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Wirtschaftstag in Mannheim: Bei der IHK Rhein-Neckar

6. Januar 2013
V.l.n.r.: Andrea Kiefer, Barbara Waldkirch, Harald Töltl, Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Artin Adjemian, Dr. Axel Nitschke, Manfred Schnabel, Andrea Lindlohr, Dr. Gerhard Vogel, Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr, Wolfgang Raufelder, Jürgen Lindenberg
Grüne Landtagsabgeordnete bei der IHK Rhein-Neckar (für Namen auf das Bild klicken)

Gemeinsam mit meinen LandtagskollegInnen aus der Region Rhein-Neckar Charlotte Scheidewind-Hartnagel, Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr und Wolfgang Raufelder besuchte ich Ende November die  Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar in Mannheim. Mit dem Präsident Dr. Gerhard Vogel, weiteren Präsidiumsmitgliedern und GeschäftsführerInnen der IHK besprachen wir wirtschaftspolitische Themen der Region.

Laut Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Nitschke ist die IHK in einem guten Dialog mit der Landesregierung in Stuttgart und fühlt sich dort als Metropolregion gut vertreten. Die Schwerpunkte der neuen grün-roten Landesregierung in der Verkehrs-, Energie- und Bildungspolitik machen sich beim Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehr, der Ausweitung der Windkraftstandorte und im Ausbau der Betreuungsplätze für Unter-3jährige deutlich sichtbar. Der Ausbau des Fraunhofer-Institute und der weiteren wirtschaftsnahe Forschungsinstitute mit Landesmitteln, die ich erläuterte, wurde von beiden Seiten als gute Investition in die Zukunft des Landes gesehen.

Kritisch äußerte sich IHK-Präsident Dr. Gerhard Vogel zur fortschreitenden Akademisierung des Nachwuchses
Das mittlere Segment, also die handwerkliche Ausbildung, habe zu wenig  Nachfrage bei den Schulabgängern. Der große Fachkräftebedarf der Unternehmen stoße damit auf einen zu geringen Zuwachs. Einig waren wir uns, dass kein Jugendlicher verloren gehen dürfe: Migranten brauchen gezielte Beratung, die Durchlässigkeit des Bildungssystem muss deutlicher werden und kleinere Betriebe brauchen mehr Unterstützung, damit auch sie für Ausbildungsbewerber interessant bleiben.

Durch die wissenschaftliche Studie zum Angebot von Kinderbetreuung in der Metropolregion Rhein-Neckar , die im Gespräch vorgestellt wurde, sahen wir den Einsatz der grün-roten Koalition zum Ausbau der Kleinkindbetreuung bestätigt. Die Studie untermauert das Bestreben, allen Kinder eine qualitativ hochwertige Betreuung und frühkindliche Bildungsangebote zu teil werden zu lassen. Für Charlotte Schneidewind-Hartnagel ist das  flächendeckende Angebot von Kinderbetreuung aber auch der Tagespflege für pflegebedürftige Angehörige die Grundvoraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hier sind Kommunen und Unternehmen gefordert für familienfreundliche Strukturen zu sorgen, die es den Menschen in der Metropolregion ermöglicht gut zu leben und zu arbeiten. Das sind Standortfaktoren, die die Metropolregion für alle attraktiv macht.

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