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Neuer Hebammen-Studiengang an der Hochschule Esslingen

24. Februar 2016

Pressemitteilung vom 24. Februar 2016

Mehr Kompetenzen für Gesundheitsberufe

Die grün-rote Landesregierung hat neue Studiengänge in den Gesundheitsberufen geschaffen. Davon profitiert auch die Hochschule Esslingen.

„Mit dem neuen Studienplatz ‚Bachelor of Nursing‘ wird ein innovativer pflegewissenschaftlicher Studiengang mit dem renommierten Universitätsklinikum Tübingen für 30 Studienanfängerplätze ins Leben gerufen. Dies ist ein weiterer Baustein für die Attraktivität unseres Hochschulstandorts in Esslingen“, erklärte die Esslinger Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andrea Lindlohr.

Dieser Studiengang startet zum Wintersemester 2016/17, im darauffolgenden Wintersemester 2017/18 wird der Masterstudiengang ‚Pflegewissenschaft/Nursing Science‘ ebenfalls in Kooperation mit der Universität Tübingen und für 20 Studienanfängerplätze angeboten.

Der stellvertretende Landtagspräsident Wolfgang Drexler ist davon überzeugt, dass gerade Gesundheitsfachberufe wie die Hebammenwissenschaft ein besonders zukunftsträchtiges Feld darstellen: „Beide Studiengänge sind neu entwickelt, um auf die veränderten Anforderungen im Gesundheitsbereich zu reagieren. Dies ist ein attraktives Angebot für die studierenden jungen Menschen.“

„Die von der Landesregierung geförderten neuen Angebote sind ein wichtiger Schritt hin zu einer weiteren Aufwertung der Gesundheitsfachberufe. Die Möglichkeiten zur Hochschulausbildung spielen auch eine wichtige Rolle, um Menschen für einen Fachberuf im Gesundheitswesen zu begeistern und zu halten“, so Wolfgang Drexler. Ebenfalls wird gemeinsam mit der Universität Tübingen ab dem Wintersemester 2017/18 der Masterstudiengang ‚Population Based Medcine‘ mit 20 Plätzen angeboten

Hintergrund:
Ziel der Ausschreibung des Wissenschaftministeriums war es, die Akademisierung der Physiotherapie, der Hebammenwissenschaft und der Pflegewissenschaft in Baden-Württemberg voranzubringen. Mit der Teilakademisierung sollen diese Berufsfelder attraktiver werden und die Gesundheitsversorgung qualitativ verbessert werden. Zudem soll dem veränderten Versorgungsbedarf der Bevölkerung und den steigenden fachlichen Anforderungen dadurch Rechnung getragen werden. Der Wissenschaftsrat empfiehlt eine Teilakademisierung von 10 bis 20 Prozent eines Ausbildungsjahrganges. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass ein typisches multidisziplinäres Team im Gesundheitsbereich fünf bis zehn Personen umfasst und eine davon akademisch qualifiziert sein sollte. Dieser Wert wird durch die zusätzlichen Studienplätze der zum Wintersemester 2015/16 eingerichteten ersten und der jetzt vergebenen zweiten Tranche erreicht. Landesweit wurden in den beiden Tranchen 635 Studienanfängerplätze neu geschaffen.

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