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Ob Integration erfolgreich gelingt, entscheidet sich in unseren Kommunen

28. April 2017

Pressemitteilung vom 28. April 2017

Grün-Schwarz fördert Integrationsprojekte in Esslingen und Ostfildern mit 119.000 Euro

Baden-Württemberg stellt im Jahr 2017 über das Förderprogramm VwV-Integration mehr als sechs Millionen Euro für die Förderung von kommunalen Integrationsmaßnahmen zur Verfügung. Davon profitiert auch das Interkulturelle Forum Esslingen e.V. mit 90.000 Euro, die für die Antidiskriminierungsstelle Esslingen eingesetzt werden sollen. Weitere 28.800 Euro gehen an die Stadt Ostfildern. Mit diesen Fördermitteln wird dort die Erarbeitung eines Integrationskonzepts unterstützt.

„Integration gelingt dort am besten, wo Menschen sich im Alltag begegnen: bei der Arbeit, in Schulen und Kindergärten oder in den vielen Vereinen. Mit dem neuen Förderprogramm unterstützen wir die Kommunen bei ihrer wichtigen Integrationsarbeit“, erklärt die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr (GRÜNE).

„Integration ist ein gesamtgesellschaftlicher Prozess, der beiden Seiten – Migrantinnen und Migranten einerseits und Einheimischen andererseits – etwas abverlangt. Das Interkulturelle Forum Esslingen e.V. zeigt, wie wir es mit viel Engagement schaffen können, dass alle von unserer vielfältiger werdenden Gesellschaft profitieren. Schon seit 1986 setzt sich das Interkulturelle Forum Esslingen e.V. für ein gleichberechtigtes Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern ein. Dieser Verein ist ein überparteilicher und demokratischer Zusammenschluss, der sich in vorbildlicher Weise darum bemüht, gegenseitige Vorurteile abzubauen“, ergänzt der Esslinger Landtagsabgeordnete Andreas Deuschle (CDU).

Mit dem Pakt für Integration stehen den Kommunen darüber hinaus zukünftig weitere Mittel in Höhe von insgesamt 320 Millionen Euro zur Verfügung, die sie für Bildung, den Übergang in den Beruf, bürgerschaftliches Engagement sowie insbesondere für den Einsatz von rund 1.000 Integrationsmanagern in den Kommunen nutzen können.

Sowohl Lindlohr als auch Deuschle betonen: „Das Land lässt die Kommunen bei ihren vielfältigen Integrationsaufgaben nicht alleine. Wir unterstützen deshalb Strukturen, die die Koordination und Steuerung der komplexen Prozesse erleichtern und einen Beitrag dazu leisten, dass wir die Herausforderungen, die vor uns liegen, erfolgreich bewältigen.“

 

Hintergrundinformationen zur Förderrunde der VwV-Integration 2017:

Seit 2013 läuft das Förderprogramm, das in der „Verwaltungsvorschrift über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration“, kurz VwV-Integration, geregelt ist. In der aktuellen Förderrunde 2017 verteilen sich die Mittel wie folgt auf die drei Förderbereiche der VwV-Integration:

• Für die Stärkung kommunaler Integrationsstrukturen wurden 137 Projektanträge mit einem Volumen von gut 5,3 Millionen Euro bewilligt. Darunter sind 71 Neuanträge für Integrationsbeauftragte und 24 Verlängerungsanträge für bereits geförderte Integrationsbeauftragte.
• Für die Förderung der Elternbeteiligung wurden sechs Projektanträge mit einem Volumen von rund 200.00 Euro bewilligt.
• Im Bereich Teilhabe und Antidiskriminierung wurden zehn Projektanträge mit einem Fördervolumen von rund 480.000 Euro bewilligt.

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