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Windpark: Flugsicherung soll Gründe offenlegen

6. Februar 2015

Pressemitteilung vom 6. Februar 2015 

Ablehnende Haltung der Flugsicherung zum Windpark auf dem Schurwald

Nachdem das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) kurz vor Weihnachten den geplanten Windpark auf dem Schurwald abgelehnt hat, fordert die grüne Esslinger Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitze Andrea Lindlohr nun Klarheit: „Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) soll die Bewertung offenlegen, die zu der Ablehnung des geplanten Windparks auf dem Schurwald führen.“ Um die genauen Gründe zu erfahren, wie diese Sicherheitsbedenken an den jeweiligen Standorten aussehen, hat sie sich nun mit einem Brief an das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) und die Deutsche Flugsicherung GmbH gewendet.

„Die Stadtwerke Esslingen haben dieses für die Energiewende in unserem Land beispielhafte Projekt mit viel Sorgfalt vorangetrieben und dafür im Projekt-Vorlauf ein positives Signal von der Flugsicherung bekommen“, sagt Lindlohr.

Die geplanten Windräder stehen alle im 15-Kilometer-Radius des Anlagenschutzbereichs der Funkfeuer-Navigationsanlage am Stuttgarter Flughafen. Dieser Schutzradius wurde 2009 von der internationalen Zivilluftorganisation von drei auf 15 Kilometer erweitert. Lindlohr: „Seit letztem Jahr gibt es aber ein Gutachten zu diesem Thema, das zu teilweise völlig neuen Erkenntnissen kommt und deshalb zu kontroversen Diskussionen um diesen erweiterten Schutzradius führt.“

Für eine gute und faire Diskussion untereinander bräuchten alle beteiligten Akteure den gleichen Wissenstand. Bei aller Sorge um die Flugsicherheit müsse gleichzeitig ausgelotet werden, ob ein für die Energiewende sinnvolles Projekt wie der geplante Windpark auf dem Schurwald trotz bestimmter Restriktionen möglich sei, so Lindlohr.

Das Schreiben an das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung finden sie hier. Das Schreiben an die Deutsche Flugsicherung GmbH ist hier zu finden.

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