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Grüne zum Scheitern der Transfergesellschaft für Schlecker-Beschäftigte

29. März 2012 | Beitrag kommentieren »

Andrea Lindlohr: Misserfolg geht auf die Kappe der FDP

Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg
Pressemitteilung vom 29. März 2012

„Das Scheitern der Transfergesellschaft für die Mitarbeiterinnen des insolventen Schleckerkonzerns geht auf die Kappe der FDP“, sagt Andrea Lindlohr, stellvertretende Vorsitzende  und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg.  „Sowohl im Bund als auch in den entscheidenden Ländern hat es die FDP offensichtlich nicht geschafft, ihre marktradikalen Scheuklappen abzulegen und in der Sache zu entscheiden.“ Damit verweigere sie sich ihrer konkreten sozialen Verantwortung für die Beschäftigten von Schlecker, die die bitteren Konsequenzen dieser Verbohrtheit nun ausbaden müssen.  … weiterlesen »

Früher Auftakt und ein heißes Eisen

9. November 2010 | Beitrag kommentieren »

Esslinger Zeitung 12. Oktober 2010

ESSLINGEN: An Stuttgart 21 scheiden sich auch im Wahlkreis Esslingen die Geister – Deuschle bleibt optimistisch – Drexler unter Druck

Noch nie ist es den Grünen im Wahlkreis Esslingen gelungen, im Landtag ein Mandat zu gewinnen. Das könnte sich am 27. März ändern. Weil der Streit über Stuttgart 21 dazu führt, dass ihre Partei mächtig Oberwasser hat, darf auch Andrea Lindlohr vom Einzug in das Parlament träumen. Wie Wolfgang Drexler (SPD) kann sie auf ein Zweitmandat hoffen. Als Favorit für das Direktmandat gilt Andreas Deuschle (CDU).

Von Hermann Dorn

Mehr als fünf Monate vor dem Urnengang ist der Wahlkampf in vollem Gang. Für die Tatsache, dass er im Wahlkreis Esslingen besonders früh und intensiv geführt wird, gibt es nachvollziehbare Gründe. Mit Wolfgang Drexler tritt ein Kandidat an, der sich kürzlich noch als Sprecher von Stuttgart 21 den Unmut aller Gegner zugezogen hat. Sein Rückzug von dem Amt ändert nichts daran, dass sein Name mit dem Projekt eng verbunden bleibt.

Grüne und Linke führen in lokalen Bündnissen den Protest gegen Stuttgart 21 an. Dass der Widerstand bei diesem heißen Eisen über Parteigrenzen hinausreicht, zeigen die Gastredner. Mit Liesel Hartenstein und Peter Conradi haben zuletzt namhafte Sozialdemokraten den Stuttgart 21-Gegnern den Rücken gestärkt. Andrea Lindlohr behauptet zwar, dass es sich nicht direkt um Wahlkampf gegen Drexler handelt. Freuen kann sich dieser über solche Auftritte trotzdem nicht.

Die Fronten im Streit über das möglicherweise wahlentscheidende Thema sind auch im Wahlkreis Esslingen (Esslingen, Aichwald, Denkendorf, Neuhausen, Ostfildern und Wolfschlugen) klar. Auf der einen Seite lassen Andreas Deuschle (CDU) und Rena Farquhar (FDP) keinen Zweifel daran, dass sie zu dem Projekt stehen. Deuschle wirft den Grünen vor, immer dagegen zu sein, wenn es konkret wird. „Mit Bestürzung sehe ich außerdem, dass hier die repräsentative Demokratie in Frage gestellt wird.“ Auf der anderen Seite wollen Andrea Lindlohr (Grüne) und Tobias Hardt, der Kandidat der Linken, Stuttgart 21 unbedingt noch stoppen.  … weiterlesen »

Energie sparen statt Energie verbrauchen subventionieren

30. September 2008 | Beitrag kommentieren »

Unsere Ressourcen werden zu billig verschleudert, weil die Märkte versagen: So haben Grüne vor über zehn Jahren ihre Forderung nach einer Ökosteuer begründet. Damals kostete Öl 10 Dollar pro Barrel, dieses Jahr waren es schon bis zu 146 Dollar. Heute preisen die Märkte ein, dass die Ressourcen knapp sind. Steuersenkungen auf Energie zu fordern wie die FDP, ist ordnungspolitischer Unsinn. Dadurch steigen nur die Nettopreise und die Gewinne der Energieversorger – und vielleicht sogar die Nachfrage. Auch verbilligte Energietarife für einzelne Gruppen sind keine Lösung.

Der Staat kann es auf Dauer gar nicht leisten, die steigenden Preise aus dem Steuersäckel auszugleichen. Und Familien mit kleinem Einkommen hilft es viel mehr, wenn sie nach einer Sanierung mit weniger Gas als bisher ihre Wohnung warm bekommen, als dass sie auf den steigenden Gaspreis einen Rabatt bekommen. Darum sollten wir das Einsparen und nicht das Verbrauchen von Energie fördern. Das macht ökologisch und sozial Sinn.

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