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Leistungsfähige Infrastruktur für den Ländlichen Raum

7. September 2013
Andrea Lindlohr trägt sich ins Goldene Buch der Gemeinde Sontheim ein

Andrea Lindlohr mit Bürgermeister Kraut beim Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Sontheim

Bundestagskandidatin Margit Stumpp und Andrea Lindlohr MdL zu Gast in Sontheim

Am Freitag, den 30. August 2013, besuchte die grüne Bundestagskandidatin Margit Stumpp gemeinsam mit Andrea Lindlohr MdL, Betreuungsabgeordnete der Grünen im Landtag für den Kreis Heidenheim, und Michael Sautter, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag, die Gemeinde Sontheim an der Brenz. Breitband, Bildung und Verkehr – im Gespräch mit Bürgermeister Matthias Kraut wurde klar, dass sich die Infrastruktur im Ländlichen Raum ständig erneuern und verändern muss.

„Mit zunehmender Digitalisierung der Kommunikationsströme gehört ein ausreichend schneller Breitbandzugang heute zur öffentlichen Daseinsvorsorge“, findet die Bundestagskandidatin Stumpp. „Der Ländliche Raum darf hier nicht zurückstehen, sonst wandern auch immer mehr Unternehmen in die Ballungszentren ab.“ Die grün-rote Landesregierung fördert deshalb mit der Breitbandinitiative II die Verlegung neuer Leitungen in Gebieten, wo die Grundversorgung von mindestens 2 MBit/s nicht gewährleistet ist. Für den Teilort Bergenweiler hatte die Gemeinde Sontheim erst im August einen aussichtsreichen Antrag gestellt. „Es freut mich, dass der Landkreis Heidenheim mit dem Modellprojekt ‚Zukunftsfähiges Breitband‘ hier besonders im Fokus der Landesregierung steht“, hob Kreisrat Michael Sautter hervor.

Bürgermeister Kraut berichtete , dass der Kita-Ausbau in der Gemeinde gut vorangeht. „Dass die Landesregierung hier vor zwei Jahren die Zuschüsse verdoppelt hat und dann die Betriebskosten zu 68 Prozent übernimmt, schafft verlässliche Rahmenbedingungen für die Kommunen im Land“, freute sich Lindlohr. Die Landtagsabgeordnete lobte auch das Ganztagesangebot der Sontheimer Schule, das man so nur selten im Ländlichen Raum finden könne. „Für die Kommune ist wichtig, dass der stabile Realschulzug eine Mittlere Reife am Ort sichert und jungen Menschen einen qualifizierten Schulabschluss bietet“, erklärte Kraut. Die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule stehe derzeit aber nicht zur Debatte. „Ob eine Gemeinschafsschule Sinn macht, kann man nach den Erfahrungen anderer Schulen in der Region vielleicht bald besser beurteilen“, ergänzte Lindlohr.

Erfreulich war die Nachricht, dass der Landesverkehrsminister Winfried Hermann noch in diesem Jahr das Planfeststellungsverfahren für den Lückenschluss der B 492 zwischen Hermaringen und Brenz einleiten wird. Dass der überregionale Verkehr zwischen der A7 und der B16 ausgerechnet auf der Höhe seiner Gemeinde keine adäquaten Straßenverhältnisse vorfindet, ist dem Bürgermeister schon länger ein Dorn im Auge. „Bei der Finanzierung der Aus- und Umbaumaßnahmen wird aber auch der neue Verkehrsminister im Bund gefragt sein“, betonte Stumpp. „Ich will mich in Berlin für leistungsfähige Verkehrswege im Wahlkreis einsetzen. Das gilt nicht nur für die B 492, sondern auch für einen zügigen Ausbau der Brenzbahn und die Fortführung der ÖPNV-Förderung des Bundes, von der auch die Realisierung eines weitläufigen Regio-S-Bahn-Verbunds zwischen Ulm und Sontheim abhängt.“

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