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S21: Wenig Bahnhof für viel Geld

24. November 2011 | Beitrag kommentieren »

veröffentlicht in der ‘Zwiebel’ vom 24. November 2011

In drei Tagen ist die Volksabstimmung zu S21! Die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr und Helmut Müller-Werner, Ortsvorstand der Grünen in Esslingen, möchten Ihnen gute Argumente für einen Ausstieg mit auf den Weg geben. S21 ist zu wenig Bahnhof für zu viel Geld:

  1. Laut dem von der Bahn vorgelegten S21 Fahrplan wird die S1 gekappt. Endstation wird dann die Haltestelle Schwabstraße sein. Pendler zur Uni Vaihingen oder zu Daimler nach Böblingen werden zusätzlich umsteigen müssen.
  2. S21 führt zu mehr Engpässen im S-Bahn-Netz, die Störanfälligkeit steigt mit der Folge von Verspätungen.
  3. In Bad Cannstatt halten keine Regionalzüge mehr, der Bahnhof verliert seine wichtige Funktion als Umsteigepunkt.
  4. S21 kostet Esslingen 3,6 Mio Euro! Das Geld könnten wir wichtigeren Projekten in unserer Stadt zukommen lassen. Dasselbe gilt für den Landesanteil von 930 Mio Euro.
  5. Für die Innovationskraft unserer Maschinenbauer und Automobilzulieferer hat S21 keinerlei Bedeutung. Wichtig für unseren Standort sind gute Bildung und ein funktionierender Regionalverkehr.
  6. Im Alternativkonzept K21 gibt es keine Ständerbrücke in Mettingen: Das Angst-Szenario einer Brücke, die die Gemüsegärten umpflügt, ist frei erfunden.

S21 bringt die S-Bahn aus dem Takt

14. November 2011 | 2 Kommentare »

Die Grüne Regionalfraktion im Verband Region Stuttgart analysiert in einer kürzlich veröffentlichten Studie (hier die Ergebnisse als PDF), wie sich der Bau von Stuttgart 21 auf den S-Bahnverkehr auswirken würde. Im Einzelnen wird kritisiert, dass:

  1. die S-Bahn für Verspätungen anfälliger wird;
  2. der im Stuttgart 21-Fahrplan vorgesehene Linientausch für die Fahrgäste viele Nachteile mit sich bringt. So würde die S1 zukünftig nicht mehr über die Universität und Böblingen nach Herrenberg fahren, sondern an der Schwabstraße enden;
  3. Betriebsstörungen deutlich schlechter abgefangen werden könnten;
  4. eine S-Bahn Verlängerung nach Neuhausen nicht wahrscheinlicher wird.

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Esslingen diskutiert über Stuttgart 21

10. November 2011 | Beitrag kommentieren »

Sehr großes Interesse fand die mit Verkehrsminister Winfried Hermann, die am 9. November 2011 unter dem Motto “S21: Dafür? Dagegen? Dabei!” stattfand. Der Ortsverband der Grünen Esslingen, die Ortsgruppen des VCD und des BUND sowie das Esslinger Aktionsbündnis gegen S21 hatten geladen. Die Schickhardthalle im Alten Rathaus war bis auf den letzten Platz besetzt.

Winfried Hermann und Andrea Lindlohr

Der Verkehrsminister Winfried Hermann legte dar, wie sich die Kosten des Projektes Stuttgart 21 entwickelt haben und welcher geringe verkehrliche Mehrwert aus seiner Sicht dem gegenüber steht. Anschließend moderierte Andrea Lindlohr die Diskussion, in der spezifische Probleme von S21 aus Esslinger Sicht zur Sprache kamen. Besucher in der SchickardthalleSo müsste etwa mit dem Fahrplan, der im Stresstest unterstellt wurde, ein Linientausch bei der S-Bahn erfolgen. Pendler nach Vahingen oder Böblingen müssten in Zukunft umsteigen.

Einen Video-Mitschnitt der Veranstaltung gibt es hier.