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Grüne Energie ist dezentral!

30. Juni 2011 | Beitrag kommentieren »

veröffentlicht in der ‚Zwiebel‘ vom 30. Juni 2011

Andrea Lindlohr begrüßt den Atomausstieg und zeigt Chancen für die Esslinger Energiewirtschaft auf

Die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr begrüßt die schwarz-gelbe Kehrtwende in der Atompolitik und die Beschlüsse zum Ausstieg. „Das ist ein riesiger Erfolg für unsere Partei und alle Bürgerinnen und Bürger, die sich schon lange für eine nachhaltige Energiewirtschaft einsetzen!“, findet Lindlohr, die den Kreisverband auf dem Grünen Sonderparteitag vertrat. „Auch wenn wir den Ausstieg noch deutlich schneller hinbekommen könnten: Der breite Parteienkonsens bietet nun viel Planungssicherheit für alle, die in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz investieren wollen.“

Wichtig sei aber, dass grüne Ideen auch weiterhin konsequent umgesetzt würden. „Der Zubau dezentraler Erzeugungskapazitäten ist eine entscheidende Aufgabe, der wir uns jetzt auf allen politischen Ebenen stellen müssen“, fordert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag. Während die Bundesregierung hier viel zu zögerlich agiere, verweist Lindlohr auf Pläne von Landesumweltminister Franz Untersteller, der die industrielle Kraft-Wärme-Kopplung stärker fördern will. „Hier sehe ich ein großes Potential für den Industriestandort Esslingen!“ Außerdem könne ein aktueller Antrag der Grünen Kreistagsfraktion ergeben, dass es im Landkreis geeignete Standorte für Kleinwasserkraftwerke gibt.

23.03.11 – Sichere Energie. Ohne Atomkraft. – Esslingen – Gewerkschaftshaus

23. März 2011 | Beitrag kommentieren »

Meine Ziele – in Ihrem Briefkasten?

22. März 2011 | Beitrag kommentieren »

Meinen sogenannten Kandidatinnen-Flyer haben Sie hoffentlich bereits aus Ihrem Briefkasten gezogen oder an einem Infostand in die Hand gedrückt bekommen. Wenn nicht (was vorkommt, wenn Sie einen Hinweis ‚Keine Werbung bitte‘ am Briefkasten haben), dann laden Sie ihn hier herunter Flyer Andrea Lindlohr (pdf) oder melden Sie sich bei mir.

Alle Themen kann man nie auf ein Blatt bringen. Im Schwerpunkt geht es um Grüne Jobs für unseren Industriestandort, die Energiewende, bessere Bildung und einen starken öffentlichen Verkehr. Und um einen anderen politischen Stil und mehr Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Ich setze mich für die schnelle und dauerhafte Abschaltung von Neckarwestheim I und Philippsburg I ein – und das schrieb ich nicht erst jetzt, sondern Anfang Februar.

Sichere Energie. Ohne Atom.

18. März 2011 | Beitrag kommentieren »

Mittwoch, den 23. März, um 19.30h, im Gewerkschaftshaus Esslingen

Wie die Lage in Japan sich weiterentwickelt bis zu unserer Veranstaltung, wissen wir alle noch nicht. Aber es ist klar, dass das Atomunglück in Japan Fragen aufwirft, die sicher viele EsslingerInnen besprechen wollen: über die aktuelle Lage der Atomkraft bei uns und weltweit und die Zukunft unserer Energieversorgung.

Mit Rainer Baake, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, ehemaliger Staatssekretär im Bundesumweltministerium und Unterhändler des Atomausstiegs, kommt ein renommierter Experte zu uns.

Das Ende des Atomzeitalters

17. März 2011 | Beitrag kommentieren »

veröffentlicht in der ‚Zwiebel‘ vom 17.3.2011. Redaktionsschluss wie immer jedoch am Montag zuvor, s. Stand zu Abschaltung Neckarwestheim I.

Liebe Esslingerinnen und Esslinger,

wie Sie schaue ich fassungslos auf die Nachrichten über die japanische Atomkatastrophe. Ich bin erschüttert über die dramatischen Meldungen und hoffe, dass der schlimmste Fall doch nicht eintreten wird.

Verstört bin ich auch, dass Bundeskanzlerin Merkel zwar Konsequenzen für die deutsche Atompolitik ankündigt. Aber dass die schwarz-gelbe Bundesregierung wie Atomfreund Stefan Mappus nicht in der Lage sind, die notwendigen Konsequenzen für unsere Sicherheit tatsächlich zu ziehen. Sonst müsste Neckarwestheim I vor unserer Haustür, das nur aufgrund der schwarzgelben
Laufzeitverlängerung am Netz ist, mit Merkels sogenanntem Moratorium sofort abgeschaltet werden.

Jeder vernunftbegabte Mensch weiß, dass keine technische Anlage absolut sicher sein kann. Die in den 60er Jahren konzipierten Reaktoren Philippsburg I und Neckarwestheim I sind mit noch soviel Nachrüstung auf kein akzeptables Sicherheitsniveau zu bringen. Wir wollen sie nach der Landtagswahl abschalten und die Nutzung der Atomkraft geordnet beenden.

Vier Fragen an Andrea Lindlohr

14. März 2011 | Beitrag kommentieren »

Stuttgarter Wochenblatt 10.3.2011

Warum sollen sich die Bürger für Ihre Partei entscheiden?

Wir wollen den Ideen und der Schaffenskraft der Baden-Württemberg mehr Freiraum geben, zum Beispiel bei neuen Schulkonzepten, statt wie CDU und FDP beim EnBW-Deal und vielen anderen Fällen bürgerfern durchzuregieren.

Was ist das wichtigste Ziel in Ihrer Partei?

Wirtschaft und Wohlstand in unserem Land auf ökologisch und sozial nachhaltige Füße zu stellen, zum Beispiel durch mehr Energieeffizienz, den Ausstieg aus der Atomkraft und eine besseren Bildung.

Ihr Statement zu Stuttgart 21?

Stuttgart 21 ist eine schlechte Infrastruktur, bei der für Milliarden ein gerade auf den Fildern nicht leistungsfähiges Gleisgewirr gebaut werden soll. Nach der Wahl wollen wir eine Bau- und Vergabestopp und eine Volksabstimmung über den Landesanteil der Finanzierung von Stuttgart 21 erreichen.

Was halten Sie von mehr direkter Demokratie, zum Beispiel·Volksentscheiden?

Ich bin überzeugt, dass Entscheidungen gerade über Bauprojekte tragfähiger werden, wenn die Bürger von Anfang an einbezogen werden. Und ich möchte erreichen, dass kommunale Bürgerbegehren auf Landesebene über einzelne Sachfragen leichter möglich sind.

Längere Atomlaufzeiten schaden den Erneuerbaren Energien

25. November 2010 | Beitrag kommentieren »

veröffentlicht in der ,Zwiebel‘ vom 25.11.2010

„Wie können wir unsere Energieversorgung so umstellen, dass wir das Klima besser schützen und den nachkommenden Generationen keine Lasten aufbürden?“ Unter diese Leitfrage stellte Moderator Dr. André Reichel, Regionalrat und Wirtschaftswissenschaftler, die Podiumsdiskussion von Bündnis 90/Die Grünen ,Grüner Strom oder Atomstrom‘ am 9. November in Ostfildern. Kontrovers wurde die von CDU und FDP geplante Laufzeitverlängerung beurteilt.

Dr. Thomas Banning, Vorstandsvorsitzender der Naturstrom AG, verwies auf den Schaden für die Erneuerbaren Energien. „Wir werden gezwungen, unsere neuen Windkraftanlagen so auszustatten, dass der Netzbetreiber sie abschalten kann. Wenn die Laufzeitverlängerung kommt, werden die trägen Atomkraftwerke noch länger das Stomnetz verstopfen.“ Manfred Haberzettel von der EnBW AG zeigte sich zufrieden. Eine Laufzeitverlängerung ohne die Einführung einer Brennelementesteuer für Atomkraft wäre dem Unternehmen jedoch lieber gewesen. Zudem sei „ja noch nicht aller Tage Abend.“

Dies betonte auch die Landtagskandidatin der Grünen Andrea Lindlohr: „Der Beschluss über die Laufzeitverlängerung ohne den Bundesrat war verfassungswidrig.“ Darum sei die Klage einiger Länder aussichtsreich, so Lindlohr. In Baden-Württemberg müssten zudem die Beschränkungen für die Windkraft aufgehoben werden.

Grüner Strom oder Atom?

9. November 2010 | Beitrag kommentieren »

Dienstag, 9. November, um 19.30h im Stadthaus im Scharnhauser Park, Ostfildern

Noch ist nicht ausgemacht, ob der Castor bis zum Beginn der von den Grünen Ostfildern veranstalteten Diskussion das zentrale Atomüll-Zwischenlager Gorleben erreicht haben wird. Eine lebendige Debatte um die von CDU und FDP geplante Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke und die Zukunft der Energieversorgung sollte jedoch angesichts des kontrovers besetzten Podiums sicher sein:

Dr. Thomas Banning weiß als Vorstands- vorsitzender der Düsseldorfer Naturstrom AG, welche Rahmenbedingungen die Erneuerbaren Energien brauchen. Manfred Haberzettel von der EnBW steht ein für die Bedürfnisse eines Großunternehmens, dass für die Laufzeitverlängerung kämpft. Ich vertrete die Position der Grünen für den bisherigen Atomausstieg und den Übergang zu den Erneuerbaren Energien. Kompetent moderiert werden wir von Dr. André Reichel, Grüner Regionalrat aus Ostfildern und Wirtschaftswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit an der Universität Stuttgart.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Beiträge!

Danke Mörike!

19. Juli 2010 | 1 Kommentar »

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Höchst beeindruckend war der Einsatz der Schülerinnen und Schüler und des ganzen Esslinger Mörike-Gymnasiums für den Projekttag, den die SMV seit Monaten für den vergangenen Freitag organisiert hatte: Mörike goes green!  Eine ganze Schule wuselte herum, um das ambitionierte Programm zu stemmen: Vorträge zahlreichen GastreferentInnen, Filme, Parcours rund um ökologische Fragen, dazu noch der abendliche Schulball als Benefiz-Projekt für den Regenwald. Feine Sache! Und top organisiert mit ReferentInnen-Fragebögen, Einsatzplänen, ReferentInnen-Zimmer mit Verpflegung. Wie schon vor Ort gesagt: Keine Sorge, dass mal ein Beamer klemmt, ist auch bei nicht von SchülerInnen organisierten Veranstaltungen ganz normal.

Ich habe mich Neue Energie Deckblatt neusehr gefreut, als Referentin eingeladen zu werden, und habe eine neue Präsentation zum Thema  Atomkraft erarbeitet. Der Vormittag mir drei Klassen hat Spaß gemacht! Kleiner Änderungsvorschlag: Das nächste Mal weniger nah an den Schulunterricht anlehnen – gute Debatte braucht mehr als 45 Minuten!

Mappus für Konzerninteressen, Grüne für Atomausstieg

17. Juni 2010 | Beitrag kommentieren »

veröffentlicht in der ‚Zwiebel‘ vom 10. Juni 2010

Landtagskandidatin Andrea Lindlohr will schnell weg von der Atomkraft

Die Kandidatin der Grünen für die Landtagwahl Andrea Lindlohr kritisiert das Vorgehen von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) im Atomstreit. „Mappus versucht aus Bundesebene durchzusetzen, dass Baden-Württemberg und die übrigen Länder im Bundesrat über die Laufzeiten der Atomkraftwerke nicht mitentscheiden dürfen. Dass ein amtierender Ministerpräsident sich so offensichtlich und einseitig für die Interessen der Atomkraftwerksbetreiber und gegen die Interessen des eigenen Landes einsetzt, ist schon skandalös“, so Lindlohr.

Sie vewies darauf, dass Mappus deswegen sogar Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zum Rücktritt aufgefordert hatte, weil dieser den Bundesrat beim Atomgesetz einbeziehen wolle. Diese Aufforderung fand in Berlin jedoch kein Gehör. „Wir Grüne werden weiter in den Parlamenten, bei den Bürgerinnen und Bürgern und notfalls vor Gericht dafür kämpfen, dass die Atomkraftwerke wie vereinbart abgeschaltet werden.“

Die Energieerzeugung in Baden-Württenberg bezeichnet Lindlohr als rückständig: „Natürlich ist es ein Problem, dass gut die Hälfte des in Baden-Württemberg produzierten Stroms noch aus Atomkraftwerken stammt – bundesweit sind es nur 23%. Wir müssen schneller hin zu den Erneuerbaren Energien umbauen und zum Beispiel mehr Windkraftanlagen bei uns zulassen.“