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Grüner Neuer Gesellschaftsvertrag mit Esslinger Duftnoten

14. Mai 2009 | 1 Kommentar »

gesellschaftsvertragAuf dem Bundesparteitag (BDK) in Berlin haben die Grünen ihr Wahlprogramm, den Grünen Neuen Gesellschaftsvertrag, beschlossen: Wir wollen Grün aus der Krise und unsere Kernbranchen vom Automobil bis zur Chemieindustrie ökologisch neu ausrichten.

Esslinger Grüne haben auf dem Parteitag Spuren hinterlassen. So wurde der Änderungsantrag des Kreisverbands zum Thema örtliche Stromnetze in das Bundestagswahlprogramm übernommen. Dies unterstützt die Initiative von Jürgen Menzel und dem Grünen Muster-Konzessionsvertrag, der auf der BDK auf reges Interesse stieß. Ein Antrag von Franz Untersteller und mir für den Förderschwerpunkt Gebäudedämmung  statt Abwrackprämien für Elektrogeräte wurde ebenso übernommen wie Initiativen von jungen WirtschaftspolitikerInnen zur nachhaltigen Finanzpolitik.

Zudem konnte ich einen Beitrag gegen die ‚Ausschließeritis‘ in der Debatte um eine Koalitionsaussage zur Bundestagswahl leisten.

Grüne halten sich Bündnispartner offen

13. Mai 2009 | 1 Kommentar »

Süddeutsche Zeitung 11. Mai 2009 Seite 5

Grüne halten sich Bündnispartner offen

Parteitag lehnt Festlegung auf Ampelkoalition ab – Linke setzen Forderungen im Wahlprogramm durch

Von Daniel Brössler

Ein Pappkamerad macht die Runde im Berliner Velodrom, wo die Grünen ihren Parteitag abhalten. Er heißt Guido Westerwelle. Mitgebracht hat den FDP-Chef aus Karton ein Fernsehteam des NDR, das für die Satiresendung „Extra Drei“ sogar einen Infostand aufgebaut hat. „FDP ist voll ok!“ steht auf einem Plakat zu lesen, das einen grün-gelben Handschlag zeigt.  (…) siehe weiterlesen

Auch in der Debatte über den Wahlaufruf ist Eintracht oberstes Gebot. „Es ist ein hervorragender Antrag geworden. Wir sind zufrieden“, sagt der Bundestagsabgeordnete Thilo Hoppe, der für eine rot-rot-grüne Option gekämpft hatte. Ausgeschlossen wird von den Grünen nur eine Koalition mit Union und FDP. „Wirklichen Mut haben wir nur, wenn wir uns die Ausschließeritis für alle Optionen abgewöhnen“, sagt dazu die Baden-Württembergerin Andrea Lindlohr und stellt fest: „So weit sind wir noch nicht.“

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Ein klares Feindbild dient der grünen Katharsis

| 1 Kommentar »

Stuttgarter Zeitung 11. Mai 2009  Seite 3
Die Grünen arbeiten sich an der FDP ab

Ein klares Feindbild dient der grünen Katharsis
Von Bernhard Walker

Die von den Spitzenkandidaten Renate Künast und Jürgen Trittin angebahnte Annäherung an die FDP ist Vergangenheit. Beim Berliner Parteitag haben sich die Grünen auf die FDP eingeschossen. Als neue Verbündete hat Gesine Schwan die Delegierten zum Jubeln gebracht. (…) siehe weiterlesen

In der Wahlaussage wird eine Koalition aus Union, FDP und Grünen ausgeschlossen. „Jamaika bleibt in der Karibik. Und das ist sehr gut so“, meint Roth. Alle anderen Optionen werden offengelassen: die Ampel, Schwarz-Grün oder Rot-Rot-Grün. So finden sich in gutem grünen Familienfrieden alle in dem Beschluss wieder: Realos, linker Flügel und die Basis. Es gehe, sagt die Esslinger Bundestagskandidatin Andrea Lindlohr, nicht um die anderen Parteien. Aber wenn sie die FDP betrachte, sehe sie verhärmte, 60-jährige männliche Zahnärzte. Wenn sie die Linkspartei betrachte, sehe sie verhärmte, 60-jährige männliche Gewerkschaftsfunktionäre. Beide, FDP wie Linkspartei, seien strukturkonservativ. Und dagegen helfe nur „Grün pur“.

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08.05.09 – Bundesdelegiertenkonferenz – Berlin – Velodrom

8. Mai 2009 | Beitrag kommentieren »

Zurück mit ‚Demenz‘ und Currywurst

12. März 2009 | 2 Kommentare »

Nach einer kleinen Pause: Dieser Tage zurückgekehrt aus Berlin im ICE-Sprinter: Nur 5h, bis Frankfurt non-stop, angenehme Atmosphäre, Zeitungen auch in der 2. Klasse – sehr empfehlenswert. Dabei lese ich in einem Rutsch ‚Demenz – Abschied von meinem Vater‘ von Tilman Jens. Vielleicht ist es unpassend, mit diesem Buch in der Hand im ICE-Bistro eine Currywurst zu essen? Egal.

Ich bin berührt von einem Text, der in meiner Wahrnehmung viel liebevoller ist, als das Gros der Rezensionen meint. Der kleine Geschichten erzählt von der alten Riege westdeutscher Intellektueller, von Heimeligkeit und von böser Vergangenheit in der deutschen Provinz, Geschichten aus auch meinem Tübingen. Und der spricht von dem körperlichen und geistigen Verfall, den so viele Menschen bei ihren Angehörigen oder bei sich selber erleben. Teilen tröstet. Das ist meine Überzeugung. Von der politischen Dimension, der absoluten Unterversorgung vieler Demenz-Kranker, will ich jetzt gar nicht anfangen. Hier ein versöhnlicherer Bericht über die Causa Jens.

Viel

16. Oktober 2008 | Beitrag kommentieren »

Ein zweistündiger Termin am Montag in Berlin, 16h bis 18h. Dafür sitze ich elf Stunden im Zug. Ich bin froh, dass ich es ohne Flug regeln kann, selbst bei mir funktioniert das manchmal nicht. Wobei ich mir sicher bin, dass durch bessere Planung viele Flüge aus Berufs- oder Termingründen durch Zugfahrten ersetzt werden könnten. Allerdings kann ich dieses Mal die Zeit nicht vollständig zum Arbeiten nutzen: Erschöpft vom Landesparteitag am Wochenende bin ich wechselweise mit Dämmern, zwei Stapeln Zeitungen und dem Tourismusinfrastrukturförderprogramm des Landes Baden-Württemberg beschäftigt. Prima wie immer: das Frühstück im Zug. Und bis das wieder in meinem Blog auftaucht, hat die Bahn bestimmt auch die Frühstückskarte online gestellt.

Berlin ohne Flieger

6. September 2008 | Beitrag kommentieren »

Bei der Tagung zur Zukunft der Rente des grünen Bundesverbandes in Berlin-Kreuzberg kann ich nicht bis zum Schluss bleiben und verpasse das Resümee von Reinhard Bütikofer, da samstags leider der ICE-Sprinter nicht fährt. Statt zu Fuß und mit zwei U-Bahnlinien nehme ich ein Taxi, das spart in dem Fall wirklich Zeit. Im letzten ICE um halb sechs non-stop bis Stuttgart kann ich fünfeinhalb Stunden bequem lesen, am Notebook arbeiten, essen und Nichtstun. Dann bringt die S-Bahn mich nach Hause.