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Mehr Wahlfreiheit für Eltern in Esslingen und Ostfildern

6. März 2015

Pressemitteilung vom 06. März 2015

Land genehmigt Ganztagsschulen

Die Esslinger Abgeordnete Andrea Lindlohr (Grüne) begrüßt, dass das Land die Anträge von Esslingen und Ostfildern auf Ganztagsangebote bewilligt hat. „An sieben Grundschulen und der Zollberg-Realschule Esslingen gibt es nun vom Land finanzierte Ganztagsangebote. Damit schafft Grün-Rot mehr Wahlfreiheit für die Eltern im Schulangebot und für die Schülerinnen und Schüler neue sinnvolle und gute Bildungsangebote“, so Lindlohr. Kultusminister Andreas Stoch hat heute (Freitag) die landesweit 140 neu genehmigten Ganztagsschulen bekannt gegeben.

In Ostfildern und Esslingen gibt es ab dem kommenden Schuljahr sieben neu vom Land geförderte Ganztagsgrundschulen: die Grundschule Ruit sowie in Esslingen die Katharinenschule, die Schillerschule Berkheim, die Herderschule, die Grundschule Mettingen und die Pliensauschule. Dazu kommt die Esslinger Zollberg-Realschule. Die Schulen erhalten für das Ganztagsangebot ein Budget aus zusätzlichen Lehrerstunden, die sie teilweise in Honorare für externe Musikpädagogen oder Sportvereine umwandeln können. Esslingen und Ostfildern hatten sich aus den von Land geschaffenen Möglichkeiten für Ganztagsschulen jeweils nicht für gebundene Ganztagsschulen, sondern für die Wahlform entschieden. Dort können die Eltern wählen, ob sie das Ganztagesangebot in Anspruch nehmen wollen.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Andrea Lindlohr betont: „Diese Entwicklung zeigt, dass die Verankerung der Ganztagsschule im Schulgesetz überfällig war und wir den Schulen und den Kommunen damit eine sehr gute Planungsgrundlage verschafft haben. Damit können sie nun den heutigen Bedürfnissen der Eltern Rechnung tragen.“

Lindlohr betonte, dass die Ganztagsschule mehr als Betreuung sei. Sie erlaube neue Gestaltungsmöglichkeiten des Lernprozesses. Über den Tag verteilt können sich traditioneller Unterricht, individuelle Lernen und Übungszeit, musische Angebote oder Sport abwechseln. Hausaufgaben würden in der Schule mit Hilfe der Lehrkräfte erledigt. „Das System bietet außerdem die große Chance, Kinder an die Vereinswelt und das kulturelle Leben heranzuführen. Das stärkt das Gemeinwesen insgesamt, und die Schulen entwickeln sich zu Orten des Lebens“, sagt Andrea Lindlohr. Die Schulen können Akteure etwa aus den Bereichen Sport, Kultur, Musik oder Jugendarbeit, in ihr Ganztagskonzept einbeziehen. Die Finanzierung der Zusammenarbeit kann aus dem Kooperationsbudget erfolgen.

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