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Immer mehr Bauern im Kreis Esslingen setzen auf die Bio-Landwirtschaft

17. Februar 2015

Die Nachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln ist in Baden-Württemberg weitaus größer als das Angebot, weshalb viele Bio-Lebensmittel importiert werden müssen. „Die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt stetig. Diese Nachfrage wollen wir aus regionaler Erzeugung bedienen und den Marktanteil unserer Familienbetriebe weiter ausbauen. Deshalb stärken wir als grün-rote Koalition die Bio-Landwirtschaft“, sagt die Esslinger Landtagsabgeordnete der Grünen Andrea Lindlohr, die zu diesem Thema eine parlamentarische Anfrage an die Landesregierung gestellt hatte.

Demnach gibt es aktuell 37 größere Ökobetriebe im Kreis Esslingen, zehn Betriebe mehr als noch vor zehn Jahren. Gleichzeitig entwickelte sich die ökologisch bewirtschaftete Fläche von 900 auf 1309 Hektar.

„Grün-Rot fördert mit dem Aktionsplan „Bio aus Baden-Württemberg“ gezielt den Ökolandbau im Land. Dafür hat sie die Prämien für die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft in der laufenden Förderperiode deutlich erhöht“, so Lindlohr. Die vorherige schwarz-gelbe Landesregierung hatte dagegen die Umstellungsprämie für landwirtschaftliche Betriebe gestrichen.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende begrüßt es, dass immer mehr Landwirte im Kreis umweltfreundlich produzieren: „Der Ökolandbau dient nicht nur der Lebensmittelerzeugung. Durch den Verzicht von Pestiziden steht er auch für eine umwelt- und klimaschonende Bodenbewirtschaftung, die Pflanzen, Tiere und den Menschen schützt.“

Die Kleine Anfrage „Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft im Landkreis Esslingen“ finden sie hier.

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