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Gestalten in unruhigen Zeiten: Alles Gute für das Jahr 2017

2. Januar 2017 | Beitrag kommentieren »

Liebe Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis und darüber hinaus,

im vergangenen Jahr haben Sie vielleicht wie ich darüber nachgedacht, ob die Welt aus den Fugen gerate. Der grausame Krieg in Syrien, für dessen Ende wir Europäer wenig tun, das Abrutschen der Türkei in totalitäre Zustände, ein Europa, das sich mit dem Brexit rückwärts bewegt, unsichere Verhältnisse in den USA und Terroranschläge bei uns  - das ist schwer zu fassen.

Deshalb sollten wir uns aber nicht von der Welt zurückziehen, sondern sie gestalten. Dazu leiste ich meinen Teil als Ihre Landtagsabgeordnete. Auch mit der neuen grün-schwarzen Koalition unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann arbeiten wir intensiv für Ihre innere Sicherheit – so mit einer modernen Ausstattung der Polizei und einer besseren Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden. Sehr froh bin ich, dass viele der rund tausend vom IS verfolgten und misshandelten Jesidinnen aus dem Irak, die das Land Baden-Württemberg in den vergangenen zwei Jahren aufgenommen hat, nun eigene, selbstbestimmte Wege gehen.  … weiterlesen »

Lindlohr: Alle von der Digitalisierung betroffenen Branchen einbeziehen

19. Mai 2016 | Beitrag kommentieren »

Zumeldung zur Pressekonferenz des BWIHK am 19. Mai 2016

Andrea Lindlohr, wirtschaftspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Grünen im Landtag, erklärt zur heutigen Pressekonferenz des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertags:

„Grün-Schwarz setzt mit der Digitalisierungsstrategie digital@bw darauf, vor allem die mittelständischen Unternehmen bei der Digitalisierung kraftvoll zu unterstützen. Damit wollen wir Wertschöpfung im Land sichern. Dazu werden wir die bisherige Plattform Industrie 4.0 zur Plattform Wirtschaft 4.0 weiterentwickeln. Wir werden alle von der Digitalisierung betroffenen Branchen wie das Handwerk oder die Medienwirtschaft und die Start-up-Szene einbeziehen. Dabei setzen wir auf die gute Zusammenarbeit mit Unternehmen und Kammern und den hervorragenden Forschungseinrichtungen im Land.“

Wir schaffen die Integration der Geflüchteten

9. März 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016.

Vom 9. März 2016

Baden-Württemberg sieht sich im Moment mit der wohl höchsten Flüchtlingszahlen in seiner 64-jährigen Landesgeschichte konfrontiert. Viele Kreise, Städte und Gemeinden klagen über eine (zu) hohe Belastung. Schaffen wir das dennoch?

Weltweit sind viele Menschen auf der Flucht. Wir werden die zu uns Geflüchteten weiter menschenwürdig unterbringen und die integrieren, die bleiben dürfen. Bei diesen großen Aufgaben leisten das Land, die Kommunen und viele Ehrenamtliche sehr viel. Es geht Schritt für Schritt, mit Realitätssinn und Humanismus. Wir haben Erstaufnahmestellen eingerichtet, die Registrierung beschleunigt und finanziert die Flüchtlingswohnheime in den Landkreisen zu 100 Prozent. Wir haben Vorbereitungsklassen für Kinder geschaffen und fördern Sprachkurse für Erwachsene. Wir brauchen dringend eine europäische Einigung in der Flüchtlingspolitik – und Frieden in Syrien.

Darum bin ich Schafferin

4. März 2016 | Beitrag kommentieren »

Unsere Unternehmen und Beschäftigten brauchen gute Rahmenbedingungen, um innovative Lösungen zu schaffen. Darum investiert das Land in Forschung und fördert grüne Technologien. Die ökologischen Chancen der Digitalisierung nutzen wir: zum Beispiel mit der Vernetzung von Auto, Zug, Bus und Fahrrad, beim ressourcensparenden Maschinenbau und mit intelligenten Stromnetzen für die Energiewende.

An diesen Weichenstellungen schaffe ich als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Wirtschaft und Wohnen mit. Zusammen mit der Wirtschaft gehen wir die Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung an. Ein großes Anliegen ist mir die soziale Wohnungspolitik für mehr günstige Wohnungen in unserer Region.

Für die Energiewende und den Klimaschutz

2. März 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016

Vom 2. März 2016

Die Energiewende scheint im Ländle ein Erfolgsmodell zu sein. Sehen Sie dennoch Probleme(z.B. durch den Verfall des Ölpreises)? Welche Zukunft hat die Windkraft? Warum kommt der Ausbau der Elektromobilität nicht voran?

Wir bringen die Energiewende voran, weil sie mehr Klimaschutz und eine kostengünstige und unabhängige Energieversorgung bringt. Dazu gehören der Ausbau der Erneuerbaren Energien, Energieeinsparung und die Energieeffizienz, die wir zum Beispiel in kleineren und mittleren Unternehmen fördern. Die Windkraft haben wir aus der Blockade der CDU befreit. Derzeit sind 445 Windkraftanlagen in Betrieb, 100 Anlagen befinden sich im Bau und für rund 200 weitere gibt es Bauanträge. Natürlich verzögert der niedrige Ölpreis den Umstieg auf Erneuerbare, aber wir Grüne finden in Baden-Württemberg weiterhin viele Partner in Wirtschaft und Gesellschaft für die Energiewende.

Wie schaffen wir günstigen Wohnraum?

24. Februar 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016

Vom 24. Februar 2016

Schon vor der Flüchtlingskrise war klar: Es gibt zu wenig billigen Wohnraum? Was wollen und was können Sie dagegen tun?

In unsere erfolgreiche Region ziehen seit Jahren mehr Menschen. Darum steigen die Preise. Es sollten aber weiterhin alle soziale Schichten und Altersgruppen hier wohnen können. Darum brauchen wir eine soziale Wohnungspolitik. Von Landesseite haben wir deshalb die Mittel für neue Sozialwohnungen deutlich erhöht. Wir wollen auch privates Kapital aktivieren und kämpfen für die steuerliche Förderung für den Bau neuer Mietwohnungen. Damit wir schnell vorankommen, ist es wichtig, dass die Kommunen Flächen bereitstellen. Dabei gilt: Innerörtliche Entwicklung ist besser als neue Wohngebiete außerhalb, damit Integration gut gelingen kann.

Gemeinschaftsschulen und Grundschulempfehlung: Fragen zur Bildung

22. Februar 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016

Vom 17. Februar 2016

Alle in einer Schule? Oder lieber doch nicht?
Eines der Hauptwahlkampfthemen scheint die Bildung zu sein. Wie stehen sie zur Gemeinschaftsschule und der Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung?

Die Gemeinschaftsschulen sind ein sehr gutes Angebot, damit Kinder entsprechend ihrer verschiedenen Fähigkeiten gut lernen können. Viele Eltern vertrauen einer der zukünftig elf Gemeinschaftsschulen im Kreis Esslingen, wie die große Nachfrage zeigt. Sie werden nur dort eingerichtet, wo Schule und Gemeinderat es beschließen. Dass die CDU dies unterbinden will, halte ich für falsch. Damit auch die Realschulen individueller fördern können, haben wir sie mit zusätzlichen Lehrerstunden ausgestattet. Eine gute Beratung der Eltern über den Schulweg durch die Lehrer ist wichtig. Ein Zurück zum Zwang zu einer bestimmten weiterführenden Schulart lehne ich ab.

Was tun gegen dicke Luft im Ländle?

13. Februar 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016

Vom 10. Februar 2016

Der Feinstaubalarm in Stuttgart hat gezeigt, wie groß die Luftbelastung in der Region mittlerweile ist. Der Apell, freiwillig aufs Auto zu verzichten, hat so gut wie nicht gefruchtet. Müssen jetzt Verbote kommen? Oder halten Sie die kostenlose Nutzung des Nahverkehrs an diesen Tagen für denkbar?

Die Luft in Stuttgart muss sauberer werden. Zu oft werden die europäischen Grenzwerte für Feinstaub und andere Schadstoffe überschritten. Das ist eine Belastung für die Gesundheit vieler Menschen. Es ist gut, dass die Landesregierung und die Stadt Stuttgart dies mit dem beschlossenen Luftreinhalteplan ändern werden. Nur ein ganzes Bündel von Maßnahmen wird dabei erfolgreich sein. Dazu gehören verbilligte Fahrscheine für den VVS. Das Konzept nach dem ersten Feinstaubalarm aufzugeben, hielte ich für falsch. Langfristig ist es wichtig, dass wir das Angebot im öffentlichen Nahverkehr weiter verbessern und auf neue Technologien wie die Elektromobilität umsteigen.

Von Frauen in der Politik und den Herren Wolf, Seehofer und Putin: Rede zum politischen Aschermittwoch der Grünen in Biberach

12. Februar 2016 | Beitrag kommentieren »

Beim traditionellen grünen Aschermittwoch in Biberach, den ich schon oft besucht habe, habe ich in der überfüllten Stadthalle zum ersten Mal selber eine Rede gehalten. Der Hauptredner war Winfried Kretschmann, der sehr ernst sprach. Bei mir ist es doch recht aschermittwochig geworden, auf meine Weise. Sehen Sie selbst:

 

Innovation braucht Freiräume

10. Februar 2016 | Beitrag kommentieren »

Beitrag im “Staatsanzeiger für Baden-Württemberg” vom 12. Februar 2016

„Unterstützt Ihre Partei die Idee einer steuerlichen Forschungsförderung in Form einer Steuergutschrift (tax credit) in Höhe von 10 Prozent der (gesamten) FuE-Aufwendungen?“

Innovation braucht Freiräume. Die vom Land geförderten Institute der Innovationsallianz sind dabei gute Partner unseres Mittelstands. Dennoch erreichen die großen Forschungsprogramme des Bundesbildungsministeriums kleine und mittlere Unternehmen kaum. Der hohe bürokratische Aufwand schreckt ab, und die Vorgabe von Technologiefeldern durch den Staat schließt manche gute Idee aus. Darum setzen wir uns für die steuerliche Förderung der Forschungs- und Entwicklungsausgaben bei kleinen und mittleren Unternehmen ein.