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Streit und Bekenntnis

20. März 2014 | Beitrag kommentieren »

Esslingen: Politiker diskutieren über Europapolitik

Eßlinger Zeitung vom 15. März 2014

Vor der Europawahl hatten die Wirtschaftsjunioren Esslingen zu einer Diskussion über die Zukunft Europas in die IHK eingeladen. So unterschiedlich die verschiedenen Politiker in Details auch waren, ihr Bekenntnis zu einem gemeinsamen Europa war einhellig.

Von Peter Dietrich

Den Wahlkampf wollte Moderator Cornel Pottgiesser gerne heraushalten, dennoch stieg er mit einer ganz konkreten Frage ein: Wie ist das mit den Euro-Bonds? Rainer Wieland (CDU), der Vizepräsident des europäischen Parlaments, will die gemeinsamen europäischen Anleihen nicht. Er will Ländern in Schwierigkeiten helfen, doch die Bedingung für die Solidarität seien Reformen.

Werde der Weg für ein Land zu steil, könne man das Gefälle verändern. „Aber wenn jemand den Pfad der Tugend verlässt, wird die Hilfe sofort eingestellt.“ Das sieht die SPD-Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt anders. „Es macht wenig sinn, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Banken Geld leihen darf, aber nicht den Staaten. Die Banken geben die Kredite dann weiter.“ Kaufe die EZB anleihen auf, sagte die grüne Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr, bedeute das eine Teilvergesellschaftung von Schulden. Das hohe Zinsniveau sei für die Krisenländer ein großes Problem, es müsse sinken. Es sei gut, dass die EZB, anders als früher, nun handle.  … weiterlesen »

Esslinger Dialog zur Eurokrise

16. Juli 2012 | Beitrag kommentieren »

 

Dr. Gerhard Pfister, Dr. Gerhard Schick und Bernd Haußels (v.l.)

Dr. Gerhard Pfister, Dr. Gerhard Schick, Andrea Lindlohr und Bernd Haußels (v.l.n.r.)

Die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr diskutierte mit Dr. Gerhard Pfister, Hochschule Nürtingen, Dr. Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, und Bernd Haußels, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen.

Veröffentlicht in der ‘Zwiebel’ vom 19. Juli 2012

Zum dritten Esslinger Dialog kamen rund 60 Gäste in die Reichsstadt. „Wir brauchen eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte“, forderte Andrea Lindlohr. „Außerdem müssen wir unsere Staatsschulden abbauen, um weniger abhängig vom Finanzmarkt zu sein.“ Zur Haushaltssanierung in den Krisenstaaten erläuterte Bernd Haußels: „Bei jeder Unternehmensinsolvenz gewähren die Gläubiger dem Management eine Atempause, um wieder auf die Beine zu kommen.“ Weil ein Staat so viele Gläubiger habe, funktioniere das nicht.  … weiterlesen »

„Nicht als Lehrmeister in Europa auftreten“

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Esslinger Zeitung vom 14. Juli 2012

ESSLINGEN:  Experten diskutieren über die Finanzkrise und sehen den Fiskalpakt als richtigen Weg

Auf Einladung der Esslinger Grünen-Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr diskutierten am Donnerstag drei Wirtschafts- und Finanzexperten darüber, wie die europäische Finanzkrise zu bewältigen ist. Man war sich einig, dass die EU mit dem europäischen Fiskalpakt den richtigen Weg eingeschlagen hat.

Von Peter Stotz

„Die derzeitige Diskussion um die Euro-Rettung betrifft mehr als nur die Währungsfrage, es geht auch darum, wie es mit Europa weiter geht“, sagte Andrea Lindlohr. Die Esslinger Landtagsabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion hatte drei Experten in den Wappensaal des Restaurants Reichsstadt geladen.  … weiterlesen »

Wie weiter mit dem Euro?

2. Juli 2012 | Beitrag kommentieren »
Wie weiter mit dem Euro?

Wie weiter mit dem Euro?

Donnerstag, 12. Juli, 19:30 Uhr
Reichsstadt, Rathausplatz 5, Esslingen

Die Krise des Euro scheint keine Ende zu finden und führt zu immer weiteren Maßnahmen der Euro-Staaten. Außer Griechenland benötigen nun auch weitere Staaten Hilfen aus dem Europäischen Rettungsfonds. Die Staats- und Regierungschefs haben auf dem Euro-Gipfel versucht, das Vertrauen in die gemeinsame europäische Währung zu stärken. Am 29. Juni haben Bundestag und Bundesrat mit großer Mehrheit sowohl dem Fiskalpakt als auch dem neuen Stabilitätsmechanismus ESM zugestimmt, nun kommt es noch auf das angerufene Bundesverfassungsgericht an.

Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich: Wie geht es weiter mit dem Euro? Wie kann Europa im Angesicht der Krise weiterentwickelt werden? Was bedeutet der Fiskalpakt für uns? Und: Was bedeutet dies für die regionale Wirtschaft hier in Esslingen?

Darüber diskutiere ich mit:

  • Dr. Gerhard Schick MdB, finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag,
  • Bernd Haußels, stellv. Vorstandsvorsitzender der Kreisparkasse Esslingen-Nürtingen,
  • Dr. Gerhard Pfister, Volkswirtschaftler an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen
  • und mit Ihnen!

Ich würde mich freuen, Sie beim dritten Esslinger Dialog begrüßen zu dürfen!

In der Eurofrage herrscht die große Gemeinsamkeit

15. Juli 2010 | Beitrag kommentieren »

Esslinger Zeitung 15. Juli 2010

ESSLINGEN: Chef der Volksbank wirbt auf einer Veranstaltung der Grünen für eine neue Verantwortung in der Finanzpolitik

(do) – Die Grünen sind für Volker König, den Chef der Esslinger Volksbank, längst eine ganz normale Partei. Wenn sie ihn einlädt, kennt er keine Berührungsängste. So hat er jetzt zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Alex Bonde in der „Reichsstadt“ mehr als 40 Besuchern die aktuelle Finanzkrise erklärt. Dabei zeigte sich, dass es in der Analyse auch inhaltlich weitgehende Übereinstimmung gibt.

„Patient Euro“ – so hatte der Ortsverein die Einladung zu der Veranstaltung überschrieben, die von der Kandidatin der Grünen für die Landtagswahl 2011, Andrea Lindlohr, moderiert wurde. König und Bonde waren sich einig, dass das europäische Finanzsystem zuletzt in bedenkliche Schieflage geraten ist. Für Katastrophen- stimmung sehen sie aber keinen Anlass. Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank freute sich über den gegenwärtigen Aufschwung. Mehrfach wiederholte er zudem, „dass ich keine Anzeichen erkennen kann, wonach eine Inflation oder Deflation droht“. Nach seiner Ansicht werden entsprechende Ängste von interessierter Seite nur geschürt, weil mit verunsicherten Verbrauchern gute Geschäfte zu machen seien. Auch Bonde, der sich als haushaltspolitischer Sprecher der Grünen einen Namen gemacht hat, hält nichts von Horrorszenarien. Er fügte aber hinzu, „wir sind nicht über den Berg“.

Viele Gemeinsamkeiten

Zu den Gemeinsamkeiten gehörte die Position, dass es zu der jüngsten Rettungsaktion der Bundesregierung und der Europäischen Union keine Alternative gegeben hat. „Wenn wir Griechenland seinem Schicksal überlassen hätten, wären wir von dem Problem rasch eingeholt worden“, so König. Dessen Rezept für den Weg aus der Krise befürwortet auch Bonde. Das Vertrauen der Finanzmärkte in den Euro müsse zurückgewonnen werden, fordern sie. Außerdem setzen sie darauf, dass alle Akteure in der Finanzwelt wieder eine umfassende Verantwortung für die Folgen ihres Handelns übernehmen.  … weiterlesen »

Patient Euro – Was wird aus unserem Geld?

2. Juli 2010 | Beitrag kommentieren »

eurokrise_plakatDienstag, 13. Juli, 19.30h, in der ‘Reichsstadt

Landtagskandidatin Andrea Lindlohr diskutiert mit dem haushaltspolitischen Sprecher der Grünen im Bundestag Alex Bonde, mit Volker König, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Esslingen eG, und allen Interessierten über die Zukunft unserer Währung.

Ist das Euro-Rettungspaket der richtige Weg? Wie belastet es die öffentlichen Haushalte?  Welche Auswirkung hat die Euro-Krise auf die regionale Wirtschaft, auf Sparer und die regionalen Banken?

Zur Debatte dieser und anderer spannenden Fragen sind Sie alle herzlich eingeladen!

13.07.10 – Patient Euro – Was wird aus unserem Geld? – Esslingen – Gaststätte Reichsstadt

13. Juli 2010 | Beitrag kommentieren »
Was
Patient Euro - Was wird aus unserem Geld?
Wann
13. Juli 2010
19:30 - Öffentlicher Termin
Wo
Rathausplatz 5
Esslingen
Weitere Infos
Landtagskandidatin Andrea Lindlohr diskutiert mit dem haushaltspolitischen Sprecher der Grünen im Bundestag Alex Bonde, mit Volker König, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Esslingen eG, und allen Interessierten über die Zukunft unserer Währung. Ist das Euro-Rettungspaket der richtige Weg? Wie belastet es die öffentlichen Haushalte? Welche Auswirkung hat die Euro-Krise auf die regionale Wirtschaft, auf Sparer und die regionalen Banken? Zur Debatte dieser und anderer spannenden Fragen sind Sie alle herzlich eingeladen!

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