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Luftreinhalteplan zügig entwickeln

9. März 2017

Pressemitteilung vom 9. März 2017

Lindlohr fragt nach Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Esslingen

Die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr hat in einer Kleinen Anfrage die Landesregierung nach geeigneten Maßnahmen zur Luftreinhaltung für Esslingen gefragt. „Stickstoffdioxid und andere schädliche Emissionen belasten die Luft in der Stadt und stellen ernstzunehmende Gesundheitsrisiken für die Esslinger Bürgerinnen und Bürger dar. Es muss jetzt dafür gesorgt werden, dass die Luftqualität wieder besser wird“, betonte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Andrea Lindlohr.

Vorletzte Woche war bekannt geworden, dass im vergangenen Jahr der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid an der Messstation in der Grabbrunnenstraße im Jahresmittel mit gemessenen 54 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten worden war. Erlaubt sind jedoch nur 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel.

Aufgrund der Überschreitung der Emissionsgrenzwerte beim Stickstoffdioxid müsse nun das Regierungspräsidium Stuttgart als zuständige Behörde einen Luftreinhalteplan aufstellen. „Eine mögliche Maßnahme kann die Einführung einer Umweltzone sein. Wichtig ist, dass Stadt und Land die anstehenden Schritte jetzt gemeinsam angehen müssen“, erklärte Lindlohr. Alles müsse unternommen, um ein lokale Fahrverbote zu verhindern.

„Das Problem der Luftbelastung werden wir nicht von heute auf morgen lösen. Deshalb müssen wir an vielen Stellschrauben gleichzeitig drehen“, ergänzte die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Esslinger Gemeinderat Carmen Tittel. Ein Baustein könne dabei die Förderung des umweltfreundlichen Radverkehrs in der Stadt sein. „Damit der Radverkehr in unserer Stadt eine wichtigere Rolle spielt, muss er attraktiver und sicherer werden. Ein erster Schritt wäre, den Radschutzstreifen auf dem gesamten Altstadtring auszuweiten“, so Tittel.

In ihrer Kleinen Anfrage fragt die Landtagsabgeordnete auch nach dem Zeitplan zur Erstellung des Luftreinhalteplans für Esslingen. „Da neue Maßnahmen erst nach einiger Zeit wirken, sollte der Luftreinhalteplan zügig angegangen werden“, so Lindlohr.

Die eingereichte Kleine Anfrage „Luftbelastung in Esslingen (Drucksache 16/1716)“ ist hier zu finden.

1 Kommentar zu "Luftreinhalteplan zügig entwickeln"
  1. […] der Grünen Andrea Lindlohr. Dies geht aus der Antwort des Landesverkehrsministeriums auf eine parlamentarische Initiative der Abgeordneten zur Luftbelastung in Esslingen […]

    Luftreinhalteplan für Esslingen kommt bis Ende 2018 | Andrea Lindlohr | 7. April 2017
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