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Land bezuschusst Expressbus von Kirchheim über Neuhausen zum Flughafen

24. Februar 2015

Pressemitteilung vom 24. Februar 2015

Das Land Baden-Württemberg wird den Expressbus von Kirchheim unter Teck über Neuhausen zum Flughafen mit 50 Prozent der Kosten bezuschussen. Das gaben der Kirchheimer Abgeordnete Andreas Schwarz (Grüne) und die beiden Esslinger Abgeordneten Andrea Lindlohr (Grüne) und Wolfgang Drexler (SPD) am Dienstag bekannt. Der öffentliche Nahverkehr im Landkreis Esslingen wird so mit Unterstützung des Landes weiter ausgebaut.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 kann der Verband Region Stuttgart die Expressbusslinie von Kirchheim unter Teck zur S-Bahn-Station am Flughafen einrichten. „Ich freue mich, dass es beim neuen Landesprogramm Regiobusse gelungen ist, diese wichtige Relation in die Bezuschussung aufzunehmen. So erreichen die Fahrgäste aus Kirchheim unter Teck schneller die Verkehrsdrehscheibe am Flughafen“, erklärte Andreas Schwarz. „Die neue Expressbusslinie wird eine Lücke im öffentlichen Nahverkehr im Kreis Esslingen schließen“, machte Landtagsvizepräsident Wolfgang Drexler deutlich. Andrea Lindlohr sagte: „Die vorgesehenen Haltestellen in Denkendorf und Neuhausen verbinden die Bürgerinnen und Bürger auf den östlichen Fildern sowohl besser mit dem Neckartal als auch mit den westlichen Fildern. Das bringt gerade den Pendlern neue Alternativen.“ Die Abgeordneten bezogen sich dabei auf einen Bericht von Verkehrsminister Winfried Hermann am gestrigen Dienstag (23. Februar 2015) im Ministerrat.

Andreas Schwarz hatte bereits als Vorsitzender der Grünen Gemeinderatsfraktion im Jahr 2010 die Busanbindung Kirchheims an den Flughafen ins Spiel gebracht. „Ab Kirchheim kann außerdem eine noch zu planende Expressbuslinie Richtung Laichingen und Blaubeuren eingerichtet werden“, erläuterte Schwarz. Für diese seien die Landkreise zuständig. Das Land signalisiere auch hier eine Kostenübernahme von 50 Prozent.

Die neuen Expressbusse seien ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Pionierregion für nachhaltige Mobilität, meinte Lindlohr: „Wir ermöglichen hochwertige Busverbindungen mindestens im Stundentakt dort, wo kein Zug fährt.“ Zur Finanzierung sagte Wolfgang Drexler: „Als grün-rote Koalition haben wir dafür bereits im Doppelhaushalt 2015/2016 Mittel von 4,5 Millionen Euro bereitgestellt.“

Mit dem erstmalig aufgelegten Förderprogramm Regiobusse wird die Landesregierung ab diesem Jahr attraktive Buslinien zwischen den größeren Zentren fördern, damit es gerade dort mehr Alternativen zum eigenen Auto gibt, wo Schienenverbindungen fehlen. Dass der Verband Region Stuttgart erstmals überörtliche Buslinien einrichten kann, ist ein Ergebnis des ÖPNV-Pakts zwischen dem Land, dem Verband Region Stuttgart, der Stadt Stuttgart und den Landkreisen der Region aus dem vergangenen Jahr.

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