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Jugendliche mit und ohne Behinderung bekommen ein gemeinsames Haus

14. Dezember 2017

Pressemitteilung vom 14. Dezember 2017

Grün-Schwarz fördert inklusive Ausrichtung des Jugendhauses Mettingen

Im Rahmen des Programms „Impulse Inklusion“ fördert das Land das Projekt „Unser Haus!“ des Kreisjugendrings Esslingen e. V. mit rund 18.000 Euro. „Inklusion gelingt, wenn wir die geeigneten Strukturen schaffen“, so die Esslinger Landtagsabgeordnete der Grünen Andrea Lindlohr. „Durch `Unser Haus!´ werden Jugendliche mit und ohne Behinderung von Anfang an in die inhaltliche Gestaltung des neuen Jugendhauses Mettingen einbezogen. Damit wird es sowohl baulich als auch hinsichtlich der Angebote ein komplett inklusives Jugendhaus.“

Mit den Geldern finanziert das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg eine Teilzeitstelle im Jugendhaus. Ihre Aufgabe ist es, die bestehende Kooperation zwischen dem Jugendhaus und dem Verein Villa e. V. unmittelbar vor und nach dem für August 2018 geplanten Umzug zu intensivieren. In dieser Phase soll die Konzeption des Jugendhauses gemeinsam mit Jugendlichen mit und ohne Behinderung erarbeitet und eingeführt werden. Der Esslinger CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Deuschle ergänzt: „Das Jugendhaus Mettingen denkt Inklusion bereits seit Jahren sowohl in den regulären Öffnungszeiten als auch in den Ferienprogrammen mit. Es freut mich, dass Jugendhaus und Villa den anstehenden Neubau gemeinsam nutzen, um den inklusiven Gedanken weiter in der Jugendhausarbeit zu verankern.“

„Ein Projekt mit Vorbildcharakter“, loben die beiden Esslinger Landtagsabgeordneten ‚Unser Haus!´, „denn die Jugendlichen erarbeiten zusammen ihre Wünsche für das Jugendhaus. Das stärkt ihr Gemeinschaftsgefühl und sie übernehmen gegenseitige Verantwortung.“

Hintergrund zum Förderprogramm:

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat am Mittwoch (13. Dezember) 33 Modellprojekte bekannt gegeben, die in diesem Jahr über das Förderprogramm „Impulse Inklusion“ finanziell unterstützt werden: Ziel der Förderung ist es, landesweit Initiativen zu ermöglichen, die das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen voranbringen wollen. Gefördert werden Projekte von Selbsthilfeorganisationen, Behinderteneinrichtungen, Kreisen, Kommunen und Vereinen. Das Förderprogramm ist Teil der Initiative des Sozialministeriums, mit der die UN-Behindertenkonvention in Baden-Württemberg umgesetzt werden soll.

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