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Mehr Züge und mehr Komfort im Kreis Esslingen

1. Juli 2014

Ausschreibung der Stuttgarter Netze im Schienenverkehr gestartet

Pressemitteilung vom 1. Juli 2014

Verkehrsminister Winfried Hermann hat am Wochenende die Ausschreibung der Stuttgarter Netze im Schienenverkehr in den Weg geleitet. Fahrgäste der Verbindung von Stuttgart Richtung Göppingen sowie Nürtingen und Tübingen dürfen sich auf ein künftig deutlich verbessertes Angebot im Schienenverkehr freuen. Für die Verbindungen im Kreis Esslingen nach Stuttgart soll die Zahl der Züge insbesondere in den Morgen- und Abendstunden deutlich steigen.

„Für Esslingen stellt das Land vier Verbindungen pro Stunde mit Regionalzügen nach Stuttgart in Aussicht. Das ist ein hervorragendes Angebot für die vielen Pendlerinnen und Pendler in Esslingen“, erklärte die Esslinger Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Andrea Lindlohr. „Auch künftig wird Plochingen im Viertelstundentakt mit Expresszügen angefahren. In Wendlingen am Neckar und Nürtingen werden die schnellen Regionalzüge durchgehend jede halbe Stunde halten“, so der Kirchheimer Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Andreas Schwarz.

Die Unterlagen zur Neuausschreibung des Regionalverkehrs ab dem Jahr 2016 hatte das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur am Wochenende an das EU-Amtsblatt zur Veröffentlichung des Wettbewerbsverfahrens geschickt. Die Regionalzugstrecken im Kreis Esslingen sollen dabei ab dem zweiten Halbjahr 2017 neu bedient werden. Auf der Strecke zwischen Stuttgart und Göppingen und der Strecke Stuttgart nach Nürtingen ist geplant, das Züge mindestens im Halbstundentakt fahren sollen.

„Wir wollen, dass die Zugfahrt in jeder Lebenslage eine vollwertige Alternative zum Auto ist. Daher setzt das Konzept des Landes insbesondere auf mehr Verbindungen im Berufsverkehr und am Wochenende“, erklärte Andreas Schwarz. Das Zielkonzept 2025 des Landes für den Schienenpersonennahverkehr sieht einen dichteren Takt, verlässliche Taktzeiten und moderne Fahrzeuge mit höherem Komfort vor.

Das Land werde für den künftigen Betrieb durchgängige Barrierefreiheit, großzügige Mehrzweckbereiche für Kinderwagen, Räder und Rollstühle, Klimatisierung, freies W-LAN sowie Echtzeitinformationen zur Fahrzeit und Anschlüssen vorsehen. Lindlohr: „Für viele Bürgerinnen und Bürger wird die Barrierefreiheit im Öffentlichen Verkehr immer wichtiger, damit sie selbständig mobil sein können. Die grün-rote Bahnpolitik im Land trägt dem nun endlich Rechnung.“

Zusätzliche Informationen des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur finden Sie hier.

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