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„Die Region lebt davon“

17. November 2017 | Beitrag kommentieren »

Aus der Eßlinger Zeitung vom 16. November 2017 von Petra Bail.

ESSLINGEN: Expertengespräch über den Umbruch in der Autoindustrie zieht 140 Interessierte ins Alte Rathaus.

Der Kohlendioxid-Ausstoß steigt. Ein Drittel der europaweiten CO2-Emissionen gehen auf das Konto des Verkehrs. Neue Konzepte sollen für eine klima- und umweltverträgliche Mobilität sorgen, zumal eine EU-Vereinbarung bis 2020 ein Limit für den CO2-Ausstoß bei Neuwagen von 95 Gramm vorschreibt. Das bedeutet einen massiven Umbruch in der Fahrzeugindustrie, von dem die Region besonders betroffen ist. Wie sehr das Thema die Menschen bewegt, machte der zwölfte Esslinger Dialog der Grünen-Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr deutlich. 140 Besucher strömten ins Alte Rathaus, um das Expertengespräch zum Thema „Autoindustrie im Umbruch – wie fahren wir morgen“ zu verfolgen.

Kein Patentrezept

Um die Klimaziele zu erreichen muss sich einiges ändern, darüber waren sich die fünf Podiumsteilnehmer einig. Ein Patentrezept hatte keiner in der Tasche. Einigkeit herrschte bei Franz Loogen, Geschäftsführer der Landesagentur für Elektromobilität e-mobil BW, Thomas Renner, Institutsdirektor des Fraunhofer-Anwendungszentrums KEIM an der Hochschule Esslingen, Wolfgang Nieke, Betriebsratsvorsitzender der Mercedes-Benz-Werks Untertürkheim und der Entwicklung PKW sowie Marco Warth, Leiter Vorausentwicklung bei Mahle, dass die Politik die Rahmenbedingungen setzen muss. Dabei müssten ökologische Verträglichkeit und ökonomische Interessen in Einklang gebracht werden.  … weiterlesen »

Einladung zum Esslinger Dialog: Autoindustrie im Umbruch – Wie fahren wir morgen?

23. Oktober 2017 | Beitrag kommentieren »

ED_Autoindustrie im Umbruch 14112017Zu nächsten Esslinger Dialog „Autoindustrie im Umbruch – Wie fahren wir morgen?“ möchte ich Sie herzlich am Dienstag, den 14. November 2017, um 19:00 Uhr in den Bürgersaal des Alten Rathaus, Marktplatz 1, 73728 Esslingen einladen.

Unsere Region ist von der Automobilindustrie geprägt. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der e-mobil BW GmbH, Franz Loogen, dem Institutsdirektor des Fraunhofer-Anwendungszentrum KEIM an der Hochschule Esslingen, Thomas Renner, dem Betriebsratsvorsitzenden des Mercedes-Benz Werks Untertürkheim und der Entwicklung PKW, Wolfgang Nieke sowie dem Leiter Zentrale Vorausentwicklung der Mahle GmbH Dr. Marco Warth und Ihnen möchte ich über den Umbruch in der Autoindustrie und seine Folgen für unsere Region diskutieren.

Dabei werden uns unter anderem folgende Fragen beschäftigen:
Wie verändern die Elektromobilität und die Digitalisierung die Automobilindustrie? Was bedeutet dies für Zulieferer, was für Autohersteller? Welche neuen Mobilitätsdienstleistungen entstehen? Wie können wir Wertschöpfung und Arbeitsplätze in unserer Region erhalten? Kann der Umbruch unsere Mobilität umwelt- und klimafreundlicher machen?

Auf eine interessante Diskussion mit Ihnen und den Podiumsgästen freue ich mich und würde Sie gerne an diesem Abend begrüßen.

Dieselnachrüstung muss kommen

25. Mai 2017 | Beitrag kommentieren »

„Die Automobilindustrie hat erkannt, dass sie in der Pflicht steht, eine Nachrüstung für weniger Abgase bei Euro 5-Fahrzeugen möglich zu machen. Diesen Erfolg hat die grün-geführte Landesregierung für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und für den Werterhalt dieser Fahrzeuge erreicht”, erklärt die Esslinger Landtagsabgeordnete der Grünen Andrea Lindlohr anlässlich der kürzlich erfolgten Zusage zur Dieselnachrüstung des Automobilverbandes VDA gegenüber dem grünen Verkehrsminister Winfried Hermann.

“Die Nachrüstung von Autos auf Euro 6-Norm zeigt, dass die deutsche Autoindustrie innovativ ist und Probleme lösen kann. Die Luftreinhaltung in Städten ist europa- und weltweit ein Problem. Mit saubereren Fahrzeugen kann unsere Industrie Vertrauen zurückgewinnen“, betont Lindlohr.

In Esslingen wurden im letzten Jahr die Grenzwerte für Stickoxidemissionen überschritten.Auch bei uns seien dabei ältere Dieselfahrzeuge ein Problem, so Lindlohr.  … weiterlesen »

Gestalten in unruhigen Zeiten: Alles Gute für das Jahr 2017

2. Januar 2017 | Beitrag kommentieren »

Liebe Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis und darüber hinaus,

im vergangenen Jahr haben Sie vielleicht wie ich darüber nachgedacht, ob die Welt aus den Fugen gerate. Der grausame Krieg in Syrien, für dessen Ende wir Europäer wenig tun, das Abrutschen der Türkei in totalitäre Zustände, ein Europa, das sich mit dem Brexit rückwärts bewegt, unsichere Verhältnisse in den USA und Terroranschläge bei uns  - das ist schwer zu fassen.

Deshalb sollten wir uns aber nicht von der Welt zurückziehen, sondern sie gestalten. Dazu leiste ich meinen Teil als Ihre Landtagsabgeordnete. Auch mit der neuen grün-schwarzen Koalition unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann arbeiten wir intensiv für Ihre innere Sicherheit – so mit einer modernen Ausstattung der Polizei und einer besseren Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden. Sehr froh bin ich, dass viele der rund tausend vom IS verfolgten und misshandelten Jesidinnen aus dem Irak, die das Land Baden-Württemberg in den vergangenen zwei Jahren aufgenommen hat, nun eigene, selbstbestimmte Wege gehen.  … weiterlesen »

Chancen am Mobilitätsmarkt der Zukunft

29. Oktober 2013 | Beitrag kommentieren »
Mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Franz Loogen am Messestand des ZSW

Mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Franz Loogen am Messestand des ZSW

Mit der WORLD OF ENERGY SOLUTIONS hat die Landesmesse Stuttgart zusammengetan, was zusammengehört: An drei Tagen werden Speichertechnologien auf der BATTERY+STORAGE, Wasserstoffanwendungen auf der f-cell und nachhaltige Mobilitätsformen auf dem e-mobil BW TECHNOLOGIETAG diskutiert. Am 2. Oktober nahm ich am Eröffnungsforum des Technologietags teil und besuchte anschließend mit unserer Wissenschaftsministerin Theresia Bauer verschiedene Messestände. Daimler präsentierte seine Arbeit im „intelligent Zero Emission Urban System“ (iZEUS)-Konsortium, und das ZSW erklärte die neuesten Fortschritte bei den Speichertechnologien. Dass wir mit unserem aktuellen Mobilitätsverhalten das Klima überlasten, zeigt  … weiterlesen »

Grün-Rot fördert die Leichtbau-Forschung in Denkendorf

21. Dezember 2012 | Beitrag kommentieren »

Fördermittel für die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung
Pressemitteilung vom 21. Dezember 2012

Die grün-rote Koalition fördert die wirtschaftsnahe Forschung an den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) mit 450 000 Euro. „Die Textil- und Faserforschungsinstitute in Denkendorf belegen europaweit einen Spitzenplatz und stehen beispielhaft für die Exzellenz der wirtschaftsnahen Forschung in Baden-Württemberg“, erklärte die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr. Lindlohr ist Berichterstatterin des Landtags  … weiterlesen »

Es grünt in der Wirtschaft!

31. August 2011 | Beitrag kommentieren »

Zur Veröffentlichung in der ‘Zwiebel’ vom 1. September 2011
Abndrea Lindlohr mit Uwe Rohfleisch und Dr Bernd Walker
Die Esslinger Unternehmen partizipieren nicht nur kräftig am Aufschwung: Sie richten ihre Produkte auch zunehmend auf grüne Wachstumsmärkte aus, berichtet Andrea Lindlohr, hier zu Besuch bei Index/Traub mit Geschäftsführern Uwe Rohfleisch (links) und Bernd Walker (rechts).

Die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr war in der vergangenen Woche bei den Index-Werken in Oberesslingen zu Gast, wo sie sich mit den Geschäftsführern Reiner Hammerl, Uwe Rohfleisch und Bernd Walker sowie dem Betriebsratsvorsitzenden Giovanni Conforti unterhielt. Außerdem besuchte sie den Automobilzulieferer Eberspächer und traf Geschäftsführer Heinrich Baumann sowie Rolf Klein vom Konzern-Betriebsrat.  … weiterlesen »

Fördermittel rar gesät

26. Februar 2011 | Beitrag kommentieren »

Esslinger Zeitung 25.2.2011

ESSLINGEN: Chancen und Risiken für Gewerbegebiete

Elli Roderburg-Schnierle, erste Vorsitzende der Standortinitiative Neue Neckarwiesen, brachte das Anliegen ihrer Gemeinschaft auf den Punkt: „Das Gewerbegebiet Neckarwiesen soll zu einer attraktiven Adresse werden.“ Was die Landespolitik dazu beitragen kann, war am Mittwochabend Thema einer Podiumsdiskussion mit Esslinger Kandidaten zur Landtagswahl. Klar war danach: Die Bäume wachsen nicht in den Himmel, wenn es um die Förderung von Gewerbegebieten geht.

Von Christian Dörmann

Viele Industriegebiete sind in die Jahre gekommen und somit modernisierungs- bedürftig. Und weil die Wirtschaft sowie ein starker Mittelstand zu den Aushängeschildern des Landes gehören, ist es für den SPD-Landtagsabgeordneten und ersten stellvertretenden Landtagspräsidenten Wolfgang Drexler keine Frage, dass das Land Verantwortung übernehmen und Geld zuschießen muss. Zurück- haltender äußerte sich CDU-Kandidat Andreas Deuschle während der Diskussion im gut besuchten Autohaus Wilhelm Jesinger, zu der die Standortinitiative SINN eingeladen hatte. Mit Blick auf die hohe Verschuldung des Landes hält er nichts von Förderzusagen und auch Rena Farquhar (FDP) sieht derzeit keine Mittel dafür im Haushalt, verwies aber auf das Städtebauförderprogramm und auf die Möglichkeit, Geld aus diesem Topf entsprechend umzuleiten.

„Es wird verdammt viel gefördert“, merkte Andrea Lindlohr (Grüne) an, doch wenn, dann müsse dies zielgerichtet geschehen, „etwa wenn es um die Sanierung von Gewerbegebietsbrachen geht“. Gelder aus dem Städtebau- förderprogramm abzweigen, sehen auch Lindlohr und Drexler als einen möglichen Weg, der Sanierung von Gewerbeflächen unter die Arme zu greifen. Den Bestand pflegen, bevor man neue Gebiete ausweist, ist für Drexler überdies ein Instrument, um dem Flächenfraß zu begegnen. (mehr bei weiterlesen..)

Im Falle Eberspächer gehe es nicht um eine Verlagerung, sondern um ein weiteres Standbein für das Unternehmen, und dies dient nach Einschätzung von Rena Farquhar durchaus der Standortsicherung. „Jede Subvention gefährdet den Wettbewerb“, betonte Andrea Lindlohr, während sich für Wolfgang Drexler an den Plänen von Eberspächer eine falsche Wirtschaftspolitik festmacht: „Wir sind die Region der Mobilität. Man kann so eine Firma nicht weggehen lassen, damit verspielen wir unsere Kernkompetenz.“

Anschluss nicht verpassen

Wo muss das Land noch zulegen, um bei der rasanten technologischen Entwicklung nicht den Anschluss zu verpassen? Die Entwicklung von Hoch- leistungsbatterien und alternativen Antriebstechniken steht für Lindlohr weit oben auf der Liste und Deuschle nannte neben der E-Mobilität die Pflege einer nachhaltigen Energiewirtschaft. Doch da befinde sich das Land auf einem guten Weg. Defizite erkennt Drexler grundsätzlich, wenn es um gute Rahmenbeding- ungen für die Wirtschaft in Baden-Württemberg geht, was ihm von Farquhar einen deutlichen Widerspruch einbrachte: „Die Rahmenbedingungen im Land sind hervorragend“, das werde durch verschiedene Analysen klar bestätigt. Für die FDP-Kandidatin gehören der Zustand von Straßen und anderen Infrastruktur- einrichtungen zu den vordringlichen Themen, ebenso die Bekämpfung des Facharbeitermangels und ein vereinfachtes Steuerrecht. „Vor allem kleinere Betriebe brauchen einen besseren Zugang zum Kapitalmarkt, forderte Lindlohr mit Blick auf bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen. „Wer nicht so viel Geld braucht, kommt am schwierigsten dran.“  … weiterlesen »

Grüner Aufbruch: Neue Horizonte und gemeinsame Werte

19. November 2010 | Beitrag kommentieren »

Grüner Aufbruch: Neue Horizonte und gemeinsame Werte unter den Bedingungen von Realpolitik
Denkanstöße für eine grüne Politik von morgen von Dieter Janecek, Andrea Lindlohr, Matthias Gauger, Till Steffen und Danyal Bayaz

..siehe auch Blog Reformerplus

Mehr als 30 Jahre grüne Politik in Deutschland sind eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Die Verankerung der Ökologie als ein zentrales Leitbild der Politik, die voranschreitende Gleichstellung der Geschlechter, mehr gesellschaftliche Liberalität und Weltoffenheit oder auch der Ausbau der BürgerInnenbeteiligung in Demokratie und Gesellschaft – das sind nur einige der zentralen Anliegen, die Grüne zur Durchsetzung gebracht haben.
„Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt“ – das gilt auch heute als Leitsatz, nach dem wir unsere Politik ausrichten. Doch die Herausforderungen haben sich genauso verändert wie die Rolle der Grünen insgesamt. Die sich abzeichnende Klimakatastrophe, eine absehbare drastische Verknappung der globalen Ressourcen, Bevölkerungsrückgang in den Industriestaaten bei gleichzeitiger Bevölkerungs- explosion in den Entwicklungs- und Schwellenländern – das sind nicht die Perspektiven einer fernen Zukunft, sondern die Herausforderungen unserer Generation.  … weiterlesen »

Mit Grün aus der Krise

10. September 2009 | 1 Kommentar »

Schwäbische Post 10. September 2009

Mit Grün aus der Krise

Die Esslinger Grünen-Kandidatin Andrea Lindlohr unterstützt Brian Krause

Wo sind die Jobs in der Krise? Andrea Lindlohr, grüne Bundestagskandidatin aus Esslingen und Parlamentarische Beraterin der grünen Landtagsfraktion hat dazu Antworten gegeben im Cafe Samocca in Aalen.

Aalen. Andrea Lindlohr ist eine hoffnungsvolle Nachwuchspolitikerin der Südwest-Grünen. Allerdings müsste es bei Listenplatz 15 schon ein sehr gutes Wahlergebnis geben, damit sie in den Bundestag einzieht. Sie unterstützt nun den hiesigen Kandidaten Brian Krause im Wahlkampf. Nachhaltiges Denken und Handeln nannte sie als Priorität für den „Green New Deal“.

Dramatisch seien die Arbeitslosenzahlen vor allem für die jüngeren Menschen. Lindlohr hat sich vorbereitet: Von den 5,6 Prozent Arbeitslosen im Ostalb seien 42 Prozent ohne Ausbildung. Davon seien 1550 Arbeitslose unter 25 Jahre alt. „Den Jungen mehr in der Krise helfen“, nannte sie als ein Ziel. Vor allem gebe es bisher keine Hilfen, wenn sie nach beendeter Ausbildung nicht übernommen werden. Für die Region passend ging sie explizit auf die Lage der Automobilindustrie und des Maschinenbaus ein. Schlechte Aussichten für die „Globalisierungsgewinnerin“ Automobilindustrie: „Unsere Autos stehen für groß und schwer anstatt leicht und effizient“, sagte sie.  … weiterlesen »