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Geht Klimaschutz schmerzfrei?

29. November 2019 | Beitrag kommentieren »

Geht Klimaschutz schmerzfrei? Diese Frage stellte der Ortsvorstand Ludger Eltrop der Grünen in Ostfildern, die zu der Veranstaltung eingeladen hatten den über 60 interessierten Besucher*innen. Um Antworten auf diese Frage zu finden, waren Umweltstaatsekretär Andre Baumann, Lennart Ruhrmann von der SMV des Otto-Hahn-Gymnasiums, Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr, Stadt- und Kreisrätin Margarete Schick-Häberle ins Bürgerhaus nach Ostfildern-Ruit gekommen.

„Klimaschutz geht schmerzfrei – aber er wird für uns alle spürbar werden. Im Klimaschutzgesetz des Landes haben wir vereinbart, dass wir die CO2-Emissionen in Baden-Württemberg um 42 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 reduzieren wollen“, betonte Baumann. Die Wärmewende sieht Baumann dabei als wichtigen Baustein, weshalb das Land die Nahwärmeplanung für Städte über 20.000 Einwohnern verpflichtend einführen und die kommunalen Planungen unterstützen möchte. Energiewende, Klimaschutz, Wohlstand und Wirtschaftswachstum seien gemeinsam möglich: „Wir müssen es einfach nur tun“.

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Einladung zur Veranstaltung „Geht Klimaschutz schmerzfrei? Was können wir vor Ort tun?“

18. November 2019 | Beitrag kommentieren »

Einladung zur Klimaschutz-veranstaltung in Ostfildern

Unter diesem Titel veranstaltet der Ortsverband Ostfildern am 26. November um 19 Uhr zusammen mit dem Staatssekretär im Umweltministerium Andre Baumann, der Ostfildener Stadträtin Margarete Schick-Häberle, Lennart Ruhrmann von der SMV des Otto-Hahn-Gymnasium und mir eine Diskussionsveranstaltung im Bürgerhaus Ruit.

Wie sollen Politik und unsere Gesellschaft mit dem Klimawandel umgehen? Reichen Appelle an die persönliche Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger aus oder muss der Staat durch Gesetze, Verordnungen und Regeln eingreifen? Diese Fragestellungen sollen in der Diskussion im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam mit den Diskutant*innen wollen wir herausarbeiten, was wir vor Ort tun können und was wir tun müssen um wirksamen Klimaschutz erreichen zu können.

Die Moderation übernimmt Dr. Ludger Eltrop, grüner Ortsvorstand und beruflich Experte für Erneuerbare Energien. Herzliche Einladung zu einem spannenden Diskussionsabend.

Kommunen nutzen Digitalisierung, um Alltag von Bürgerinnen und Bürger besser zu gestalten

25. August 2017 | Beitrag kommentieren »

Pressemitteilung vom 25. August 2017

Landesprogramm fördert Energie- und Digitalprojekte in Wolfschlugen und Denkendorf

Wolfschlugen und Denkendorf dürfen sich auf eine Förderung von zusammen 21.300 Euro aus dem Landesprogramm „Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities“ für die Einrichtung von E-Ladestationen in Wolfschlugen sowie eines öffentlichen W-LANs und einer Bürger-App für Denkendorf freuen. „Mithilfe des Ideenwettbewerbs und der Förderung des Landes machen sich Wolfschlugen und Denkendorf auf, den Alltag ihrer Bürgerinnen und Bürger besser zu gestalten“, erklärt die Esslinger Landtagsabgeordnete der Grünen Andrea Lindlohr.

Mit dem Programm unterstützt das Land kommunale Projekte zur Digitalisierung und zur Energiewende.  … weiterlesen »

Für die Energiewende und den Klimaschutz

2. März 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016

Vom 2. März 2016

Die Energiewende scheint im Ländle ein Erfolgsmodell zu sein. Sehen Sie dennoch Probleme(z.B. durch den Verfall des Ölpreises)? Welche Zukunft hat die Windkraft? Warum kommt der Ausbau der Elektromobilität nicht voran?

Wir bringen die Energiewende voran, weil sie mehr Klimaschutz und eine kostengünstige und unabhängige Energieversorgung bringt. Dazu gehören der Ausbau der Erneuerbaren Energien, Energieeinsparung und die Energieeffizienz, die wir zum Beispiel in kleineren und mittleren Unternehmen fördern. Die Windkraft haben wir aus der Blockade der CDU befreit. Derzeit sind 445 Windkraftanlagen in Betrieb, 100 Anlagen befinden sich im Bau und für rund 200 weitere gibt es Bauanträge. Natürlich verzögert der niedrige Ölpreis den Umstieg auf Erneuerbare, aber wir Grüne finden in Baden-Württemberg weiterhin viele Partner in Wirtschaft und Gesellschaft für die Energiewende.

Mit Minister Untersteller in Ostfildern: Bürger- energie muss Teil der Energiewende bleiben

1. September 2015 | Beitrag kommentieren »
Beim Energiepolitischen Gespräch in Ostfildern mit Minister Franz Untersteller

Beim energiepolitischen Gespräch in Ostfildern mit Minister Franz Untersteller

Die 2011 gegründete Bürgerenergiegenossenschaft Ostfildern ist ein herausragendes Projekt der Energiewende bei uns im Landkreis. Durch die Änderung des EEG durch die schwarz-rote Koalition in Berlin ist ihr Geschäftsmodell aber wie das aller 149 Energiegenossenschaften in Baden-Württemberg gefährdet. Darum habe ich unseren Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Franz Untersteller gemeinsam mit Vertretern der Bürgerenergiegenossenschaft, der Stadt Ostfildern, der Stadtwerke Esslingen und unserer Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat Ostfildern, Kreisrätin und Zweitkandidatin Grete Schick-Häberle nach Ostfildern eingeladen.

Viele Bürgerinnen und Bürger wollen ihr Geld sinnvoll und regional investieren. Dafür nehmen sie auch überschaubare Renditen in Kauf. Das aus der Initiative der Stadt, der Volksbank Esslingen und der Bürgerschaft die Bürgerenergiegenossenschaft in Ostfildern so auf die Beine gestellt wurde, ist ein großer Erfolg. Eine Millionen Euro hat sie bisher in Energiewende-Projekte investiert: elf Photovoltaik-Anlagen in Ostfildern und zwei Windkraftprojekte in Württemberg.

Die Änderung des EEG macht die Investition in mittelgroße PV-Anlagen nun unattraktiv, und ob bei den zukünftigen Ausschreibungen Bürgergenossenschaften zum Zuge kommen, ist ungewiss. Für Jürgen Fahrlaender und Armin Schnabel als ehrenamtliche Vorstände der Genossenschaft treibt dies alles ihren Aufwand in die Höhe.  … weiterlesen »

Da wird viel Engagement abgewürgt

7. August 2015 | Beitrag kommentieren »

Aus der Eßlinger Zeitung vom 7. August 2015 von Harald Flößer

OSTFILDERN: Energiegenossenschaften leiden unter wachsendem Regeldruck – Minister: In Wärmenetze investieren

Vor ein paar Jahren sind Bürgerenergiegenossenschaften geradezu aus dem Boden geschossen. 149 gibt es heute in Baden-Württemberg, mehr als in jedem anderen Bundesland. 26 500 Mitglieder und Teilhaber sind ein Beleg dafür, dass viele Bürger aktiv mitwirken wollen an der Energiewende. Auch in Ostfildern ist dieser Aufbruch mit Erfolgszahlen greifbar: Die 2011 gegründete und heute von 259 Anteilseignern getragene Bürgerenergiegenossenschaft hat mittlerweile eine Million Euro investiert. Dafür wurden elf Photovoltaikanlagen gebaut, außerdem ist man mit 250 000 Euro an einem Windpark in Schopfloch/Berghülen beteiligt. Aber der Aufwärtstrend hat einen Knacks bekommen. Es gibt immer mehr bürokratische und gesetzliche Hürden, die die Arbeit erschweren. Neue Projekte werden zunehmend unrentabel. Deswegen gab es zwischenzeitlich sogar einen Aufnahmestopp.

„Da wird viel Engagement abgewürgt“, beklagt Heinz Fohrer, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Bürgerenergiegenossenschaft Ostfildern und Vorstandsvorsitzender der Volksbank Esslingen. Das Thema erneuerbare Energien sei so komplex geworden, dass es kaum noch von Ehrenamtlichen gemanagt werden könne. Jürgen Fahrlaender, technischer Vorstand, und sein für das Kaufmännische verantwortliche Kollege Armin Schnabel kennen die Probleme.  … weiterlesen »

Energiewende in Esslingen weiter vorantreiben

15. Juli 2015 | Beitrag kommentieren »

Pressemitteilung vom 15. Juli 2015

Grüne zu Windkraft auf dem Schurwald

„Es ist schade, dass die Esslinger Schurwaldhöhe nach dem Stand der Technik nicht für die Windkraft geeignet ist, denn für den Klimaschutz brauchen wir erneuerbare Stromerzeugung in allen Regionen. Dass die Stadtwerke Esslingen und ihre Partner das Potenzial der Windkraft bei uns geprüft haben, war richtig“, erklärte die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr (Grüne), zur Ankündigung der Stadtwerke Esslingen, das mögliche Windkraft-Projekt auf dem Schurwald aufgrund des Ergebnisses der durchgeführten Windmessungen nicht weiter zu verfolgen.

Auch die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Esslinger Gemeinderat Carmen Tittel bedauerte das Aus für das Windpark-Projekt: „Windkraftanlagen machen nur da Sinn, wo sie wirtschaftlich betrieben werden können.  … weiterlesen »

Plenarrede: Baden-Württemberg steht zum beschlossenen Stromnetzausbau

25. Juni 2015 | Beitrag kommentieren »

Industrie, Mittelstand und VerbraucherInnen in Baden-Württemberg brauchen eine langfristig sichere Stromversorgung. Und für die Energiewende braucht Deutschland eine Infrastruktur, die die vielen erneuerbaren Stromerzeuger ins Netz einbindet. Darum setzen wir uns für den Bau neuer Gleichstrom-Trassen von Nord nach Süd ein. Die Grundzüge des Netzausbaus hat der Bundesrat im Konsens beschlossen: Zwei Trassen sollen nach Baden-Württemberg, zwei nach Bayern führen.

Die CSU fordert nun, alles auf Null zu stellen und die Planung um Jahre zurückzuwerfen. Sie schlägt stattdessen für den östlichen Teil der ‚Suedlink‘ eine teurere und längere Trasse durch Baden-Württemberg‬ statt durch Bayern vor. Dies habe ich im Landtag klar abgelehnt und dabei die CDU-Fraktion und ihren Vorsitzenden Wolf aufgefordert, sich für die Belange Baden-Württembergs einzusetzen, statt der CSU beizupflichten. Wolf hatte Horst Seehofer nach seinem Vorstoß zunächst in Schutz genommen.

Hier meine Rede in der von meiner Fraktion beantragten aktuelle Debatte im Landtag mit dem Titel: „Verlässliche Politik statt St. Florians-Prinzip – Baden-Württemberg steht zum beschlossenen Stromnetzausbau.“

Auf Digitalisierungsreise in Kalifornien

16. Juni 2015 | Beitrag kommentieren »
Mit Bruce Sewell, Senior Vice President von Apple Inc.

Mit Bruce Sewell, Senior Vice President von Apple Inc.

Erschienen in der „Zwiebel“am 11. Juni 2015

Mit einer 70-köpfigen Delegation aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft unter Leitung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann reiste die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr nach Kalifornien. Schwerpunkt der Reise war die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf unseren Wirtschaftsstandort. Hochrangige Termine mit Unternehmen wie Google, Apple und Tesla, dem kalifornischen Gouverneur Jerry Brown, Universitäten und Datenschützern brachten den baden-württembergischen Gästen tiefe Einblicke in die dynamische digitale Wirtschaft Kaliforniens.

„Das Silicon Valley ist eine Ideenwirtschaft“, so Lindlohr, die auch wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist.  … weiterlesen »

Optimierungswirtschaft trifft Ideenwirtschaft

9. Juni 2015 | Beitrag kommentieren »

Digitalisierungsreise nach Kalifornien:

Vortrag von Google Senior Vice President Urs Hölzle mit dessen berühmten Hund Yoshka. Bild: Reiner Pfisterer

Vortrag von Google Senior Vice President Urs Hölzle mit dessen berühmten Hund Yoshka.
Bild: Reiner Pfisterer

Eine Ideenwirtschaft sei das Silicon Valley, hat Venture Capitalist Andreas von Bechtolsheim Ministerpräsident Winfried Kretschmann, mir und den weiteren Mitgliedern der 70-köpfigen Delegation aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bei unserem Treffen in Palo Alto mit auf den Weg gegeben. Es wurde ein Schlüsselbegriff unserer hochspannenden sechstätigen Reise und den Begegnungen mit Apple, Google, Tesla, Daimler, SAP, Investoren, Gründer*innen, Datenschutzaktivisten, Professoren und Politikern (leider nur sehr wenige Frauen).

Eine Ideenwirtschaft, was ist das? Zu Beginn hatten wohl am ehesten die mitreisenden Wissenschaftler*innen davon einen Begriff, da es ja ihr Job ist, neue Erkenntnisse zu entwickeln. Als Wirtschaftspolitikerin in unserer Region, die oft Unternehmen der Automobilbranche und des Maschinenbaus besucht, bin ich eine Optimierungswirtschaft gewöhnt: Den Verbrennungsmotor noch effizienter machen, die Präzision und den Energieverbrauch der Zerspanungsmaschinen weiter verbessern, das sind gängig Themen bei uns.  … weiterlesen »