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Landtags-Grüne und BWIHK gemeinsam gegen Fachkräftemangel

11. Juni 2018 | Beitrag kommentieren »

Pressemitteilung vom 9. Juni 2018

Fraktionschef Schwarz und BWIHK-Präsident Grenke: “Wir brauchen ein Zuwanderungsgesetz, um offene Stellen auch durch ausländische Fachkräfte besetzen zu können”

Stuttgart – Die Landtags-Grünen und der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) wollen sich gemeinsam für ein Zuwanderungsgesetz einsetzen, um dem Fachkräftemangel in der baden-württembergischen Wirtschaft zu begegnen. Dies ist das Ergebnis eines Treffens von Fraktionschef Andreas Schwarz mit BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke, BWIHK-Geschäftsführer Dr. Michael Alpert und der wirtschaftspolitischen Sprecherin Andrea Lindlohr der Fraktion GRÜNE am Freitag in Stuttgart.

Ein zentrales Ziel: Ein Zuwanderungsgesetz, das sich am Bedarf des Arbeitsmarktes orientiert. „Unsere starke Wirtschaft benötigt qualifizierte Arbeitskräfte. Gegen Engpässe auf dem Arbeitsmarkt müssen wir auch das Fachkräftepotenzial aus dem Ausland bestmöglich ausschöpfen. Gemeinsam werden wir den Druck auf die Bundesregierung erhöhen: Sie muss endlich eine Regelung auf den Weg bringen“, sagt Fraktionsvorsitzender Schwarz am Samstag.   … weiterlesen »

Neues Landesprogramm für mehr Wohnraum

25. April 2018 | Beitrag kommentieren »

Allerorten fehlt es an bezahlbarem Wohnraum, bei vielen öffentlich geförderten Wohnungen fallen die Belegungsbindungen weg. Gleichzeitig werden in unserer Region viele neue Arbeitsplätze geschaffen, so dass insgesamt viele Menschen auf Wohnungssuche sind. Ein wichtiger Baustein einer sozialen Wohnungspolitik ist das Förderprogramm „Wohnungsbau BW 2018/19“. Es ist seit 1. April geöffnet und schließt an das Programm für das Jahr 2017 an. Das Programmvolumen beträgt erneut 250 Mio. Euro jährlich, also zusammen eine halbe Milliarde Euro. Davon sind 360 Mio. Euro der Förderung von sozial gebundenen Mietwohnungen vorgesehen.

Als Arbeitskreis Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau der grünen Landtagsfraktion, den ich leite, haben wir erfolgreich in der Koalition verhandelt. Einige Änderungen im Vergleich zum Vorprogramm machen den Bau von Sozialwohnungen nun noch attraktiver.

Unter anderem hat die Landesregierung beschlossen, die für den Subventionswert berücksichtigungsfähigen Gesamtkosten zu erhöhen.  … weiterlesen »

Alles Gute für das Jahr 2018

28. Dezember 2017 | Beitrag kommentieren »

Liebe Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis und darüber hinaus,

2017 war ein turbulentes Jahr bei uns und weltweit. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen neuen Bundestag mit sechs Fraktionen gewählt, und bis heute gibt es keine neue Bundesregierung. Ich finde es gut, dass die Grünen sich verantwortungsvoll und kompromissfähig gezeigt haben – auch wenn sie nun doch nicht mitregieren. Besonders die ökologischen Fragen, für die wir sehr viele Bündnispartner in der Gesellschaft und in der Wirtschaft haben, werden wir dennoch weiter voranbringen. Dazu gehört auch unser Einsatz in Baden-Württemberg für den Klimaschutz: Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat vor zwei Jahren zusammen mit Kalifornien ein Klimaschutzabkommen der Regionen ins Leben gerufen, dem inzwischen 205 Regionen beigetreten sind.

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Gestalten in unruhigen Zeiten: Alles Gute für das Jahr 2017

2. Januar 2017 | Beitrag kommentieren »

Liebe Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis und darüber hinaus,

im vergangenen Jahr haben Sie vielleicht wie ich darüber nachgedacht, ob die Welt aus den Fugen gerate. Der grausame Krieg in Syrien, für dessen Ende wir Europäer wenig tun, das Abrutschen der Türkei in totalitäre Zustände, ein Europa, das sich mit dem Brexit rückwärts bewegt, unsichere Verhältnisse in den USA und Terroranschläge bei uns  - das ist schwer zu fassen.

Deshalb sollten wir uns aber nicht von der Welt zurückziehen, sondern sie gestalten. Dazu leiste ich meinen Teil als Ihre Landtagsabgeordnete. Auch mit der neuen grün-schwarzen Koalition unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann arbeiten wir intensiv für Ihre innere Sicherheit – so mit einer modernen Ausstattung der Polizei und einer besseren Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden. Sehr froh bin ich, dass viele der rund tausend vom IS verfolgten und misshandelten Jesidinnen aus dem Irak, die das Land Baden-Württemberg in den vergangenen zwei Jahren aufgenommen hat, nun eigene, selbstbestimmte Wege gehen.  … weiterlesen »

Lindlohr: Alle von der Digitalisierung betroffenen Branchen einbeziehen

19. Mai 2016 | Beitrag kommentieren »

Zumeldung zur Pressekonferenz des BWIHK am 19. Mai 2016

Andrea Lindlohr, wirtschaftspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Grünen im Landtag, erklärt zur heutigen Pressekonferenz des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertags:

„Grün-Schwarz setzt mit der Digitalisierungsstrategie digital@bw darauf, vor allem die mittelständischen Unternehmen bei der Digitalisierung kraftvoll zu unterstützen. Damit wollen wir Wertschöpfung im Land sichern. Dazu werden wir die bisherige Plattform Industrie 4.0 zur Plattform Wirtschaft 4.0 weiterentwickeln. Wir werden alle von der Digitalisierung betroffenen Branchen wie das Handwerk oder die Medienwirtschaft und die Start-up-Szene einbeziehen. Dabei setzen wir auf die gute Zusammenarbeit mit Unternehmen und Kammern und den hervorragenden Forschungseinrichtungen im Land.“

Wir schaffen die Integration der Geflüchteten

9. März 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016.

Vom 9. März 2016

Baden-Württemberg sieht sich im Moment mit der wohl höchsten Flüchtlingszahlen in seiner 64-jährigen Landesgeschichte konfrontiert. Viele Kreise, Städte und Gemeinden klagen über eine (zu) hohe Belastung. Schaffen wir das dennoch?

Weltweit sind viele Menschen auf der Flucht. Wir werden die zu uns Geflüchteten weiter menschenwürdig unterbringen und die integrieren, die bleiben dürfen. Bei diesen großen Aufgaben leisten das Land, die Kommunen und viele Ehrenamtliche sehr viel. Es geht Schritt für Schritt, mit Realitätssinn und Humanismus. Wir haben Erstaufnahmestellen eingerichtet, die Registrierung beschleunigt und finanziert die Flüchtlingswohnheime in den Landkreisen zu 100 Prozent. Wir haben Vorbereitungsklassen für Kinder geschaffen und fördern Sprachkurse für Erwachsene. Wir brauchen dringend eine europäische Einigung in der Flüchtlingspolitik – und Frieden in Syrien.

Darum bin ich Schafferin

4. März 2016 | Beitrag kommentieren »

Unsere Unternehmen und Beschäftigten brauchen gute Rahmenbedingungen, um innovative Lösungen zu schaffen. Darum investiert das Land in Forschung und fördert grüne Technologien. Die ökologischen Chancen der Digitalisierung nutzen wir: zum Beispiel mit der Vernetzung von Auto, Zug, Bus und Fahrrad, beim ressourcensparenden Maschinenbau und mit intelligenten Stromnetzen für die Energiewende.

An diesen Weichenstellungen schaffe ich als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Wirtschaft und Wohnen mit. Zusammen mit der Wirtschaft gehen wir die Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung an. Ein großes Anliegen ist mir die soziale Wohnungspolitik für mehr günstige Wohnungen in unserer Region.

Für die Energiewende und den Klimaschutz

2. März 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016

Vom 2. März 2016

Die Energiewende scheint im Ländle ein Erfolgsmodell zu sein. Sehen Sie dennoch Probleme(z.B. durch den Verfall des Ölpreises)? Welche Zukunft hat die Windkraft? Warum kommt der Ausbau der Elektromobilität nicht voran?

Wir bringen die Energiewende voran, weil sie mehr Klimaschutz und eine kostengünstige und unabhängige Energieversorgung bringt. Dazu gehören der Ausbau der Erneuerbaren Energien, Energieeinsparung und die Energieeffizienz, die wir zum Beispiel in kleineren und mittleren Unternehmen fördern. Die Windkraft haben wir aus der Blockade der CDU befreit. Derzeit sind 445 Windkraftanlagen in Betrieb, 100 Anlagen befinden sich im Bau und für rund 200 weitere gibt es Bauanträge. Natürlich verzögert der niedrige Ölpreis den Umstieg auf Erneuerbare, aber wir Grüne finden in Baden-Württemberg weiterhin viele Partner in Wirtschaft und Gesellschaft für die Energiewende.

Wie schaffen wir günstigen Wohnraum?

24. Februar 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016

Vom 24. Februar 2016

Schon vor der Flüchtlingskrise war klar: Es gibt zu wenig billigen Wohnraum? Was wollen und was können Sie dagegen tun?

In unsere erfolgreiche Region ziehen seit Jahren mehr Menschen. Darum steigen die Preise. Es sollten aber weiterhin alle soziale Schichten und Altersgruppen hier wohnen können. Darum brauchen wir eine soziale Wohnungspolitik. Von Landesseite haben wir deshalb die Mittel für neue Sozialwohnungen deutlich erhöht. Wir wollen auch privates Kapital aktivieren und kämpfen für die steuerliche Förderung für den Bau neuer Mietwohnungen. Damit wir schnell vorankommen, ist es wichtig, dass die Kommunen Flächen bereitstellen. Dabei gilt: Innerörtliche Entwicklung ist besser als neue Wohngebiete außerhalb, damit Integration gut gelingen kann.

Gemeinschaftsschulen und Grundschulempfehlung: Fragen zur Bildung

22. Februar 2016 | Beitrag kommentieren »

Fragen der Nürtinger Zeitung an die Kandidat*innen zur Landtagswahl 2016

Vom 17. Februar 2016

Alle in einer Schule? Oder lieber doch nicht?
Eines der Hauptwahlkampfthemen scheint die Bildung zu sein. Wie stehen sie zur Gemeinschaftsschule und der Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung?

Die Gemeinschaftsschulen sind ein sehr gutes Angebot, damit Kinder entsprechend ihrer verschiedenen Fähigkeiten gut lernen können. Viele Eltern vertrauen einer der zukünftig elf Gemeinschaftsschulen im Kreis Esslingen, wie die große Nachfrage zeigt. Sie werden nur dort eingerichtet, wo Schule und Gemeinderat es beschließen. Dass die CDU dies unterbinden will, halte ich für falsch. Damit auch die Realschulen individueller fördern können, haben wir sie mit zusätzlichen Lehrerstunden ausgestattet. Eine gute Beratung der Eltern über den Schulweg durch die Lehrer ist wichtig. Ein Zurück zum Zwang zu einer bestimmten weiterführenden Schulart lehne ich ab.