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Wirtschaftstour: Fensterln bei Roto

19. Januar 2013
Grüne zu Besuch bei Roto

Grüne zu Besuch bei Roto

Der Umgang mit Energie war Kernthema unseres Besuches beim Fenster- und Solardachhersteller Roto in Bad Mergentheim am 9. Januar. Roto ist einer von drei europäischen Herstellern für Dachfenster. Ein typisch schwäbische Tüftlergründung, basierend auf der Erfindung des Klapp-Schwingbeschlags – den Metallteilen, die dafür sorgen, dass man ein Fenster sowohl öffnen als auch kippen kann. Unsere Fraktionsvorsitzende Edith Sitzmann, meine Kollegin Muhterem Aras und ich erfuhren viel über diesen Markt, auf dem der Neubau inzwischen eine geringere Rolle spielt als die Sanierung.

Im Gespräch waren wir uns mit Christoph Hugenberg, Vorstand der Roto Dach- und Solartechnologie, einig, dass Ökonomie und Ökologie schon lange kein Gegensatz mehr sind, sondern sich beflügeln. So belegen Analysen von Roto, dass Energieeffizienz als kaufentscheidender Faktor fest im Bewusstsein der Roto-Kunden verankert ist.

Roto geht aber weiter und macht das Haus zum Energieproduzent: Die Firma bieten Dachmodule für Solarthermie und Photovoltaik an und sogar bereits ganze Solardächer , die integriert Strom und Warmwasser produzieren. Gerade bei der Solarthermie vermisst das Unternehmen aber verlässliche Rahmenbedingungen bei der Förderung. Das betrifft vor allem das  MAP auf Bundesebene.

Roto treibt auch der Fachkräftemangel um. Der Standort im Ländlichen Raum bietet zwar den Vorteil, dass man nicht so stark mit großen, bekannten Unternehmen um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konkurriere. Gleichzeitig gelte es aber seitens der Politik, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um die ländliche Raumschaft für potenzielle Arbeitnehmer und deren Familien attraktiv zu machen.

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