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Menschen- und umweltgerechtes Bauen: Grußwort bei der Architektenkammer

14. Februar 2013
Zu Gast bei der Architektenkammer

Zu Gast bei der Architektenkammer

Auf der Landesvertreterversammlung der Architektenkammer Baden-Württemberg sprach ich am 23. November 2012 in Ludwigsburg. Klimaschutz und Klimawandel, die demographische Entwicklung und die zunehmende kulturelle Pluralität sind große Entwicklungen, die Architektinnen und Architekten sehr konkret verarbeiten müssen - eine anspruchsvolle Aufgabe.

Unsere grün-roten Baupolitik verarbeitet diese Entwicklungen nach den Grundsätzen des Nachhaltigen Bauens und der menschengemäßen Stadt- und Siedlungsentwicklung. Zum Beispiel bei der Novelle der Landesbauordnung, die vom Fahrradabstellplatz über den Kinderwagen bis zum Brandschutz neue Aspekte in das Bauordnungsrecht integrieren wird, über die neuen Leitlinien der Städtebauförderung, das neue Landeswohnraumförderprogramm u.v.m.

Die Architektenkammer schreibt über mein Grußwort:

“Dem [der These einer politisch bedingten Baulandverknappung, die zu beenden sei, A.L.] wollte Andrea Lindlohr MdL, stellvertretende Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, nicht zustimmen: Innenentwicklung käme ganz klar vor Außenentwicklung. Nur wenn jene nachweislich nicht möglich sei, würde man neue Flächen ausweisen. Lindlohr nahm die Gelegenheit wahr, zu einer breiten Palette von Architekten-Belangen Bezug zu nehmen. Zum nachhaltigen Bauen, zu einer menschengemäßen Stadt- und Siedlungsentwicklung anhand eines integrierten Stadtentwicklungskonzepts, zur energieeffizienten Modernisierung von Gebäuden im Sinne des Klimaschutzgesetzes. Letztere läge momentan bei lediglich einem Prozent. Man habe in dem Bundesrat einen Kompromissversuch gestartet, um die steuerliche Absetzbarkeit von energetischen Sanierungen auf den Weg zu bringen, denn auf eine Regelung warte man bereits seit einem Jahr.

„Die Baukultur kommt, Herr Riehle.“ So die gute Nachricht, die Lindlohr abschließend überbringen konnte. Beim Minister für Verkehr und Infrastruktur seien mittlerweile neben einer Referentenstelle auch Sachmittel eingerichtet. Als ein Element dieser Initiative werde das Land künftig einen Staatspreis für Baukultur ausloben. „Wir können zu Ihrer Zufriedenheit Vollzug melden.“ Und wirklich zeigte sich der Kammerpräsident sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit: „Danke, dass Sie sich so intensiv mit unserer Materie beschäftigen.“ Darüber hinaus nutzte er die Gelegenheit den Koalitionsparteien nahezulegen, in den Nachhaltigkeitsbeirat auch einen Vertreter der Architektenschaft zu berufen.”

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