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26.04.11 – Störfall. Nachrichten eines Tages. – Esslingen – UpStairs (Scala)

26. April 2011 | Beitrag kommentieren »

23.03.11 – Sichere Energie. Ohne Atomkraft. – Esslingen – Gewerkschaftshaus

23. März 2011 | Beitrag kommentieren »

„Ökologie ist wichtig für wirtschaftlichen Erfolg“

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Eßlinger Zeitung 18.3.11

ESSLINGEN/WOLFSCHLUGEN: Der grüne Bundespolitiker Fritz Kuhn unterstützt die Landtagskandidatin Andrea Lindlohr

Die Gemeinde Wolfschlugen gehört bei der Landtagswahl am 27. März erstmals zum Wahlkreis Esslingen. Um für sich und die Ideen ihrer Partei auf neuem Gebiet zu werben, hatte die Grünen-Kandidatin Andrea Lindlohr in die Hexenbanner-Stuben eingeladen – und präsentierte ein politisches Schwergewicht aus Berlin. Fritz Kuhn, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag, referierte über „Grünes Licht für neue Jobs“. So hieß zumindest der Titel seines Vortrags.

Für einen Grünen-Politiker gibt es allerdings angesichts der aktuellen Ereignisse in Japan genügend Gründe, von der Tagesordnung abzuweichen. So erzählte auch Andrea Lindlohr in ihrer Einführung erst einmal davon, dass sie wegen der Atomkatastrophe auf der asiatischen Insel große Probleme habe, „den Fernseher auszumachen. Das raubt mir den Schlaf“. Ihrer Meinung nach haben das Erdbeben und seine Folgen eine „neue politische Diskussion ausgelöst“. Und die scheint die Grünen noch mehr zu beflügeln, als es die Umfragewerte eh schon tun.

So ließ auch Fritz Kuhn in seinem Vortrag keinen Zweifel daran, dass erstens ein Regierungswechsel nach fast sechs Jahrzehnten CDU an der Spitze des Landes dringend notwendig sei, und zweitens die neue Regierung Grün-Rot und nicht Rot-Grün leuchten werde. „Die CDU ist jetzt 57 Jahre an der Macht. Sie hat begonnen, Baden-Württemberg als etwas zu sehen, was ihr gehört. Das ist nicht gut für ein Land“, sagte Kuhn. Auch am Ministerpräsidenten ließ er kein gutes Haar. „Stefan Mappus will sich über die Wahl mogeln“, kritisierte der grüne Bundespolitiker und zielte damit besonders auf den Kurs der CDU in der Atompolitik ab. Die Bedenken der Konservativen, dass ein Abschalten der Atomkraftwerke zu einer Stromlücke führen könnte, wies Kuhn zurück: „Wir haben einen Überschuss an Strom. Gehen sie denen nicht auf den Leim“, rief er den Zuhörern in den Hexenbanner-Stuben zu.  … weiterlesen »

Sichere Energie. Ohne Atom.

18. März 2011 | Beitrag kommentieren »

Mittwoch, den 23. März, um 19.30h, im Gewerkschaftshaus Esslingen

Wie die Lage in Japan sich weiterentwickelt bis zu unserer Veranstaltung, wissen wir alle noch nicht. Aber es ist klar, dass das Atomunglück in Japan Fragen aufwirft, die sicher viele EsslingerInnen besprechen wollen: über die aktuelle Lage der Atomkraft bei uns und weltweit und die Zukunft unserer Energieversorgung.

Mit Rainer Baake, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, ehemaliger Staatssekretär im Bundesumweltministerium und Unterhändler des Atomausstiegs, kommt ein renommierter Experte zu uns.

Das Ende des Atomzeitalters

17. März 2011 | Beitrag kommentieren »

veröffentlicht in der ‚Zwiebel‘ vom 17.3.2011. Redaktionsschluss wie immer jedoch am Montag zuvor, s. Stand zu Abschaltung Neckarwestheim I.

Liebe Esslingerinnen und Esslinger,

wie Sie schaue ich fassungslos auf die Nachrichten über die japanische Atomkatastrophe. Ich bin erschüttert über die dramatischen Meldungen und hoffe, dass der schlimmste Fall doch nicht eintreten wird.

Verstört bin ich auch, dass Bundeskanzlerin Merkel zwar Konsequenzen für die deutsche Atompolitik ankündigt. Aber dass die schwarz-gelbe Bundesregierung wie Atomfreund Stefan Mappus nicht in der Lage sind, die notwendigen Konsequenzen für unsere Sicherheit tatsächlich zu ziehen. Sonst müsste Neckarwestheim I vor unserer Haustür, das nur aufgrund der schwarzgelben
Laufzeitverlängerung am Netz ist, mit Merkels sogenanntem Moratorium sofort abgeschaltet werden.

Jeder vernunftbegabte Mensch weiß, dass keine technische Anlage absolut sicher sein kann. Die in den 60er Jahren konzipierten Reaktoren Philippsburg I und Neckarwestheim I sind mit noch soviel Nachrüstung auf kein akzeptables Sicherheitsniveau zu bringen. Wir wollen sie nach der Landtagswahl abschalten und die Nutzung der Atomkraft geordnet beenden.

12.03.11 – Anti-Atom-Menschenkette von Stuttgart nach Neckarwestheim – Stuttgart – Schlossplatz

12. März 2011 | Beitrag kommentieren »

11.03.11 – Strom wechseln! – Esslingen – Fleischmannstraße vor ‚Das ES!‘

11. März 2011 | Beitrag kommentieren »

Strom wechseln!

9. März 2011 | Beitrag kommentieren »

Freitag, 11. März, von 14-17h in der Fleischmannstraße vor dem Einkaufzentrum ‚Das ES!

Jürgen Trittin kann leider wie geschrieben nicht kommen, aber wir sind da! Mit Informationen zur Ökostromkampagne der Esslinger Grünen und zum Thema Energiewende sowie politische wie fachkundige Gespräche unter anderem mit der Esslinger Fachfirma solarway Süßer und dem Esslinger BHKW-Fachmann Werner Berner und mit mir.

Gleichzeitig wollen wir Sie damit auch auf die Anti-Atom-Menschenkette am Samstag, den 12. März, ab 12.30h zwischen Stuttgart und Neckarwestheim aufmerksam machen.

Nie war der Weg nach Stuttgart kürzer

8. Februar 2011 | Beitrag kommentieren »

Stuttgarter Zeitung, Ausgabe Kreis Esslingen, 8.2.2011

Kreis Esslingen Die Grünen-Bewerber Winfried Kretschmann, Andrea Lindlohr und Andreas Schwarz setzen auf Sieg. Von Thomas Schorradt

Die Grünen im Landkreis Esslingen wollen sich von der landesweiten Sympathiewelle in den baden-württembergischen Landtag tragen lassen. Andrea Lindlohr (Wahlkreis Esslingen), Winfried Kretschmann (Wahlkreis Nürtingen) und Andreas Schwarz (Wahlkreis Kirchheim) empfehlen sich zum Wahlkampfauftakt als Alternative zu einer, wie Andreas Schwarz sagt, „CDU, die in den alten Rezepten stecken geblieben ist“.

Vor Wochenfrist hatte der Grünen-Vorkämpfer Winfried Kretschmann in Nürtingen die Richtung vorgegeben. „Wir wollen in die Regierung“, macht der 62-jährige Politiker unmissverständlich klar. (mehr bei weiterlesen… ) Nicht nur auf dem angestammten ökologischen Terrain, sondern auch in der Wirtschaftspolitik sieht Kretschmann seine Partei inzwischen auf der Überholspur – und im Gleichklang mit den baden-württembergischen Firmen. „Unsere Betriebe sind schon viel weiter als die schwarz-gelbe Politik“, sagt er. Die habe noch nicht erkannt, dass ein Thema wie Bildung auch in den Führungsetagen der Unternehmen diskutiert werde. „Wenn wir die Persönlichkeit junger Menschen individuell fördern, dann profitiert auch die Wirtschaft davon“, sagt Winfried Kretschmann.

Wie das gehen soll, sagt Andrea Lindlohr. „Wir wollen die Schule im Dorf lassen“, sagt sie. Die Kommunen im Land müssten endlich die Möglichkeit bekommen, ihre neuen Schulkonzepte im Sinne eines längeren gemeinsamen Lernens vor Ort umzusetzen. Die 35 Jahre alte Kandidatin ist seit 2003 im Landesvorstand ihrer Partei und sieht angesichts der guten Umfrageergebnisse die „historische Chance“ auf das erste grüne Landtagsmandat im Wahlkreis Esslingen.

Auf dem Weg dorthin geht die Politikwissenschaftlerin und Soziologin, die zumindest in ihrem Beruf als parlamentarische Beraterin für Wirtschaft und Arbeit den baden-württembergischen Landtag von innen her kennt, den steinigen Weg über die Podiumsdiskussionen. Knapp ein dutzend Mal wird sie in den nächsten Wochen für ihre Positionen streiten: Für eine Stärkung des öffentlichen Verkehrs und bessere Takte im Regionalverkehr, für mehr Bürgerbeteiligung bei Planungsprozessen und niedrigere Hürden bei Volksabstimmungen, für eine ökologische Modernisierung des Industriestandorts, bei dem die regionalen Technologieführer ihre Wettbewerbsvorteile bei Energie- und Umwelttechnik weltweit ausspielen können und gegen die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken.  … weiterlesen »

Mappus für Konzerninteressen, Grüne für Atomausstieg

17. Juni 2010 | Beitrag kommentieren »

veröffentlicht in der ‚Zwiebel‘ vom 10. Juni 2010

Landtagskandidatin Andrea Lindlohr will schnell weg von der Atomkraft

Die Kandidatin der Grünen für die Landtagwahl Andrea Lindlohr kritisiert das Vorgehen von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) im Atomstreit. „Mappus versucht aus Bundesebene durchzusetzen, dass Baden-Württemberg und die übrigen Länder im Bundesrat über die Laufzeiten der Atomkraftwerke nicht mitentscheiden dürfen. Dass ein amtierender Ministerpräsident sich so offensichtlich und einseitig für die Interessen der Atomkraftwerksbetreiber und gegen die Interessen des eigenen Landes einsetzt, ist schon skandalös“, so Lindlohr.

Sie vewies darauf, dass Mappus deswegen sogar Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zum Rücktritt aufgefordert hatte, weil dieser den Bundesrat beim Atomgesetz einbeziehen wolle. Diese Aufforderung fand in Berlin jedoch kein Gehör. „Wir Grüne werden weiter in den Parlamenten, bei den Bürgerinnen und Bürgern und notfalls vor Gericht dafür kämpfen, dass die Atomkraftwerke wie vereinbart abgeschaltet werden.“

Die Energieerzeugung in Baden-Württenberg bezeichnet Lindlohr als rückständig: „Natürlich ist es ein Problem, dass gut die Hälfte des in Baden-Württemberg produzierten Stroms noch aus Atomkraftwerken stammt – bundesweit sind es nur 23%. Wir müssen schneller hin zu den Erneuerbaren Energien umbauen und zum Beispiel mehr Windkraftanlagen bei uns zulassen.“