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Viel

16. Oktober 2008 | Beitrag kommentieren »

Ein zweistündiger Termin am Montag in Berlin, 16h bis 18h. Dafür sitze ich elf Stunden im Zug. Ich bin froh, dass ich es ohne Flug regeln kann, selbst bei mir funktioniert das manchmal nicht. Wobei ich mir sicher bin, dass durch bessere Planung viele Flüge aus Berufs- oder Termingründen durch Zugfahrten ersetzt werden könnten. Allerdings kann ich dieses Mal die Zeit nicht vollständig zum Arbeiten nutzen: Erschöpft vom Landesparteitag am Wochenende bin ich wechselweise mit Dämmern, zwei Stapeln Zeitungen und dem Tourismusinfrastrukturförderprogramm des Landes Baden-Württemberg beschäftigt. Prima wie immer: das Frühstück im Zug. Und bis das wieder in meinem Blog auftaucht, hat die Bahn bestimmt auch die Frühstückskarte online gestellt.

Fahrrad-Mitnahme, die echte

9. Oktober 2008 | 4 Kommentare »

In ganz Baden-Württemberg kann man sein Fahrrad umsonst im Zug mitnehmen – ganz Baden-Württemberg? Nein, dank der Förderunlogik des Landes gibt es einen Strauß von Tarif- und Ausschlussregeln, die gerade den Gelegenheits-ÖPNV-Nutzern das Fahrradleben unnötig schwer machen. Als kundige VVS-Nutzerin habe ich es hingegen gut: Ich bin genial fahrrad-S-Bahn-kombimobil. Das VVS-Regeln kommen mir dabei nur selten in die Quere.
Heute morgen binnen 10 Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit in den Landtag, nach Feierabend in 7 Minuten samt Fahrrad auf dem S-Bahnsteig. Mit den vorhandenen Aufzügen und Rolltreppen kein Problem. In der S-Bahn ist Platz für mich – trotz des Berufsverkehrs auf der Hinfahrt und der Wasen-Heimkehrer zurück. In Esslingen radele ich 10 Minuten zu meinem Termin hinter dem Ebershaldenfriedhof, zu Fuß bräuchte ich eine halbe Stunde. Zurück bringt mich die S1 bis fast nach Hause. Einen Parkplatz muss ich hier wie da nicht suchen. Auto fahren dauert länger!

Fahrrad-Mitnahme

2. Oktober 2008 | Beitrag kommentieren »

Spannend war es schon auf der Veranstaltung ‚Schluss mit der Atomlüge‘ der Grünen Bundestagfraktion mit Fritz Kuhn und Franz Untersteller in Heilbronn – erstaunlich spannend dafür, dass jede/r weiß, dass wir Grüne gegen Atomkraft sind. Aber deswegen erst nach Mitternacht nach Hause kommen?
Nach der Veranstaltung unterhalte ich mich angeregt und muss mich beeilen, um den letzten Zug nach Stuttgart zu erreichen – 23.07h. Der hat 20 Minuten Verspätung wegen Anschlussaufnahme (so heißt das im Bahn-Deutsch) in Würzburg. Die Betroffenen haben sich sicher gefreut. Mich freut mein Kurzstrecken-Mobilitätserlebnis mit Erinnerung an Kindertage: Binnen drei Minuten eile ich vom Ratskeller zum Bahnhof, indem ein grüner Heilbronner Stadtrat mich auf dem Gepäckträger seines Fahrrades eigenfüßig dorthin strampelt. Um welchen der drei Herren – ich darf sagen: reiferen Alters es sich handelt, muss ich ja nicht verraten.

Entschleunigung

28. September 2008 | Beitrag kommentieren »

Manchmal geht’s nicht: Mangels Auto kann ich einen Termin nicht wahrnehmen. Beim Filder-Dank-Fest auf dem Hagenbrunnenhof bei Scharnhausen feiert die Schutzgemeinschaft Filder mit ihren Unterstützern ab 11h die erreichte Absage der zweiten Startbahn des Flughafen Stuttgart. Ich muss aber um 13.30h in Freudenstadt sein. Mit dem Auto ginge beides, mit dem Zug nicht, auch nicht mit einer langen Taxi-Fahrt bis Böblingen. So fahre ich langsamer als mir lieb ist auf der Gäu-Bahn und Richtung Schwarzwald, immerhin in einem neuen Zug mit ruhigem Fahrwerk. So kann ich die wunderbaren Landschaften vor meinem Fenster genießen: den Stuttgarter Talkessel, ein Zipfel Filder, ein Stück Schönbuch, den Nordschwarzwald.

Bus fahren?

20. September 2008 | Beitrag kommentieren »

Mit dem Fahrrad morgens gerade einmal drei Minuten unterwegs zu einem Termin des grünen Landesverbands – wunderbar. Abends zu einer Feier nach Stuttgart-Uhlbach – geht so. Nach einer Viertelstunde mit der S-Bahn lässt der Anschluss-Bus in Obertürkheim zwanzig Minuten auf sich warten. Auf dem Dorfplatz von Uhlbach findet sich kein Ortsplan und fast kein Einheimischer. Irgendwann finde ich meinen Weg, den ich mir dummerweise nicht bei der Online-Fahrplanauskunft des VVS vorher hatte genau anzeigen lassen. Zurück nimmt mich jemand mit – ja, mit dem Auto.

FahrRad

17. September 2008 | Beitrag kommentieren »

Die ganze Woche ist es unerfreulich kalt morgens auf dem Fahrrad. Aber jetzt schon die Winterhandschuhe auspacken – nö.

DenkMal

14. September 2008 | Beitrag kommentieren »

Zur bundesweiten Eröffnung des Tags des offenen Denkmals in Esslingen komme ich zu spät: Ein Betriebsschaden bei der S 1. Kommt vor. Dafür komme ich abends nach ein paar Schoppen Esslinger Weins bequem mit der S-Bahn wieder heim.

Brüssel ohne Flieger

9. September 2008 | Beitrag kommentieren »

Dienstlich mit dem Zug nach Brüssel zu fahren ich eigentlich kein Problem. In gut zwei Stunden rauscht man auf der Westerwaldtrasse nach Köln – und dann im Bummeltempo und auf durchgesessenen 80er-Jahre Sesseln im Thalys nach Belgien. Ein Hoch auf den ICE! Bald soll die Strecke für den TGV ausgebaut werden. Auch wenn Hochgeschwindigkeitszüge viel Energie verbrauchen: So (und mit einer Kerosinbesteuerung u.v.m.) kann man den bei weitem klimaschädlicheren innerdeutschen und innereuropäischen Flugverkehr gerade von Geschäftsreisenden reduzieren.

Berlin ohne Flieger

6. September 2008 | Beitrag kommentieren »

Bei der Tagung zur Zukunft der Rente des grünen Bundesverbandes in Berlin-Kreuzberg kann ich nicht bis zum Schluss bleiben und verpasse das Resümee von Reinhard Bütikofer, da samstags leider der ICE-Sprinter nicht fährt. Statt zu Fuß und mit zwei U-Bahnlinien nehme ich ein Taxi, das spart in dem Fall wirklich Zeit. Im letzten ICE um halb sechs non-stop bis Stuttgart kann ich fünfeinhalb Stunden bequem lesen, am Notebook arbeiten, essen und Nichtstun. Dann bringt die S-Bahn mich nach Hause.

Nordsee-Hopping

1. September 2008 | 1 Kommentar »

Von Bremen nach Langeoog braucht man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Zeit ganze vier Stunden. Da muss man den Weg als Teil des Urlaubs betrachten, sonst verdirbt es einem die Laune. Nach zwei Regionalzügen mit umsteigen in Oldenburg erweist sich immerhin der Linienbus nach Bensersiel als sehr komfortabel. Außerdem lernen wir in Gegensatz zu den Unmengen an Autofahrern, die am Fähranleger (teuer) parken müssen, eine interessante Gruppe jugendlicher Neu-Migranten aus Polen, dem Irak und anderen Ländern kennen. Und die Schiffsfahrt zum autofreien Langeoog macht sowieso Lust auf Meer!