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Grün-Rot treibt die Energiewende voran

18. Dezember 2012 | Beitrag kommentieren »

 

Jürgen Stoll und Andrea Lindlohr diskutieren mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus Wolfschlugen die Energiewende

Jürgen Stoll und Andrea Lindlohr diskutieren mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus Wolfschlugen die Energiewende

Zu den 3. Wolfschlugener Gesprächen hatte der Ortsverein der Grünen am 10. Dezember die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr eingeladen. Nach der Begrüßung durch Jürgen Stoll diskutierte sie mit einem interessierten Gesprächskreis die Frage: „Wie geht es weiter mit der Energiewende?“ Dass die Erneuerbaren Energien mittelfristig die immer teurerer und klimaschädlichen fossilen Energieträger und die Atomkraft ersetzen müsse, sei inzwischen unumstritten, nicht jedoch das Wie.

Lindlohr, die auch stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist, erklärte: „Baden-Württemberg hat im Vergleich zum Bund einen sehr hohen Anteil an Atomstrom. Die grün-rote Koalition hat das ehrgeizige Ziel, dass bis zum Jahr 2020 38% unseres Stroms aus Erneuerbaren stammen sollen, darunter 10% aus heimischer Windkraft.“ Aktuell sind es  … weiterlesen »

26.04.11 – Störfall. Nachrichten eines Tages. – Esslingen – UpStairs (Scala)

26. April 2011 | Beitrag kommentieren »

Neue Ideen

26. März 2011 | Beitrag kommentieren »

Eßlinger Zeitung 23.3.11

Andrea Lindlohr (Grüne) will die Wende

Für Andrea Lindlohr ist die Zeit reif, um in Baden-Württemberg den demokratischen Wechsel zu vollziehen. Sie wirbt für eine neue Mehrheit, die mit neuen Ideen die Wende in der Energie- und Verkehrspolitik einleitet. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einem schnellen Ausstieg aus der Atomkraft. Die Zukunft müsse im Land verstärkt die Windkraft erhalten. Deren Ausbau werde von der Landesregierung seit Jahren blockiert, so Lindlohr. Mit einer Politik, „die auf energie- und ressourcenfreundliche Produkte setzt“, könne auch der Industriestandort gesichert werden, argumentiert sie.

In der Bildungspolitik setzt sie sich dafür ein, dass Kinder länger gemeinsam lernen und individuell gefördert werden. Die Kommunen sollen die Möglichkeit erhalten, neue Schulkonzepte zu entwicklen. Lindlohr behauptet, Stuttgart 21 bringe dem Bahnverkehr unter dem Strich keine Vorteile. Sie fordert eine Volksabstimmung über den finanziellen Anteil des Landes. Die Bevölkerung soll künftig von Anfang an in Planungsprozesse einbezogen werden.

„Wir brauchen einen neuen politischen Stil“, so die Kandidatin. Andrea Lindlohr ist 36 Jahre alt und verheiratet. Ihr politisches Engagement begründet die Wahl-Schwäbin aus dem Rheinland mit dem Wunsch, „die Welt zu verbessern“. Ändern lasse sich aber nur etwas, wenn Realismus hinzukomme, fügt die Parlamentarische Beraterin allerdings hinzu. Zu den Grünen ist Andrea Lindlohr vor 13 Jahren gestoßen. Seit 2003 gehört sie dem Landesvorstand an. 2009 hat sie im Wahlkreis Esslingen vergeblich für den Bundestag kandidiert.

23.03.11 – Sichere Energie. Ohne Atomkraft. – Esslingen – Gewerkschaftshaus

23. März 2011 | Beitrag kommentieren »

„Ökologie ist wichtig für wirtschaftlichen Erfolg“

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Eßlinger Zeitung 18.3.11

ESSLINGEN/WOLFSCHLUGEN: Der grüne Bundespolitiker Fritz Kuhn unterstützt die Landtagskandidatin Andrea Lindlohr

Die Gemeinde Wolfschlugen gehört bei der Landtagswahl am 27. März erstmals zum Wahlkreis Esslingen. Um für sich und die Ideen ihrer Partei auf neuem Gebiet zu werben, hatte die Grünen-Kandidatin Andrea Lindlohr in die Hexenbanner-Stuben eingeladen – und präsentierte ein politisches Schwergewicht aus Berlin. Fritz Kuhn, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag, referierte über „Grünes Licht für neue Jobs“. So hieß zumindest der Titel seines Vortrags.

Für einen Grünen-Politiker gibt es allerdings angesichts der aktuellen Ereignisse in Japan genügend Gründe, von der Tagesordnung abzuweichen. So erzählte auch Andrea Lindlohr in ihrer Einführung erst einmal davon, dass sie wegen der Atomkatastrophe auf der asiatischen Insel große Probleme habe, „den Fernseher auszumachen. Das raubt mir den Schlaf“. Ihrer Meinung nach haben das Erdbeben und seine Folgen eine „neue politische Diskussion ausgelöst“. Und die scheint die Grünen noch mehr zu beflügeln, als es die Umfragewerte eh schon tun.

So ließ auch Fritz Kuhn in seinem Vortrag keinen Zweifel daran, dass erstens ein Regierungswechsel nach fast sechs Jahrzehnten CDU an der Spitze des Landes dringend notwendig sei, und zweitens die neue Regierung Grün-Rot und nicht Rot-Grün leuchten werde. „Die CDU ist jetzt 57 Jahre an der Macht. Sie hat begonnen, Baden-Württemberg als etwas zu sehen, was ihr gehört. Das ist nicht gut für ein Land“, sagte Kuhn. Auch am Ministerpräsidenten ließ er kein gutes Haar. „Stefan Mappus will sich über die Wahl mogeln“, kritisierte der grüne Bundespolitiker und zielte damit besonders auf den Kurs der CDU in der Atompolitik ab. Die Bedenken der Konservativen, dass ein Abschalten der Atomkraftwerke zu einer Stromlücke führen könnte, wies Kuhn zurück: „Wir haben einen Überschuss an Strom. Gehen sie denen nicht auf den Leim“, rief er den Zuhörern in den Hexenbanner-Stuben zu.  … weiterlesen »

Grünes Licht für neue Jobs mit Fritz Kuhn MdB

14. März 2011 | Beitrag kommentieren »

Mittwoch, den 16. März, um 20h, in den Hexenbanner-Stuben in Wolfschlugen

Umwelttechnologien und die Energiewende bieten viele Chancen für neue Jobs gerade bei uns in der Industrieregion. Was wollen Grüne tun, um grüne Jobs bei uns voranzubringen?

Darüber sprechen Fritz Kuhn MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, und ich in Wolfschlugen. Wir freuen uns auch auf Ihre Fragen und Beiträge!

Vier Fragen an Andrea Lindlohr

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Stuttgarter Wochenblatt 10.3.2011

Warum sollen sich die Bürger für Ihre Partei entscheiden?

Wir wollen den Ideen und der Schaffenskraft der Baden-Württemberg mehr Freiraum geben, zum Beispiel bei neuen Schulkonzepten, statt wie CDU und FDP beim EnBW-Deal und vielen anderen Fällen bürgerfern durchzuregieren.

Was ist das wichtigste Ziel in Ihrer Partei?

Wirtschaft und Wohlstand in unserem Land auf ökologisch und sozial nachhaltige Füße zu stellen, zum Beispiel durch mehr Energieeffizienz, den Ausstieg aus der Atomkraft und eine besseren Bildung.

Ihr Statement zu Stuttgart 21?

Stuttgart 21 ist eine schlechte Infrastruktur, bei der für Milliarden ein gerade auf den Fildern nicht leistungsfähiges Gleisgewirr gebaut werden soll. Nach der Wahl wollen wir eine Bau- und Vergabestopp und eine Volksabstimmung über den Landesanteil der Finanzierung von Stuttgart 21 erreichen.

Was halten Sie von mehr direkter Demokratie, zum Beispiel·Volksentscheiden?

Ich bin überzeugt, dass Entscheidungen gerade über Bauprojekte tragfähiger werden, wenn die Bürger von Anfang an einbezogen werden. Und ich möchte erreichen, dass kommunale Bürgerbegehren auf Landesebene über einzelne Sachfragen leichter möglich sind.

Längere Atomlaufzeiten schaden den Erneuerbaren Energien

25. November 2010 | Beitrag kommentieren »

veröffentlicht in der ,Zwiebel‘ vom 25.11.2010

„Wie können wir unsere Energieversorgung so umstellen, dass wir das Klima besser schützen und den nachkommenden Generationen keine Lasten aufbürden?“ Unter diese Leitfrage stellte Moderator Dr. André Reichel, Regionalrat und Wirtschaftswissenschaftler, die Podiumsdiskussion von Bündnis 90/Die Grünen ,Grüner Strom oder Atomstrom‘ am 9. November in Ostfildern. Kontrovers wurde die von CDU und FDP geplante Laufzeitverlängerung beurteilt.

Dr. Thomas Banning, Vorstandsvorsitzender der Naturstrom AG, verwies auf den Schaden für die Erneuerbaren Energien. „Wir werden gezwungen, unsere neuen Windkraftanlagen so auszustatten, dass der Netzbetreiber sie abschalten kann. Wenn die Laufzeitverlängerung kommt, werden die trägen Atomkraftwerke noch länger das Stomnetz verstopfen.“ Manfred Haberzettel von der EnBW AG zeigte sich zufrieden. Eine Laufzeitverlängerung ohne die Einführung einer Brennelementesteuer für Atomkraft wäre dem Unternehmen jedoch lieber gewesen. Zudem sei „ja noch nicht aller Tage Abend.“

Dies betonte auch die Landtagskandidatin der Grünen Andrea Lindlohr: „Der Beschluss über die Laufzeitverlängerung ohne den Bundesrat war verfassungswidrig.“ Darum sei die Klage einiger Länder aussichtsreich, so Lindlohr. In Baden-Württemberg müssten zudem die Beschränkungen für die Windkraft aufgehoben werden.

Grüner Strom oder Atom?

9. November 2010 | Beitrag kommentieren »

Dienstag, 9. November, um 19.30h im Stadthaus im Scharnhauser Park, Ostfildern

Noch ist nicht ausgemacht, ob der Castor bis zum Beginn der von den Grünen Ostfildern veranstalteten Diskussion das zentrale Atomüll-Zwischenlager Gorleben erreicht haben wird. Eine lebendige Debatte um die von CDU und FDP geplante Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke und die Zukunft der Energieversorgung sollte jedoch angesichts des kontrovers besetzten Podiums sicher sein:

Dr. Thomas Banning weiß als Vorstands- vorsitzender der Düsseldorfer Naturstrom AG, welche Rahmenbedingungen die Erneuerbaren Energien brauchen. Manfred Haberzettel von der EnBW steht ein für die Bedürfnisse eines Großunternehmens, dass für die Laufzeitverlängerung kämpft. Ich vertrete die Position der Grünen für den bisherigen Atomausstieg und den Übergang zu den Erneuerbaren Energien. Kompetent moderiert werden wir von Dr. André Reichel, Grüner Regionalrat aus Ostfildern und Wirtschaftswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit an der Universität Stuttgart.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Beiträge!

Danke Mörike!

19. Juli 2010 | 1 Kommentar »

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Höchst beeindruckend war der Einsatz der Schülerinnen und Schüler und des ganzen Esslinger Mörike-Gymnasiums für den Projekttag, den die SMV seit Monaten für den vergangenen Freitag organisiert hatte: Mörike goes green!  Eine ganze Schule wuselte herum, um das ambitionierte Programm zu stemmen: Vorträge zahlreichen GastreferentInnen, Filme, Parcours rund um ökologische Fragen, dazu noch der abendliche Schulball als Benefiz-Projekt für den Regenwald. Feine Sache! Und top organisiert mit ReferentInnen-Fragebögen, Einsatzplänen, ReferentInnen-Zimmer mit Verpflegung. Wie schon vor Ort gesagt: Keine Sorge, dass mal ein Beamer klemmt, ist auch bei nicht von SchülerInnen organisierten Veranstaltungen ganz normal.

Ich habe mich Neue Energie Deckblatt neusehr gefreut, als Referentin eingeladen zu werden, und habe eine neue Präsentation zum Thema  Atomkraft erarbeitet. Der Vormittag mir drei Klassen hat Spaß gemacht! Kleiner Änderungsvorschlag: Das nächste Mal weniger nah an den Schulunterricht anlehnen – gute Debatte braucht mehr als 45 Minuten!