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Koalitionsverhandlungen im Gefängnis

14. März 2011 | Beitrag kommentieren »

Eßlinger Zeitung 4.3.2010

ESSLINGEN: Kandidaten-Monopoly im Alten Rathaus mit fünf Anwärtern auf ein Landtagsmandat

Es gab keine Schlossallee, kein Geld beim Ziehen über Los und Hotels kaufen konnten die Spieler auch nicht – im Mittelpunkt des Kandidaten-Monopoly der fünf Anwärter aus dem Wahlkreis Esslingen für ein Landtagsmandat standen Fragen zu politischen Themen. Eingeladen hatte der Deutsche Gewerk- schaftsbund (DGB), entsprechend schwer hatten es einzelne Kandidaten, das Publikum zu überzeugen.

Von Michael Panzram

Das Spielfeld des Kandidaten-Monopoly: ein Viereck aus gelben Feldern auf dem Boden des Bürgersaals im Alten Rathaus in Esslingen mit Begriffen wie Bildung, Demokratie, Integration, Arbeit oder Frauenrechte. Die Spieler: Wolfgang Drexler (SPD), Andrea Lindlohr (Grüne), Andreas Deuschle (CDU), Tobias Hardt (Die Linke) und Michael Duran (FDP). Die Spielleiterin: die freie Journalistin Gesa von Leesen. „Hier müssen sie nicht irgendwelches Ungeziefer essen“, beruhigte sie zu Beginn eventuelle Bedenken.  … weiterlesen »

02.03.11 – Podiumsdiskussion zur Landtagswahl des DGB – Esslingen – Altes Rathaus

2. März 2011 | Beitrag kommentieren »

10.02.11 – Podiumsdiskussion zur Landtagswahl – Esslingen – Waldheim Zollberg

10. Februar 2011 | Beitrag kommentieren »

Wenig Streitpunkte unter den Kandidaten

15. September 2009 | Beitrag kommentieren »

Esslinger Zeitung 11. September 2009

ESSLINGEN: Verhaltener Argumentationsaustausch bei der Prüfung durch die Gewerkschaften im Alten Rathaus

Um den Esslinger Wählern die politischen Rezepturen der Parteien für die kommenden vier Jahre näher zu bringen, hatten der Esslinger DGB und die Gewerkschaften Verdi und IG Metall am Mittwochabend zur Prüfung der Direkt- kandidaten im Wahlkreis Esslingen geladen. Der Austausch der Argumente verlief verhalten, einzig das deutsche Engagement in Afghanistan erbrachte fundamentale Widerworte.

Von Peter Stotz

Wäre im Bürgersaal des Alten Rathauses in Esslingen eine Häufigkeitsprüfung vorgenommen worden, so wäre das Wort „Gerechtigkeit“ auf einem der vorderen Plätze gelandet. Zumindest schien es, als ob die Gerechtigkeit eine der Grund- zutaten für die Rezepturen der Parteien wäre, die sich derzeit um Bundestags- mandate bemühen. Um den Wählern Gelegenheit zu geben, diese Rezepte zur Krisenbewältigung und Zukunftsgestaltung näher unter die Lupe zu nehmen, hatten der DGB-Ortsverband, die IG Metall und die Gewerkschaft Verdi die Direktkandidaten des Wahlkreises Esslingen zur Kandidatenprüfung in das Alte Rathaus geladen. Doch wer auf Schlagabtausch und munteren Streit gesetzt hatte, wurde enttäuscht. Ähnlich verhalten, wie sich der Austausch der Argumente derzeit auf der großen Bühne darstellt, gingen die Kandidaten Karin Roth (SPD), Andrea Lindlohr (Grüne) und Markus Grübel (CDU) zu Werke. Einzig Annette Groth, die den erkrankten Direktkandidaten der Linken Rainer Hauenschild vertrat, versuchte ab und an, einige fundamental-oppositionelle Farbtupfer unterzubringen.

„Die SPD wird dafür sorgen, dass es künftig gerecht zugeht“, nahm Roth die Eingangsfrage Uwe Mönninghoffs – neben Frank Böhringer Moderator der Veranstaltung – nach den Gründen auf, warum die Wähler die jeweiligen Parteien bevorzugen sollten. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, ökologische Industriepolitik, Bildungsgerechtigkeit“ seien die Richtschnüre, stellte Roth dar. Die „Sicherung der Gerechtigkeit in der Gesellschaft“ stellte auch Lind­lohr vorne an. „Langfristiges Denken und ökologische Rahmenbedingungen“ seien dafür vonnöten. Grübel versicherte, seine Partei garantiere „Stabilität in der Krise, da sie die Idee der sozialen Marktwirtschaft vertrete, ein „Modell für ein gerechtes und soziales System“.  … weiterlesen »