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Harsche Kritik an geplantem Heimgesetz

27. September 2013 | Beitrag kommentieren »

OSTFILDERN: Vereinfachungen bei Demenz-WGs gefordert – Grüne sagen Hilfe zu

Eßlinger Zeitung vom 26. September 2013

Die landesweite Initiative für ambulant betreute Wohngemeinschaften übt heftige Kritik am baden-württembergischen Sozialministerium. Der Entwurf für das Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz blockiere 30 bis 40 örtliche Initiativen, die sich für die Gründung von Wohngemeinschaften und Wohngruppen für Pflegebedürftige und Menschen mit Demenz einsetzen. Unterstützung kommt von den Grünen.

Von Harald Flößer

Das Ministerium besteht darauf, dass Wohngruppen für Demenzkranke nicht mehr als acht Bewohner haben dürfen, wenn sie rechtlich nicht mehr handlungsfähig sind. Wohngemeinschaften für geistig Fitte können dagegen ohne jede Kontrolle in jeder beliebigen Größe betrieben werden, wenn sie selbst organisiert sind. „Das ist grober Unfug“, sagt Peter Stapelberg vom Vorstand des Vereins Lichtblick, der im Scharnhauser Park  … weiterlesen »

Grüne wollen Erleichterungen für Demenz-WGs

13. September 2013 | Beitrag kommentieren »

Selbstorganisierte Wohngemeinschaften im neuen Heimrecht
Pressemitteilung vom 13. September 2013

In den laufenden Beratungen über ein neues Heimrecht streben die Grünen im Landtag Erleichterungen für Demenz-WGs an. Das gab die Esslinger Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Andrea Lindlohr, bekannt.

Eine selbstorganisierte Demenz-WG wird aktuell unter anderem vom Verein Lichtblick im Scharnhauser Park betrieben. „Es ist mir wichtig, dass das neue Landesheimrecht diese innovativen Betreuungsangebote erleichtert und nicht erschwert“, hob Lindlohr hervor, die ein Gründungsmitglied des Vereins ist. „Das ist auch die einhellige Auffassung meiner Fraktion.“ Deshalb hat sich die Abgeordnete mit einem Brief beim Sozialministerium nach den Auswirkungen der geplanten Gesetznovelle für Demenz-WGs erkundigt.

Mit dem neuen Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz definiert das Land erstmals abgestufte Anforderungen an verschiedene Betreuungsformen unterhalb der stationären Schwelle. Lindlohr begrüßte, dass selbstorganisierte Wohngemeinschaften in Zukunft ausdrücklich vom Heimrecht ausgenommen werden sollen und ihre Einrichtung dadurch erleichtert wird. „Aber wir müssen sicherstellen, dass auch Demenz-WGs in selbstorganisierter Form betrieben werden können.“

Bisher ist vonseiten des Sozialministeriums vorgesehen, dass  … weiterlesen »

26.03.11 – Infostand im Scharnhauser Park – Ostfildern – Scharnhauser Park

26. März 2011 | Beitrag kommentieren »

01.03.11 – Bürger beteiligen – aber wie? Mit Uli Sckerl MdL – Ostfildern – Stadthaus Scharnhauser Park

1. März 2011 | Beitrag kommentieren »

Der weite Weg zum Filderbahnhof

20. Januar 2011 | Beitrag kommentieren »

Esslinger Zeitung 4.12.2010 – Pinnwand

„Stuttgart 21 mit seinem Flughafenbahnhof würde Ostfildern keinerlei Vorteile bringen“, lautete das Fazit des Nellinger Regionalrats André Reichel. „Im Gegenteil.“ Auf der Diskussionsveranstaltung „Stuttgart 21 und Ostfildern“ des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen im Stadthaus analysierte Reichel die Verkehrsverbindungen zum geplanten zweistündlichen ICE-Halt im Filderbahnhof in der Nähe des Flughafens.„Mit öffentlichen Verkehrsmittel bliebe für alle Stadtteile außer Scharnhausen der Stuttgarter Hauptbahnhof schneller und angenehmer zu erreichen als der Filderbahnhof“, sagte Reichel. Während die Ruiter heute beispielsweise in 21 Minuten mit der Stadtbahn und werktags in einem 10-Minuten-Takt den Hauptbahnhof erreichten, müssten sie sich zum Filderbahnhof mit einer Fahrt von 30 Minuten in verschiedenen Bussen und einem 30-Minuten-Takt begnügen. „Häufigere Busverbindung wären für die Stadt Ostfildern jedoch teuer“, erläuterte Reichel. (mehr bei weiterlesen..)

Andrea Lindlohr, die Landtagskandidatin der Grünen im Wahlkreis Esslingen, verwies auf die Risiken für den Regionalverkehr: „Wenn die vielen Überkreuzungen und eingleisigen Streckenabschnitte von Stuttgart 21 auf den westlichen Fildern gebaut werden, wird schon bei kleinen Verspätungen der Fahrplan zusammenbrechen.“ Darum bezeichneten die von der Landesregierung beauftragten Verkehrsberater, die Schweizer Firma SMA, dies öffentlich als „knapp bemessene Infrastruktur“.

Als Alternative benannten Reichel und Lindlohr, den Kopfbahnhopf zu modernisieren und mit neuer Signal- und Weichentechnik sowie einem zusätzlichen zweigleisigen Tunnel zwischen Hauptbahnhof und Cannstatt noch leistungsfähiger zu machen. „Außerdem kommt es nicht nur aufs Bauen an, sondern wie oft welche Züge fahren. Den ausgedünnten Regional-Fahrplan am Wochenende könnte das Land zu jeder Zeit verbessern“, sagte Lindlohr.  … weiterlesen »