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Auf den Spuren der Direktvermarktung

28. Mai 2015 | Beitrag kommentieren »
Biohof Henzler Denkendorf

Mit Christa Henzler, Matthias Gastel und Hansjörg Henzler auf dem Biohof.

Mit unserem Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel habe ich den Biolandhof von Familie Henzler in Denkendorf besucht. Dort leben 25 Milchkühe, 40 Jungrinder, einige Schweine und rund 1.000 Hühner. Die Tiere bewegen sich auf großzügigen Freiflächen. Die Henzlers sind stolz auf die Gesundheit ihrer Tiere: „An uns verdient der Tierarzt höchstens 100 Euro im Jahr. Zuletzt für die Behandlung unseres Hundes.“ Die Nachfrage nach ihrem Denkendorfer Biofleisch sei seit dem Pferdefleisch-Skandal gestiegen. Einen großen Teil ihrer Erzeugnisse verkauft die Familie im eigenen Hofladen, der Rest geht an den Bio-Großhandel.

Auf Zustimmung stieß die grüne Forderung, Frischfleisch künftig für die VerbraucherInnen leicht erkennbar nach der Haltungsform der Tiere zu kennzeichnen. Auf Vorschlag der baden-württembergischen Landesregierung hat die deutsche Agrarministerkonferenz eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die die Umsetzung dieser Idee berät. Bei Eiern ist die Kennzeichnung bereits sehr erfolgreich.  … weiterlesen »

Immer mehr Bauern im Kreis Esslingen setzen auf die Bio-Landwirtschaft

17. Februar 2015 | Beitrag kommentieren »

Die Nachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln ist in Baden-Württemberg weitaus größer als das Angebot, weshalb viele Bio-Lebensmittel importiert werden müssen. „Die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt stetig. Diese Nachfrage wollen wir aus regionaler Erzeugung bedienen und den Marktanteil unserer Familienbetriebe weiter ausbauen. Deshalb stärken wir als grün-rote Koalition die Bio-Landwirtschaft“, sagt die Esslinger Landtagsabgeordnete der Grünen Andrea Lindlohr, die zu diesem Thema eine parlamentarische Anfrage an die Landesregierung gestellt hatte.

Demnach gibt es aktuell 37 größere Ökobetriebe im Kreis Esslingen, zehn Betriebe mehr als noch vor zehn Jahren. Gleichzeitig entwickelte sich die ökologisch bewirtschaftete Fläche von 900 auf 1309 Hektar.  … weiterlesen »

Besuch im Jahrgarten mit Alexander Bonde

16. September 2014 | Beitrag kommentieren »
Beim Streifzug durch den Jahrgarten: Bürgermeister Jahn, Andrea Lindlohr, der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Alexander Bonde und der Jahrgarten-Gründer Berengar Weber

Beim Streifzug durch den Jahrgarten: Bürgermeister Jahn, Andrea Lindlohr, Minister Alexander Bonde und der Jahrgarten-Gründer Berengar Weber

Bestes Gemüse von den Fildern, nach Bioland-Standard auf der eigenen Miet-Parzelle angebaut: Das bietet das im Landkreis Esslingen einmalige Projekt ‚Jahrgarten‘ in Denkendorf und im Scharnhauser Park. Bei einem Besuch in Denkendorf, bei dem auch einige in Esslingen wohnende Jahrgärtnerinnen und Jahrgärtner dabei waren, haben sich der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Alexander Bonde und die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr vom innovativen Selbst-Gemüseanbau überzeugt.„Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wo ihre Lebensmittel herkommen. Im Jahrgarten kann jede und jeder in einer städtischen Region wie der unsrigen mit überschaubarem Aufwand sein eigenes Bio-Gemüse anbauen und bekommt dazu noch eine hochwertige Beratung. Das ist eine echte Bereicherung für unsere Region“, sagte Lindlohr, die auch stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion ist.

Im zweiten Jahr gibt es nun den Jahrgarten, den der Biologe Berengar Weber betreibt. Er übergibt jeweils im Mai den Jahrgärtnerinnen und Jahrgärtnern deren gemietete Parzellen, die mit Jungpfanzen aus biologischem Anbau bepflanzt sind. Über die ganze Anbausaison hinweg berät er die Pächter zu den Gemüsesorten und ihrer Pflege nach Bioland-Standard.  … weiterlesen »

Politische Weinprobe mit Reinhold Pix

17. März 2011 | Beitrag kommentieren »

Freitag, 18. März, um 19h im ‚Espressini‚ in Esslingen

Ich lade Sie herzlich ein zu einer Politischen Weinprobe – ja das gibt’s! Über die Perspektiven des ökologischen Weinbaus geht es dabei mit dem Öko-Winzer und grünen Landtagsabgeordneten Reinhold Pix und Christian Eichert, Geschäftsführer von Bioland Baden-Württemberg. Bei guten Pix-Weinen vom Kaiserstuhl in Bio-Qualität, Brot und Käse (wir bitten um 5 Euro Kostenbeitrag) können wir uns außerdem über die schwierige aktuelle Lage austauschen.

Mit Öko aus der Wirtschaftskrise

15. September 2009 | Beitrag kommentieren »

Esslinger Zeitung 14. September 2009

REICHENBACH/ESSLINGEN: Boris Palmer beim Hoffest der Grünen auf dem Biolandhof Schickinger – Andrea Lindlohr wirbt für Atomausstieg

Für das Hoffest der Grünen in Reichenbach hat es mehrere Gründe gegeben. Der Kreisverband feierte sein 30-jähriges Bestehen, der gastgebende Biolandhof Schickinger weihte seine neue Hofstelle ein – und es ist Wahlkampf, auch für die Esslinger Bundestagskandidatin Andrea Lindlohr. Im Mittelpunkt beim Hoffest stand der angriffslustige und unterhaltsame Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer.

Von Peter Dietrich

„Bio“ war Programm gestern Mittag: Die Zutaten fürs Salatbüffet kamen vom Gastgeber, Fleisch und Würste von einem Biolandhof in Mutlangen. Auch Backwaren, Bier, Wein und Sekt, Kaffee und Apfelsaft stammten aus biologischem Anbau. Ohne Einweggeschirr blieben die Mülleimer fast leer. Ein „Markt der Möglichkeiten“ informierte über Ökostrom und Autoteile, Ziegen- und Imkereiprodukte.„Keine Partei ist so gnadenlos bekämpft worden“, erinnerte Winfried Kretschmann, grünes Urgestein und heute Fraktionsvorsitzender im Landtag. „Wir galten als Technikfeinde und Arbeitsplatzvernichter.“ Wer dies 30 Jahre durchgestanden habe, dem könne man trauen. Das Zeitfenster gegen den Klimawandel sei eng: „Deshalb ist es wichtig, dass wir etwas zu sagen haben.“ Nur mit Öko gehe es aus der Wirtschaftskrise: „Mit Umweltschutz zerstören wir keine Arbeitsplätze, sondern schaffen neue, und zwar gute und gescheite.“

25 Jahre ist es her, dass „Remstalrebell“ Helmut Palmer in Reichenbach Bürgermeister werden wollte. Sein Sohn Boris durfte zuvor, als Sechsjähriger, dem wegen Beamtenbeleidigung inhaftierten Vater nur durch Panzerglas begegnen. Es herrschte kalter Krieg, die Autoindustrie kämpfte gegen den Katalysator. Heute sagt Boris Palmer, es sei bitter nötig gewesen, dass damals Menschen aufgestanden sind, um die Republik zu ändern.  … weiterlesen »

13.09.09 – Grünes Hoffest – Reichenbach/Fils – Biolandhof Schickinger

13. September 2009 | Beitrag kommentieren »