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FahrRad

17. September 2008 | Beitrag kommentieren »

Die ganze Woche ist es unerfreulich kalt morgens auf dem Fahrrad. Aber jetzt schon die Winterhandschuhe auspacken – nö.

DenkMal

14. September 2008 | Beitrag kommentieren »

Zur bundesweiten Eröffnung des Tags des offenen Denkmals in Esslingen komme ich zu spät: Ein Betriebsschaden bei der S 1. Kommt vor. Dafür komme ich abends nach ein paar Schoppen Esslinger Weins bequem mit der S-Bahn wieder heim.

Brüssel ohne Flieger

9. September 2008 | Beitrag kommentieren »

Dienstlich mit dem Zug nach Brüssel zu fahren ich eigentlich kein Problem. In gut zwei Stunden rauscht man auf der Westerwaldtrasse nach Köln – und dann im Bummeltempo und auf durchgesessenen 80er-Jahre Sesseln im Thalys nach Belgien. Ein Hoch auf den ICE! Bald soll die Strecke für den TGV ausgebaut werden. Auch wenn Hochgeschwindigkeitszüge viel Energie verbrauchen: So (und mit einer Kerosinbesteuerung u.v.m.) kann man den bei weitem klimaschädlicheren innerdeutschen und innereuropäischen Flugverkehr gerade von Geschäftsreisenden reduzieren.

Berlin ohne Flieger

6. September 2008 | Beitrag kommentieren »

Bei der Tagung zur Zukunft der Rente des grünen Bundesverbandes in Berlin-Kreuzberg kann ich nicht bis zum Schluss bleiben und verpasse das Resümee von Reinhard Bütikofer, da samstags leider der ICE-Sprinter nicht fährt. Statt zu Fuß und mit zwei U-Bahnlinien nehme ich ein Taxi, das spart in dem Fall wirklich Zeit. Im letzten ICE um halb sechs non-stop bis Stuttgart kann ich fünfeinhalb Stunden bequem lesen, am Notebook arbeiten, essen und Nichtstun. Dann bringt die S-Bahn mich nach Hause.

Nordsee-Hopping

1. September 2008 | 1 Kommentar »

Von Bremen nach Langeoog braucht man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Zeit ganze vier Stunden. Da muss man den Weg als Teil des Urlaubs betrachten, sonst verdirbt es einem die Laune. Nach zwei Regionalzügen mit umsteigen in Oldenburg erweist sich immerhin der Linienbus nach Bensersiel als sehr komfortabel. Außerdem lernen wir in Gegensatz zu den Unmengen an Autofahrern, die am Fähranleger (teuer) parken müssen, eine interessante Gruppe jugendlicher Neu-Migranten aus Polen, dem Irak und anderen Ländern kennen. Und die Schiffsfahrt zum autofreien Langeoog macht sowieso Lust auf Meer!

Rheinland-Hopping

29. August 2008 | Beitrag kommentieren »

Aufbruch in den Urlaub an der Nordsee über die Stationen Rheinland und Bremen. In aller Frühe von Stuttgart nach Andernach zum ersten Familienbesuch in einem Pflegeheim – mit ICE bis Mannheim, dann IC und Regionalzug. Es gibt auch eine durchgehende Verbindung, aber ich nehme lieber die schnellste als die bequemste. Weiter zu Familienbesuch 2 in Erpel mit einem Zug bis Remagen und dort mit der kleinen Personenfähre Nixe auf die rechte Rheinseite. Als echte Reisende mit großen Koffern sind wir Exoten auf dem Schiffchen voller Ausflugstouristen und ein paar Einheimischen. Nach zwei weiteren Regionalzügen kommen wir abends bei unserer Übernachtungsstation in Leverkusen an – recht erschöpft und mit müden Koffer-Armen. In den Tag habe ich vielleicht doch zu viel hineingepackt. Aber funktioniert hat es!

Mobil ohne Auto

28. August 2008 | 2 Kommentare »

Wie lebt es sich ohne Auto? Zu dieser Frage hat eine Zeitung unserer Region Testfamilien auf eine exotische Erlebnistour geschickt. Dabei haben viele Menschen lange Erfahrung mit dieser Lebensform – zum Beispiel ich.

Ich habe kein Auto und keinen Führerschein. Mit 18 in meinem kleinen Heimatdorf (mit Bahnhof) brachte mir mein jugendlicher Öko-Verantwortungs-Enthusiasmus eine recht große Einschränkung meiner Mobilität ein. Heute bin ich mit dem immer noch verbesserungsfähigen, aber guten öffentlichen Verkehr in unserer Region und woanders sehr mobil. Das ist ein Erfolg grüner Politik auf allen Ebenen. Lange wohnte ich in kurzer Fahrradentfernung zu meinem Arbeitsplatz. In Esslingen habe ich mir eine Wohnung in fünf Fußminuten vom Bahnhof gesucht. Da ich kein Car-Sharing nutzen kann, muss ich für manche Situationen ein Taxi in mein Budget einplanen. Mein Mobilitäts-Tagebuch zeigt, wie zumeist erstaunlich bequem und manchmal doch aufwändig klimaschonende Mobilität ohne Auto ist.