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Neue Ideen

26. März 2011

Eßlinger Zeitung 23.3.11

Andrea Lindlohr (Grüne) will die Wende

Für Andrea Lindlohr ist die Zeit reif, um in Baden-Württemberg den demokratischen Wechsel zu vollziehen. Sie wirbt für eine neue Mehrheit, die mit neuen Ideen die Wende in der Energie- und Verkehrspolitik einleitet. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einem schnellen Ausstieg aus der Atomkraft. Die Zukunft müsse im Land verstärkt die Windkraft erhalten. Deren Ausbau werde von der Landesregierung seit Jahren blockiert, so Lindlohr. Mit einer Politik, „die auf energie- und ressourcenfreundliche Produkte setzt“, könne auch der Industriestandort gesichert werden, argumentiert sie.

In der Bildungspolitik setzt sie sich dafür ein, dass Kinder länger gemeinsam lernen und individuell gefördert werden. Die Kommunen sollen die Möglichkeit erhalten, neue Schulkonzepte zu entwicklen. Lindlohr behauptet, Stuttgart 21 bringe dem Bahnverkehr unter dem Strich keine Vorteile. Sie fordert eine Volksabstimmung über den finanziellen Anteil des Landes. Die Bevölkerung soll künftig von Anfang an in Planungsprozesse einbezogen werden.

„Wir brauchen einen neuen politischen Stil“, so die Kandidatin. Andrea Lindlohr ist 36 Jahre alt und verheiratet. Ihr politisches Engagement begründet die Wahl-Schwäbin aus dem Rheinland mit dem Wunsch, „die Welt zu verbessern“. Ändern lasse sich aber nur etwas, wenn Realismus hinzukomme, fügt die Parlamentarische Beraterin allerdings hinzu. Zu den Grünen ist Andrea Lindlohr vor 13 Jahren gestoßen. Seit 2003 gehört sie dem Landesvorstand an. 2009 hat sie im Wahlkreis Esslingen vergeblich für den Bundestag kandidiert.

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