wollen ihr Geld sinnvoll und regional investieren. Dafür nehmen sie auch überschaubare Renditen in Kauf. Das aus der Initiative der Stadt, der Volksbank Esslingen und der Bürgerschaft die Bürgerenergiegenossenschaft in Ostfildern so auf die Beine gestellt wurde, ist ein großer Erfolg. Eine Millionen Euro hat sie bisher in Energiewende-Projekte investiert: elf Photovoltaik-Anlagen in Ostfildern und zwei Windkraftprojekte in Württemberg.

Die Änderung des EEG macht die Investition in mittelgroße PV-Anlagen nun unattraktiv, und ob bei den zukünftigen Ausschreibungen Bürgergenossenschaften zum Zuge kommen, ist ungewiss. Für Jürgen Fahrlaender und Armin Schnabel als ehrenamtliche Vorstände der Genossenschaft treibt dies alles ihren Aufwand in die Höhe.  … weiterlesen »

Da wird viel Engagement abgewürgt

7. August 2015 | Beitrag kommentieren »

Aus der Eßlinger Zeitung vom 7. August 2015 von Harald Flößer

OSTFILDERN: Energiegenossenschaften leiden unter wachsendem Regeldruck – Minister: In Wärmenetze investieren

Vor ein paar Jahren sind Bürgerenergiegenossenschaften geradezu aus dem Boden geschossen. 149 gibt es heute in Baden-Württemberg, mehr als in jedem anderen Bundesland. 26 500 Mitglieder und Teilhaber sind ein Beleg dafür, dass viele Bürger aktiv mitwirken wollen an der Energiewende. Auch in Ostfildern ist dieser Aufbruch mit Erfolgszahlen greifbar: Die 2011 gegründete und heute von 259 Anteilseignern getragene Bürgerenergiegenossenschaft hat mittlerweile eine Million Euro investiert. Dafür wurden elf Photovoltaikanlagen gebaut, außerdem ist man mit 250 000 Euro an einem Windpark in Schopfloch/Berghülen beteiligt. Aber der Aufwärtstrend hat einen Knacks bekommen. Es gibt immer mehr bürokratische und gesetzliche Hürden, die die Arbeit erschweren. Neue Projekte werden zunehmend unrentabel. Deswegen gab es zwischenzeitlich sogar einen Aufnahmestopp.

„Da wird viel Engagement abgewürgt“, beklagt Heinz Fohrer, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Bürgerenergiegenossenschaft Ostfildern und Vorstandsvorsitzender der Volksbank Esslingen. Das Thema erneuerbare Energien sei so komplex geworden, dass es kaum noch von Ehrenamtlichen gemanagt werden könne. Jürgen Fahrlaender, technischer Vorstand, und sein für das Kaufmännische verantwortliche Kollege Armin Schnabel kennen die Probleme.  … weiterlesen »

Energiewende in Esslingen weiter vorantreiben

15. Juli 2015 | Beitrag kommentieren »

Pressemitteilung vom 15. Juli 2015

Grüne zu Windkraft auf dem Schurwald

„Es ist schade, dass die Esslinger Schurwaldhöhe nach dem Stand der Technik nicht für die Windkraft geeignet ist, denn für den Klimaschutz brauchen wir erneuerbare Stromerzeugung in allen Regionen. Dass die Stadtwerke Esslingen und ihre Partner das Potenzial der Windkraft bei uns geprüft haben, war richtig“, erklärte die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr (Grüne), zur Ankündigung der Stadtwerke Esslingen, das mögliche Windkraft-Projekt auf dem Schurwald aufgrund des Ergebnisses der durchgeführten Windmessungen nicht weiter zu verfolgen.

Auch die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Esslinger Gemeinderat Carmen Tittel bedauerte das Aus für das Windpark-Projekt: „Windkraftanlagen machen nur da Sinn, wo sie wirtschaftlich betrieben werden können.  … weiterlesen »

Windpark: Flugsicherung soll Gründe offenlegen

6. Februar 2015 | Beitrag kommentieren »

Pressemitteilung vom 6. Februar 2015 

Ablehnende Haltung der Flugsicherung zum Windpark auf dem Schurwald

Nachdem das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) kurz vor Weihnachten den geplanten Windpark auf dem Schurwald abgelehnt hat, fordert die grüne Esslinger Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitze Andrea Lindlohr nun Klarheit: „Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) soll die Bewertung offenlegen, die zu der Ablehnung des geplanten Windparks auf dem Schurwald führen.“ Um die genauen Gründe zu erfahren, wie diese Sicherheitsbedenken an den jeweiligen Standorten aussehen, hat sie sich nun mit einem Brief an das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) und die Deutsche Flugsicherung GmbH gewendet.

„Die Stadtwerke Esslingen haben dieses für die Energiewende in unserem Land beispielhafte Projekt mit viel Sorgfalt vorangetrieben und dafür im Projekt-Vorlauf ein positives Signal von der Flugsicherung bekommen“, sagt Lindlohr.  … weiterlesen »

Energie der Zukunft in der Diskussion

25. Oktober 2011 | Beitrag kommentieren »

Eßlinger Zeitung 19. Oktober 2011

ESSLINGEN: Neue Reihe „Esslinger Dialog“ thematisiert Energiewende – Unterschiedliche Interessen prallen aufeinander

„Es soll der Beginn einer Reihe sein“, kündigte die grüne Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr an, als sie 6 Gesprächsgäste und 60 Zuhörer im Alten Rathaus zum ersten „Esslinger Dialog“ begrüßte. Knapp drei Stunden ging es darum, wie im Land die Energiewende gelingen kann.

Von Peter Dietrich

Das Energiekonzept 2020 der Vorgängerregierung hält Lindlohr für „wenig ambitioniert“. Grün-Rot will zulegen, etwa bei der Nutzung der Windkraft. 2020 soll sie zur Stromproduktion zehn Prozent beitragen – derzeit ist es nicht mal eins. „Der Wille von Investoren ist da, am Geld wird es nicht scheitern“, versicherte Michael Soukup von der Firma Theolia Naturenergien.  … weiterlesen »

16.08.11 – Gespräch mit den Stadtwerken Esslingen – Esslingen – SWE

16. August 2011 | Beitrag kommentieren »

EnBW-Deal zeigt Mappus‘ mangelhafte Regierungsfähigkeit

21. Januar 2011 | Beitrag kommentieren »

veröffentlicht in der ‚Zwiebel‘ vom 20.1.2011

Andrea Lindlohr hält Mappus‘ EnBW-Deal für überteuert.

Die Landtagskandidatin der Grünen Andrea Lindlohr hält der schwarzgelben Landesregierung vor, die Aktien der EnBW AG zu einem überteuerten Preis vom französischen Atomriesen EdF zurückgekauft zu haben. „Um den EnBW-Deal machen zu können und damit als starker Mann dazustehen, hat Ministerpräsident Mappus der EdF mit 4,7 Milliarden Euro einen viel zu hohen Preis gezahlt. Zur selben Zeit hat die französische Großbank ,Société Générale‘ das Kursziel bei 34 Euro angesetzt, deutlich unter den 41,50 Euro pro Aktie, die Mappus in Paris auf den Tisch gelegt hat“, erklärte Lindlohr.

Dies erschwere den Umbau der EnBW, die nun zu 45% dem Land Baden-Württemberg gehört: „Die nächste Landesregierung muss den Umbau der EnBW zu mehr Erneuerbare Energien und effizienter Kraft-Wärme-Kopplung vorantreiben. Dazu sind Stadtwerke die geeigneten Partner. Dabei ist der hohe Kaufpreis ein Klotz am Bein. Es wird schwer, die Anteile ohne Verluste für den Landeshaushalt an geeignete Partner zu verkaufen, ohne dass zugleich die Investitionsfähigkeit des Unternehmens aufgezehrt wird. Soviel zur wirtschaftspolitischen Kompetenz der Regierung Mappus.“

Als skandalös bezeichnete Lindlohr, das Mappus den Deal am Parlament vorbei abgeschlossen hat. Hierzu zeichnet sich eine Klage der Grünen sowie der SPD im Landtag beim Staatsgerichtshof ab.