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Esslinger Dialog zur Integrationspolitik

30. April 2013
Wie kann Integration gelingen? Darüber diskutierte Andrea Lindlohr mit Vera Nkenyi Ayemle, Hayal Ayik und Daniel Lede Abal (v.l.)

Wie kann Integration gelingen? Darüber diskutierte Andrea Lindlohr mit Vera Nkenyi Ayemle, Hayal Ayik und Daniel Lede Abal (v.l.)

Zur Veröffentl. in der ‘Zwiebel’ vom 2. Mai 2013

Die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr diskutierte mit Vera Nkenyi Ayemle vom Sompon Socialservice, der Sozialpädagogin Hayal Ayik vom Kreisjugendring und mit Daniel Lede Abal, dem integrationspolitischen Sprecher der Grünen im Landtag. „Esslingen ist eine sehr vielfältige Stadt: 40 Prozent der Menschen hier haben einen Migrationshintergrund“, begrüßte Lindlohr die rund 40 Gäste im Alten Rathaus. „Für Integration gibt es aber noch viel zu tun. So haben Kinder mit Migrationshintergrund noch deutlich schlechtere Bildungschancen.“

‚Vergiss, dass ich schwarz bin. Vergiss nie, dass ich schwarz bin.‘ Mit diesem Zitat von Pat Parker brachte Ayemle ihre Vorstellung einer gelungenen Integration auf den Punkt. Dabei sieht Ayik die Sprache als Schlüssel: „Nur wer sich sicher in der Gesellschaft bewegt, kann ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln.“ „Deshalb ermöglicht die grün-rote Landesregierung nun allen Kindergärten den Zugang zu einer besseren Sprachförderung“, fügte Lede Abal hinzu.

Anonymisierte Bewerbungen sieht Ayemle kritisch. „Ich will als intelligente schwarze Frau eingeladen werden und im Gespräch keine bösen Überraschungen erleben.“ Sie ist wie Ayik für eine Quote. Lede Abal kündigte an, dass das Land die Anerkennung vieler ausländischer Abschlüsse erleichtern werde.

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