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Für die Energiewende und den Klimaschutz

2. März 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016

Vom 2. März 2016

Die Energiewende scheint im Ländle ein Erfolgsmodell zu sein. Sehen Sie dennoch Probleme(z.B. durch den Verfall des Ölpreises)? Welche Zukunft hat die Windkraft? Warum kommt der Ausbau der Elektromobilität nicht voran?

Wir bringen die Energiewende voran, weil sie mehr Klimaschutz und eine kostengünstige und unabhängige Energieversorgung bringt. Dazu gehören der Ausbau der Erneuerbaren Energien, Energieeinsparung und die Energieeffizienz, die wir zum Beispiel in kleineren und mittleren Unternehmen fördern. Die Windkraft haben wir aus der Blockade der CDU befreit. Derzeit sind 445 Windkraftanlagen in Betrieb, 100 Anlagen befinden sich im Bau und für rund 200 weitere gibt es Bauanträge. Natürlich verzögert der niedrige Ölpreis den Umstieg auf Erneuerbare, aber wir Grüne finden in Baden-Württemberg weiterhin viele Partner in Wirtschaft und Gesellschaft für die Energiewende.

Wie schaffen wir günstigen Wohnraum?

24. Februar 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016

Vom 24. Februar 2016

Schon vor der Flüchtlingskrise war klar: Es gibt zu wenig billigen Wohnraum? Was wollen und was können Sie dagegen tun?

In unsere erfolgreiche Region ziehen seit Jahren mehr Menschen. Darum steigen die Preise. Es sollten aber weiterhin alle soziale Schichten und Altersgruppen hier wohnen können. Darum brauchen wir eine soziale Wohnungspolitik. Von Landesseite haben wir deshalb die Mittel für neue Sozialwohnungen deutlich erhöht. Wir wollen auch privates Kapital aktivieren und kämpfen für die steuerliche Förderung für den Bau neuer Mietwohnungen. Damit wir schnell vorankommen, ist es wichtig, dass die Kommunen Flächen bereitstellen. Dabei gilt: Innerörtliche Entwicklung ist besser als neue Wohngebiete außerhalb, damit Integration gut gelingen kann.

Gemeinschaftsschulen und Grundschulempfehlung: Fragen zur Bildung

22. Februar 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016

Vom 17. Februar 2016

Alle in einer Schule? Oder lieber doch nicht?
Eines der Hauptwahlkampfthemen scheint die Bildung zu sein. Wie stehen sie zur Gemeinschaftsschule und der Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung?

Die Gemeinschaftsschulen sind ein sehr gutes Angebot, damit Kinder entsprechend ihrer verschiedenen Fähigkeiten gut lernen können. Viele Eltern vertrauen einer der zukünftig elf Gemeinschaftsschulen im Kreis Esslingen, wie die große Nachfrage zeigt. Sie werden nur dort eingerichtet, wo Schule und Gemeinderat es beschließen. Dass die CDU dies unterbinden will, halte ich für falsch. Damit auch die Realschulen individueller fördern können, haben wir sie mit zusätzlichen Lehrerstunden ausgestattet. Eine gute Beratung der Eltern über den Schulweg durch die Lehrer ist wichtig. Ein Zurück zum Zwang zu einer bestimmten weiterführenden Schulart lehne ich ab.

Was tun gegen dicke Luft im Ländle?

13. Februar 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016

Vom 10. Februar 2016

Der Feinstaubalarm in Stuttgart hat gezeigt, wie groß die Luftbelastung in der Region mittlerweile ist. Der Apell, freiwillig aufs Auto zu verzichten, hat so gut wie nicht gefruchtet. Müssen jetzt Verbote kommen? Oder halten Sie die kostenlose Nutzung des Nahverkehrs an diesen Tagen für denkbar?

Die Luft in Stuttgart muss sauberer werden. Zu oft werden die europäischen Grenzwerte für Feinstaub und andere Schadstoffe überschritten. Das ist eine Belastung für die Gesundheit vieler Menschen. Es ist gut, dass die Landesregierung und die Stadt Stuttgart dies mit dem beschlossenen Luftreinhalteplan ändern werden. Nur ein ganzes Bündel von Maßnahmen wird dabei erfolgreich sein. Dazu gehören verbilligte Fahrscheine für den VVS. Das Konzept nach dem ersten Feinstaubalarm aufzugeben, hielte ich für falsch. Langfristig ist es wichtig, dass wir das Angebot im öffentlichen Nahverkehr weiter verbessern und auf neue Technologien wie die Elektromobilität umsteigen.

Von Frauen in der Politik und den Herren Wolf, Seehofer und Putin: Rede zum politischen Aschermittwoch der Grünen in Biberach

12. Februar 2016 | Beitrag kommentieren »

Beim traditionellen grünen Aschermittwoch in Biberach, den ich schon oft besucht habe, habe ich in der überfüllten Stadthalle zum ersten Mal selber eine Rede gehalten. Der Hauptredner war Winfried Kretschmann, der sehr ernst sprach. Bei mir ist es doch recht aschermittwochig geworden, auf meine Weise. Sehen Sie selbst:

 

Innovation braucht Freiräume

10. Februar 2016 | Beitrag kommentieren »

Beitrag im „Staatsanzeiger für Baden-Württemberg“ vom 12. Februar 2016

„Unterstützt Ihre Partei die Idee einer steuerlichen Forschungsförderung in Form einer Steuergutschrift (tax credit) in Höhe von 10 Prozent der (gesamten) FuE-Aufwendungen?“

Innovation braucht Freiräume. Die vom Land geförderten Institute der Innovationsallianz sind dabei gute Partner unseres Mittelstands. Dennoch erreichen die großen Forschungsprogramme des Bundesbildungsministeriums kleine und mittlere Unternehmen kaum. Der hohe bürokratische Aufwand schreckt ab, und die Vorgabe von Technologiefeldern durch den Staat schließt manche gute Idee aus. Darum setzen wir uns für die steuerliche Förderung der Forschungs- und Entwicklungsausgaben bei kleinen und mittleren Unternehmen ein.

Ingenieure in Baden-Württemberg

29. Januar 2016 | Beitrag kommentieren »

Die deutsche Ingenieurkunst ist weltweit gefragt. Ingenieurinnen und Ingenieure vom Maschinenbau bis zum Tiefbau exzellente Arbeit als High-Tech-Dienstleister. In unserem Land der Ingenieure ist es grünes Ziel, die Rolle der Ingenieure als Treiber von Innovationen zu stärken, und danach handeln wir.

Die Herausforderungen sind klar: Der Fachkräftebedarf muss gesichert werden, die Digitalisierung Einzug halten auf den Baustellen, mehr Ressourceneffizienz wird zur Maxime in allen Ingenieurbereichen, und unsere Infrastruktur wird modernisiert. Für die Fachkräftesicherung stellt der Finanzierungsvertrag des Landes mit den Hochschulen die MINT-Fächer langfristig auf sichere Beine und verbessert die Qualität von Lehre und Forschung.  … weiterlesen »

Gründererfolg mit Online-Fahrradhandel: Unternehmensbesuch bei Internetstores

7. September 2015 | Beitrag kommentieren »
Mit Geschäftsführer Ralf Kindermann (links) und Julian Seiter (rechts)

Mit Geschäftsführer Ralf Kindermann (links) und Julian Seiter (rechts)

Auch in Esslingen werden im digitalen Zeitalter neue Unternehmen erfolgreich aufgebaut. Das zeigte Ralf Kindermann, Geschäftsführer für Einkauf und Vertrieb der internetstores Holding GmbH, der Esslinger Abgeordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Landtag Andrea Lindlohr bei ihrem Besuch am Hauptsitz des E-Commerce-Unternehmens. Internetstores wurde 2003 gegründet und vertreibt heute mit rund 400 Mitarbeitern in zehn europäischen Ländern zahlreiche Onlineshops in den Bereichen Outdoor und Bike wie zum Beispiel www.fahrrad.de. Begleitet wurde Lindlohr von Julian Seiter vom Ortsvorstand der Esslinger Grünen. „Wir wollen auch in Esslingen weiter wachsen“, erklärte Ralf Kindermann. Lindlohr zeigte sich auch beeindruckt davon, wie die moderne IT-gestützte Logistik dem Unternehmen effiziente Strukturen verschafft.

Kindermann betonte, dass alle politischen Ebenen sich um die nötigen Rahmenbedingungen für Unternehmensgründer kümmern müssten, beispielsweise durch Gründerzentren.  … weiterlesen »

Asylsuchende in Ausbildung brauchen Bleiberecht

3. September 2015 | Beitrag kommentieren »

Zumeldung zur Bilanz BWIHK Ausbildungsverträge vom 1. September 2015

Zur Ankündigung der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern, Praktika zur Einstiegsqualifizierung („EQ“) gezielt zu nutzen, um Flüchtlingen in den hiesigen Arbeitsmarkt zu integrieren, erklärt Andrea Lindlohr, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag:

„Die Unternehmen suchen Auszubildende und Jugendliche, die ihre Heimat verlassen mussten, brauchen eine Perspektive. Deshalb ist der Vorstoß des BWIHK absolut richtig, auch jugendlichen Flüchtlingen über Praktika zur Einstiegsqualifizierung eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu geben – die häufig in eine Ausbildung mündet. Dabei brauchen die jungen Flüchtlinge und die Unternehmen unbedingt Verlässlichkeit: Wir wollen, dass junge Menschen hier eine Ausbildung machen können und sie während dieser Zeit Deutschland nicht verlassen müssen. Solche Hängepartien kann nur der Bund verhindern. Deshalb fordern wir ein Bleiberecht für junge Asylsuchende und Geduldete während der Ausbildung und danach für weitere zwei Jahre im Job.“

Mit Minister Untersteller in Ostfildern: Bürger- energie muss Teil der Energiewende bleiben

1. September 2015 | Beitrag kommentieren »
Beim Energiepolitischen Gespräch in Ostfildern mit Minister Franz Untersteller

Beim energiepolitischen Gespräch in Ostfildern mit Minister Franz Untersteller

Die 2011 gegründete Bürgerenergiegenossenschaft Ostfildern ist ein herausragendes Projekt der Energiewende bei uns im Landkreis. Durch die Änderung des EEG durch die schwarz-rote Koalition in Berlin ist ihr Geschäftsmodell aber wie das aller 149 Energiegenossenschaften in Baden-Württemberg gefährdet. Darum habe ich unseren Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Franz Untersteller gemeinsam mit Vertretern der Bürgerenergiegenossenschaft, der Stadt Ostfildern, der Stadtwerke Esslingen und unserer Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat Ostfildern, Kreisrätin und Zweitkandidatin Grete Schick-Häberle nach Ostfildern eingeladen.

Viele Bürgerinnen und Bürger wollen ihr Geld sinnvoll und regional investieren. Dafür nehmen sie auch überschaubare Renditen in Kauf. Das aus der Initiative der Stadt, der Volksbank Esslingen und der Bürgerschaft die Bürgerenergiegenossenschaft in Ostfildern so auf die Beine gestellt wurde, ist ein großer Erfolg. Eine Millionen Euro hat sie bisher in Energiewende-Projekte investiert: elf Photovoltaik-Anlagen in Ostfildern und zwei Windkraftprojekte in Württemberg.

Die Änderung des EEG macht die Investition in mittelgroße PV-Anlagen nun unattraktiv, und ob bei den zukünftigen Ausschreibungen Bürgergenossenschaften zum Zuge kommen, ist ungewiss. Für Jürgen Fahrlaender und Armin Schnabel als ehrenamtliche Vorstände der Genossenschaft treibt dies alles ihren Aufwand in die Höhe.  … weiterlesen »