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Weiterentwicklung des Volksbegehrens „Rettet die Biene“

25. Juni 2020 | Beitrag kommentieren »

Das geplante Gesetz zur Rettung von Bienen und Artenvielfalt nimmt im Parlament weiter Form an: Die grün-schwarze Koalition hat am Donnerstag im Landtag einen entscheidenden Schritt für mehr Natur- und Umweltschutz in Baden-Württemberg gemacht.

Nach intensiver Debatte hatten sich die Landesregierung, der Trägerkreis des Volksbegehrens – von Naturschutzverbänden bis zu Landnutzungsverbänden – und die Bauernverbände zur Weiterentwicklung von „Rettet die Biene“ verständigt. Jetzt wurde ein entsprechender Gesetzentwurf für mehr biologische Vielfalt in den Landtag in Stuttgart eingebracht und dort von den Fraktionen umfassend diskutiert.

„Mit einem Gesetz für mehr Artenvielfalt im eigenen Garten, im öffentlichen Raum und in der Landwirtschaft sind wir auf der Zielgeraden“, sagt der Kirchheimer Abgeordnete und Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion Andreas Schwarz. „Eine intakte Natur ist uns Grünen ein wichtiges Anliegen. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass es auch in Zukunft genügend Vögel, Bienen und Insekten in unseren Gärten und auf unseren Feldern gibt. Mit dem vorgelegten Gesetzentwurf stärken wir den Arten- und Naturschutz in Baden-Württemberg und setzen bundesweit Standards. Gleichzeitig verschaffen wir der Landwirtschaft eine Zukunftsperspektive“.

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Fast 600.000 Euro vom Land für Artenvielfalt

22. Mai 2019 | Beitrag kommentieren »

Pressemitteilung, 22. Mai 2019

Mit insgesamt über einer halben Million Euro (566.561,10 €) hat die grün-schwarze Landesregierung bislang Projekte im Landkreis Esslingen unterstützt, die den rasanten Verlust an Artenvielfalt stoppen sollen. Dazu zählen vor allem Vorhaben im Rahmen der europäischen Naturschutzkonzeption „Natura 2000“ sowie Extensivierungsmaßnahmen für die Kulturlandschaft. Das teilen die Esslinger Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr (GRÜNE) und Andreas Deuschle (CDU) mit.

„„Die insgesamt 89 umgesetzten Projekte bei uns im Landkreis zeigen auf, wie wir als grün-schwarze Koalition mit dem bundesweit einmaligen Sonderprogramm den Naturschutz voranbringen“, so Lindlohr. „Vor allem setzen wir dabei die Maßnahmen gemeinsam mit den Landwirten um, etwa indem Brachen mit Blühmischungen begrünt werden.“ So seien bereits über 12.000 ha landesweit aufgewertet worden.

Auch Andreas Deuschle spricht von einem „Meilenstein für den Naturschutz“: „Die Bewahrung der Schöpfung ist für uns keine Floskel, sondern gehört in Baden-Württemberg schon seit Jahrzehnten dazu. Und wir legen noch eine Schippe oben drauf: Bis 2021 erhöhen wir die Landesmittel für den Naturschutz nochmals auf rund 90 Millionen Euro.“  … weiterlesen »

Warum Rohstoffsicherheit und Naturschutz kein Widerspruch sind

26. September 2012 | Beitrag kommentieren »

Rohstoffabbau und Naturschutz schienen in der Vergangenheit oft als unüberbrückbare Gegensätze. Beim Treffen der grünen Landtagsfraktion mit dem Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg (Iste) wurde dieses Vorurteil einmal mehr entkräftet.

Thomas Beißwenger, Andrea Lindlohr, Wolfgang Raufelder und Hans-Martin Peter

ISTE-Präsident Hans-Martin Peter (links) und Hauptgeschäftsführer Thomas Beißwenger (rechts) mit Andrea Lindlohr und Wolfgang Raufelder MdL

Jüngstes Beispiel: Mit einer gemeinsamen Erklärung zusammen mit dem Nabu und der IG Bau hat der Iste deutlich gemacht, wie es gehen kann. Zwar bedeutet der Abbau etwa von Kies an den Rheinufern zur Deckung des regionalen Bedarfs einen Eingriff in die Landschaft. Oft entstehen aber schon während oder nach dem Abbau Biotope und Schutzflächen mit einer großen Artenvielfalt. Für jedes Abbauvorhaben werden nun  … weiterlesen »