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Gesehen: No! Politische Kommunikation in der Diktatur

7. April 2013

Über politische Filme habe ich hier schon lange nichts mehr gebloggt, aber das kann ich ja ändern:

No! ist ein aktueller Spielfilm mit halbdokumentarischem Charakter des chilenischen Regisseurs Pablo Larraín. Mit fiktiven Hauptfiguren und geschickt eingebautem Original-TV-Material erzählt er eindrücklich die Geschichte der ‘No-Kampagne’: 1988 steht Chile vor der Volksabstimmung, ob Diktator Augusto Pinochet bei der nächsten Präsidentenwahl der einzige Kandidat sein dürfe. Aufgrund internationalen Drucks erhalten die – äußerst heterogenen – politischen Gegner Pinochets täglich 15 Fernsehminuten. Sie gewinnen das Referendum trotz aller Bedrohungen durch das System.

Ein guter Film über politische Kommunikation im Fernsehzeitalter, und das unter den Bedingungen einer Diktatur auf der Seite der Unterdrückten: Was für eine ungeheure Aufgabe, die ich als lebenslang Demokratie-Verwöhnte mir nun besser vorstellen kann. Sehr lehrreich. Er läuft am 20. April ff. im Esslinger KoKi.

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1 Kommentar zu "Gesehen: No! Politische Kommunikation in der Diktatur"
  1. Wenn Du Dich nicht um mich kümmerst, dann verlasse ich Dich…Deine Demokratie.

    Peer Steinbrück

    Redenschreiber | 24. September 2013
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