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Mehr als 1,7 Millionen Euro für Heidenheimer Kommunen ist ein gewaltiger Investitionsschub für die Region

23. März 2015

Pressemitteilung vom 23. März 2015

Startschuss für 21 Projekte im Kreis Heidenheim

„Dass sich so viele Projekte aus dem Kreis Heidenheim beim Wettbewerb der ELR-Projekte 2015 durchsetzen konnten, zeigt, mit welch hoher Qualität die Gemeinden im Kreis neue Ideen entwickeln“, befand die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Andrea Lindlohr, die den Kreis Heidenheim betreut. Denn das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist sehr nachgefragt: Wie im vergangenen Jahr gab es deutlich mehr Anträge, als Mittel zur Verfügung standen.

„Gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung und den fortschreitenden Flächenverbrauch konzentriert sich die Förderung auf die Innenentwicklung der Gemeinden, wie gerade das Beispiel Dischingen zeigt“, erklärte der Heidenheimer SPD-Abgeordnete und Kultusminister Andreas Stoch, der sich über die Förderung der Verbesserung des Wohnumfelds an der Ortsdurchfahrt in Dischingen mit über 126.000 Euro freut. Auch die Weiterführung der Härtsfeld-Museumsbahn in Dischingen Iggenhausen bis zum Bahnhof Katzenstein mit fast 300.000 Euro bewertet Stoch als sehr positiv, da dadurch eine Verbesserung gerade für den Tourismus in der Region einhergehen könne. „Das modernisierte ELR hat den Wettbewerb um die besten Projekte verschärft und wichtige Innovationen angeregt. Mir ist es wichtig, dass Ökonomie und Ökologie Hand in Hand gehen. Davon profitiert das Land dauerhaft“, sagte Andrea Lindlohr.

Insgesamt stellt das Land 21 Projekten im Kreis Heidenheim mit einem Volumen von 1.777.540 Euro die Förderung in Aussicht. Damit werden vom Land vier Projekte in Dischingen mit insgesamt 570.350 Euro, jeweils drei in Giengen mit zusammen 60.000 Euro, Heidenheim (194.570 Euro) und Niederstotzingen (264.620 Euro), zwei Projekte in der Gemeinde Gerstetten (168.180 Euro), zwei in Königsborn (47.300 Euro), zwei in Nattheim (54.200 Euro) und ein Projekt in Herbrechtingen (fast 90.000 Euro) und Sontheim-Bergenweiler gefördert. Gerade die Förderung mit fast 330.000 Euro für Wohnumfeldmaßnahmen an der Dorfstraße und am Bahnhöfle in Bergenweiler begrüßt Andreas Stoch. Die Gemeinde hatte sich in den vergangenen Jahren bereits mehrfach um Finanzhilfen aus der Städtebauförderung beworben, allerdings wegen großer Überzeichnung des Programms bisher keine Förderzusage erhalten. „Es freut mich besonders, dass Bergenweiler jetzt im ELR zum Zuge kommt und mit dieser Fördersumme nun endlich die wichtigen angestrebten Strukturverbesserungen durchführen kann“, so Stoch.

Grün-Rot fördert die Strukturentwicklung im Ländlichen Raum 2015 mit insgesamt 60,7 Millionen Euro. Die Fördersumme liegt bereits zum fünften Mal in Folge über derjenigen von 2010, die bei 47,9 Millionen Euro gelegen hatte. Die Mittel stehen für die Förderprogramme „Spitze auf dem Land“, „Leader“ und für das „Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum“, kurz ELR, zur Verfügung. Das ELR stärkt mit einem Anteil von 48,2 Mio. Euro gezielt 354 ländliche Kommunen in Baden-Württemberg. Die Fördermittel des Landes summieren sich mit den Investitionen der Projektträger auf rund 400 Mio. Euro, die 2015 in ELR-Projekte fließen werden.

Hintergrund ELR und Weiterentwicklung

Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Baden-Württemberg liegt der Fokus im ELR auf der Weiterentwicklung starker Ländlicher Räume. Die grün-rote Koalition verfolgt konsequent das Ziel, gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land zu erhalten und gute Voraussetzungen für Leben und Arbeiten im gesamten Ländle zu schaffen. Dazu hat die Landesregierung das ELR 2015 nochmals weiterentwickelt: Instrumente wie die schon jetzt begehrten Schwerpunktgemeinden, die Förderung von interkommunalen Zusammenschlüssen und Bürgerbeteiligungsprozessen setzen genau an diesen Punkten an. Sie setzen Anreize für passgenaue lokale Lösungen.

Die grün-rote Landesregierung hat das ELR in den vergangenen fünf Jahren sukzessive auf die künftigen Herausforderungen angepasst und modernisiert. Im ersten Schritt wurden Anreize für Klimaschutz und Ressourceneffizienz gesetzt, im zweiten Schritt wurde das Programm 2015 auf die Herausforderungen der demografischen Entwicklung angepasst.

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