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Zehn Gute Gründe gegen Stuttgart 21

3. November 2011 | Beitrag kommentieren »

Die Fraktion GRÜNE im Landtag hat die wichtigsten Gründe, die gegen das Milliardenprojekt S21 sprechen, übersichtlich zusammengefasst.

1. Kosten explodieren
Die Baukosten für Stuttgart 21 mussten seit der Finanzierungs-vereinbarung im Jahr 2009 von drei Milliarden Euro auf 4,5 Milliarden Euro stetig nach oben korrigiert werden. Weitere Kostenrisiken sind vorprogrammiert, so dass die vertraglich vereinbarte Kostengrenze von 4,5 Milliarden Euro kaum zu halten sein wird. Daher sollte das Land sofort aus dem Projekt aussteigen, um einen finanziellen Schaden abzuwenden und eine Verschwendung von Steuergeldern zu verhindern.

2. Bahn hat viele Risiken noch nicht beziffert
Die Deutsche Bahn hat für das Projekt 121 Kostenrisiken in Höhe von 1,2 Milliarden Euro aufgelistet. Trotz mehrmaliger Aufforderung durch das Land sowie den Ministerpräsidenten hat die Bahn diese Kostenrisiken bis heute nicht vollständig offengelegt. Rund 100 Risikopositionen sind weiterhin unbekannt. Dazu gehören  … weiterlesen »

Mit guten Argumenten in die Volksabstimmung

19. September 2011 | Beitrag kommentieren »

Andreas Schwarz und Andrea Lindlohr: Grüne für einen leistungsfähigen Bahnhof in Stuttgart
Pressemitteilung vom 16. September 2011

Das Kündigungsgesetz zu Stuttgart 21, über das der Landtag von Baden-Württemberg heute in erster Lesung berät, legt die Grundlage für einen Ausstieg des Landes aus dem Bahnhofsprojekt. Die Landtagsabgeordneten der Grünen aus Esslingen und Kirchheim, Andrea Lindlohr und Andreas Schwarz, haben angekündigt, für das Gesetz zu stimmen. „Es ist aber davon auszugehen, dass die SPD bei ihrer ablehnenden Haltung bleiben wird“, prophezeiten sie. Damit wäre nach Artikel 60 der Landesverfassung der Weg frei für eine direkte Abstimmung des Volkes über einen Ausstieg aus Stuttgart 21, die am 27. November 2011 stattfinden soll. Die Bürgerinnen und Bürger können dabei entscheiden, ob die Landesregierung den Vertrag kündigen soll und damit aus der Finanzierung des Milliardenprojekts aussteigt.

Lindlohr und Schwarz sehen in der Volksabstimmung die Erfüllung eines Wahlversprechens der Grünen: „Es wurde höchste Zeit, dass CDU und FDP ihren Widerstand gegen die Volksabstimmung aufgeben. Schließlich ist das Volk der Souverän. Jetzt haben Gegner wie Befürworter die Aufgabe, die sachlichen Argumente in den Vordergrund zu stellen.“  … weiterlesen »

100 Tage Grün-Rot: Lindlohr sieht Unterstützung aus dem Wahlkreis Esslingen

19. August 2011 | Beitrag kommentieren »

Pressemitteilung vom 17. August 2011

Nach 100 Tagen Landesregierung zog die Esslinger Abgeordnete Andrea Lindlohr eine erste Bilanz für den Wahlkreis. „Grün-Rot hat bereits wichtige Entscheidungen für eine modernere Bildung, die Energiewende und mehr Bürgerbeteiligung auf den Weg gebracht“, erklärte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag. „In zahlreichen Gesprächen im Wahlkreis Esslingen bin ich auf viel Unterstützung bei den Bürgerinnen und Bürgern für die von uns angestoßenen Projekte getroffen.“

So wollten mehrere Kommunen und Unternehmen im Wahlkreis Esslingen die Energiewende voranbringen und sich an Projekten der Erneuerbaren Energieerzeugung beteiligen. „Mit der geplanten Änderung des Landesplanungsgesetzes werden sich die Bedingungen für die Windkraft bei uns verbessern“, kündigte Lindlohr an. Ende Juli hatte die Grün-Rote Landesregierung hierzu Eckpunkte beschlossen.

Angesichts der Abschaffung der Wehrplicht und des anstehenden doppelten Abiturjahrgangs begrüßte Lindlohr den grün-roten Beschluss, landesweit 2000 zusätzliche Plätze für Studienanfänger zu schaffen: „Das ist gut für den Hochschulstandort Esslingen und hilft den betroffenen jungen Leuten.“  … weiterlesen »

S21: Stresstest erfordert Umplanung

28. Juli 2011 | Beitrag kommentieren »

zur Veröffentlichung in der ‘Zwiebel ‘ vom 28. Juli 2011

Die Bahn muss ihre Planungen an die Ergebnisse des Stresstestes anpassen, meint Andrea Lindlohr, damit die BürgerInnen über Stuttgart 21 abstimmen können.

Das Audit von sma stellt laut der Esslinger Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr neue Anforderungen an das Projekt Stuttgart 21. „Selbst wenn man nur auf eine mittelmäßige Betriebsqualität abstellt, könnten nur dann 49 Züge in der Spitzenstunde fahren, wenn Stuttgart 21 umgeplant wird.“ Die sma schreibt zwingend eine zweigleisige Anbindung an den Flughafen sowie zusätzliche Sicherheitstechnik vor.

Außerdem ist der zweigleisige und kreuzungsfreie Ausbau der Wendlinger Kurve notwendig, damit es in der Spitzenstunde einen dritten Zug von Tübingen nach Stuttgart geben kann. „Das ist für die berufstätigen Esslingerinnen und Esslinger wichtig, die verspätungsfrei über die Neckarstrecke zu Arbeit pendeln wollen“, betont Lindlohr. „Hier erwarte ich ein Konzept und eine belastbare Kostenrechnung von der Bahn.“

Der simulierte Fahrplan gehe außerdem von teils unrealistischen Annahmen aus. „Mir ist zum Beispiel schleierhaft, wie die Züge am Flughafenbahnhof alle Gleise benutzen sollen, obwohl die Bahnsteige von der Höhe her jeweils ausschließlich für S-Bahnen oder Fernverkehrszüge ausgelegt sind. Darum bin ich auf die Analyse des Stresstestes durch das Aktionsbündnis gespannt. Am Ende werden die Bürgerinnen und Bürger in der Volksabstimmung entscheiden, ob sich das Projekt aus ihrer Sicht rechnet.“

Bau- und Vergabestopp fortsetzen

27. Juni 2011 | Beitrag kommentieren »

veröffentlicht in der ‘Zwiebel’ vom 9. Juni 2011

Andrea Lindlohr fordert von der Bahn mehr Transparenz ein

„Der Stresstest für Stuttgart 21 macht nur Sinn, wenn vor seinem Abschluss keine neuen Fakten geschaffen werden. Diese Erkenntnis sollte auch die Bahn akzeptieren”, meint die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr. Deshalb müsse die Bahn als Mindestmaßnahme den Bau- und Vergabestopp aufrecht erhalten, bis die Ergebnisse des Stresstestes öffentlich diskutiert werden können.

„Die Schlichtung hat doch deutlich gemacht, dass Transparenz und Nachvollziehbarkeit unerlässlich sind für eine sachlich fundierte und demokratisch legitimierte Entscheidungsfindung.“ Insofern habe sie sich schon über die Art und Weise gewundert, wie die Bahn ihre einseitige Festlegung auf eine Wiederaufnahme der Bauarbeiten rechtfertigte. „Da werden astronomische Summen in den Raum gestellt, ohne die Rechnung offenzulegen“, kritisiert Lindlohr.

Stresstest für Stuttgart 21 mit Boris Palmer

1. März 2011 | Beitrag kommentieren »

Donnerstag, den 3. März, um 20h im Kabarett der Galgenstricke, Webergasse 9 in Esslingen

Welche Ergebnisse hat die Schlichtung zu Stuttgart 21 gebracht und wie geht es weiter? Boris Palmer spricht und diskutiert mit Ihnen anhand von gewohnt präzisen Daten.

Dazu gibt’s ein feines Programm: Mit Musik von Martin Schnabel, Kabarett von den Galgenstricken und ein paar Worten von mir!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Schüler fühlen Landtagskandidaten auf den Zahn

3. Februar 2011 | Beitrag kommentieren »

Esslinger Zeitung 29.1.11

ES-Zell: Friedrich-Ebert-Schule eröffnet mit einer Podiumsdiskussion der Bewerber die heiße Phase des Wahlkampfs. Bildungspolitik, Staatsfinanzen, neue Energien, Arbeitsmarkt und das umstrittene Großprojekt Stuttgart 21: An spannenden Themen fehlte es den Schülern der Friedrich-Ebert-Schule nicht, als sie den Landtagskandidaten aus dem Wahlkreis Esslingen auf den Zahn fühlten. Traditionell hat ihr Gemeinschaftskunde-Lehrer Peter Schmid die Nase vorn, wenn es gilt, die heiße Wahlkampfphase mit einer Podiumsdiskussion einzuläuten.

Von Alexander Maier

Wolfgang Drexler (SPD), Andreas Deuschle (CDU), Andrea Lindlohr (Grüne), Rena Farquhar (FDP) und Tobias Hardt (Linke) wollen am 27. März den Einzug in den Landtag schaffen. Während sich Farquhar und Deuschle zuversichtlich zeigten, dass die schwarz-gelbe Landesregierung allen Turbulenzen zum Trotz am Ende wieder die Regierung stellen wird, demonstrierten Lindlohr, Drexler und Hardt ebenso selbstverständlich ihre Zuversicht, dass es Ende März zu einem Wechsel reicht. Doch bis dahin wartet noch einige Arbeit auf die Kandidaten – schließlich gilt es, die unentschlossenen Wähler, von denen es unter den Ebert-Schülern noch eine Menge gibt, von den eigenen Positionen zu überzeugen.

Interessierte Zuhörer, kritische Fragen  … weiterlesen »

Der weite Weg zum Filderbahnhof

20. Januar 2011 | Beitrag kommentieren »

Esslinger Zeitung 4.12.2010 – Pinnwand

„Stuttgart 21 mit seinem Flughafenbahnhof würde Ostfildern keinerlei Vorteile bringen“, lautete das Fazit des Nellinger Regionalrats André Reichel. „Im Gegenteil.“ Auf der Diskussionsveranstaltung „Stuttgart 21 und Ostfildern“ des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen im Stadthaus analysierte Reichel die Verkehrsverbindungen zum geplanten zweistündlichen ICE-Halt im Filderbahnhof in der Nähe des Flughafens.„Mit öffentlichen Verkehrsmittel bliebe für alle Stadtteile außer Scharnhausen der Stuttgarter Hauptbahnhof schneller und angenehmer zu erreichen als der Filderbahnhof“, sagte Reichel. Während die Ruiter heute beispielsweise in 21 Minuten mit der Stadtbahn und werktags in einem 10-Minuten-Takt den Hauptbahnhof erreichten, müssten sie sich zum Filderbahnhof mit einer Fahrt von 30 Minuten in verschiedenen Bussen und einem 30-Minuten-Takt begnügen. „Häufigere Busverbindung wären für die Stadt Ostfildern jedoch teuer“, erläuterte Reichel. (mehr bei weiterlesen..)

Andrea Lindlohr, die Landtagskandidatin der Grünen im Wahlkreis Esslingen, verwies auf die Risiken für den Regionalverkehr: „Wenn die vielen Überkreuzungen und eingleisigen Streckenabschnitte von Stuttgart 21 auf den westlichen Fildern gebaut werden, wird schon bei kleinen Verspätungen der Fahrplan zusammenbrechen.“ Darum bezeichneten die von der Landesregierung beauftragten Verkehrsberater, die Schweizer Firma SMA, dies öffentlich als „knapp bemessene Infrastruktur“.

Als Alternative benannten Reichel und Lindlohr, den Kopfbahnhopf zu modernisieren und mit neuer Signal- und Weichentechnik sowie einem zusätzlichen zweigleisigen Tunnel zwischen Hauptbahnhof und Cannstatt noch leistungsfähiger zu machen. „Außerdem kommt es nicht nur aufs Bauen an, sondern wie oft welche Züge fahren. Den ausgedünnten Regional-Fahrplan am Wochenende könnte das Land zu jeder Zeit verbessern“, sagte Lindlohr.  … weiterlesen »

Altbekannte Fronten nach dem Schlichterspruch

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Esslinger Zeitung 2.12.2010

KREIS ESSLINGEN: CDU und SPD begrüßen Geißlers Votum zu Stuttgart 21 – Grüne und Initiative weiterhin dagegen

Von Christian Dörmann

Der CDU-Kreisverband Esslingen begrüßt den Schlichtungsspruch Geißlers und steht auch zu den geforderten Nachbesserungen. Das betrifft etwa eine zweigleisig und kreuzungsfrei angebundene Wendlinger Kurve, was später für den Weiterbau der S-Bahn von Bernhausen über Neuhausen ins Neckartal „ein ungeheurer Vorteil wäre“. Ansonsten sieht die CDU durch das erweiterte Bahnprojekt entscheidende Verbesserungen, wenn es um den Nahverkehr im Landkreis, um noch kürzere Fahrzeiten, die Entlastung des Neckartals, um die Anbindung von Flughafen und Messe und um Möglichkeiten geht, das Schienennetz im Landkreis zu erweitern.„Meine Hoffnung ist, dass das Bahnprojekt nun verwirklicht wird“, erklärt der Nürtinger CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich. Ankündigungen, wonach der Protest weitergehen soll, sieht er kritisch. Immerhin hätten sich beide Seiten auf die Schlichtung eingelassen. Andreas Deuschle, Landtagskandidat der CDU im Wahlkreis Esslingen, hält die angekündigten Proteste ebenfalls für fragwürdig: „Die Grünen haben Herrn Geißler als Schlichter vorgeschlagen, also müssen sie nun auch seine Forderungen akzeptieren.“ (mehr bei weiterlesen..)

Die Fraktionsgemeinschaft Grüne/FFL im Filderstädter Gemeinderat bewertet den Schlichtungsspruch als Teilerfolg der Kritiker, welcher die Unzulänglichkeiten der bisherigen Planung offenkundig gemacht habe. Allerdings werde das Gesamtprojekt mit den vorgeschlagenen Ergänzungen nicht wirklich besser. „Vielmehr liegt nun auf dem Tisch, was unbedingt erforderlich ist, damit das Konzept funktionieren kann.“ Ein Großteil der Geißlerschen Vorschläge hätte für die Funktionsfähigkeit von S 21 ohnehin kommen müssen und das Projekt damit nachträglich verteuert. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis verschlechtere sich weiter. Auch für Andrea Lindlohr, Landtagskandidatin der Grünen für den Wahlkreis Esslingen, ist deutlich geworden, dass die bisher geplante Infrastruktur nicht das leisten kann, was man sich von ihr erwartet hat. Lindlohr plädiert für eine Volksabstimmung über die Beteiligung des Landes am Bahnprojekt.  … weiterlesen »

Lindlohr begrüßt SPD-Forderung nach Baustopp bei S21

16. September 2010 | Beitrag kommentieren »

veröffentlicht in der ,Zwiebel’ vom 16.9.2010

Die Landtagskandidatin der Grünen im Wahlkreis Esslingen Andrea Lindlohr hat die Initiative der baden-württembergischen SPD für eine Volksabstimmung zu Stuttgart 21 begrüßt. “Stuttgart 21 ist noch umkehrbar. Diese grüne Position haben der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid und der Fraktionsvorsitzende im Landtag Claus Schmiedel mit ihrer Initiative für einen Volksentscheid bestätigt, erklärte Lindlohr, die auch Mitglied im Landesvorstand ihrer Partei ist.

Der Landtagsabgeordnete und Sprecher des Projekts Stuttgart 21 Wolfgang Drexler hatte das Vorhaben seit längerer Zeit als unumkehrbar bezeichnet. Lindlohr weiter:  “Ohne Baustopp bei Stuttgart 21 hätte das Volk nichts zu entscheiden. Das hat die SPD richtig erkannt. Ich halte Stuttgart 21 für eine verkehrs- und finanzpolitische Fehlplanung ersten Ranges.”

In Richtung der Befürworter von Stuttgart 21 in Esslingen und der Region appellierte Lindlohr: “Diejenigen Befürworter, die von der Kraft ihrer Argumente überzeugt sind und die Bürger beteiligen wollen, sollten sich nun mit uns Grünen für den Stopp der aktuellen Baumaßnahmen bei Stuttgart 21 und den Stopp der Vergabe von Bauaufträgen einsetzen.”