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Ziel: Ein CO2-freies Unternehmen

6. September 2013
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Margit Stumpp, Bernd Stark, Alexander Bonde, Andrea Lindlohr, Marc Gergeni, Matthias Kraut und Michael Sautter

Heidenheimer Zeitung vom 31. August 2013

SONTHEIM/BRENZ. Der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, besuchte gestern die Firma Stark Gummiwalzen. Geschäftsführer Bernd Stark stellte sein Unternehmen vor.

LISA GRÄSSLE

Die Firma Stark in Sontheim produziert Gummiwalzen, Kunststoffwalzen und auch Walzenkerne für verschiedene Maschinen. Der Kundenstamm ist breit gefächert. Die verschiedenen Walzen werden zum Beispiel in der Medizin für Röntgengeräte oder für Entwicklungsmaschinen hergestellt. Und auch in der Flugindustrie werden bestimmte Gummiwalzen der Firma Stark eingesetzt. Der Sontheimer Betrieb besteht seit fast 30 Jahren und beschäftigt mittlerweile rund 70 Mitarbeiter.

Gestern waren Vertreter der Lokalpolitik sowie Bundestagskandidatin Margit Stumpp (Grüne) und der baden-württembergische Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, zu Gast im Unternehmen. „Wir wollen die Zusammenarbeit mit kleineren Unternehmen verbessern“, sagt Alexander Bonde. Erfolgreiche Mittelständler im ländlichen Raum seien wichtig.

Auch Andrea Lindlohr, Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen, die zu der Führung eingeladen hatte, vertritt diese Meinung. Die ländlichen Räume seien in Baden-Württemberg, was die Wirtschaftsstärke angeht, nah dran am städtischen Raum, erklärte Minister Bonde. Deshalb wolle man in Zukunft noch mehr für den ländlichen Raum tun.

„Wir halten die Maschinen immer auf dem neuesten Stand und erweitern den Betriebsstandort. Das sorgt dafür, dass das Unternehmen auch in Zukunft den Ansprüchen der Kunden gerecht wird“, so Geschäftsführer Bernd Stark bei der Führung. „Wir stellen Ingenieure ein, haben aber auch Ausbildungsplätze.“ Es mangele dem Unternehmen nicht an Fachkräften, allerdings sei es schwierig, Arbeiter aus der direkten Umgebung zu finden.

Doch auch beim Thema Umweltverträglichkeit ist die Firma weit vorn. „Wir wollen ein CO2-freies Unternehmen werden“, erklärte Bernd Stark. Der Strom für die Firma stamme ausschließlich aus regenerativen Energiequellen. „Mit einer Photovoltaikanlage produzieren wir auch einen Teil des Stroms selbst.“ Minister Bonde lobte: „Ein Unternehmen, wie wir es brauchen.“

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