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Fahrrad-Innovation: Unternehmensbesuch bei Pinion in Denkendorf

4. Juni 2014
Andrea Lindlohr zusammen mit dem Pinion Geschäftsführer Christoph Lermen

Andrea Lindlohr mit Pinion-Geschäftsführer Christoph Lermen

Mitte April besuchte ich den Fahrradgetriebehersteller Pinion in Denkendorf. Die Geschäftsführer Michael Schmitz und Christoph Lermen, die das Unternehmen 2006 gründeten, hatte ich bei einer Gesprächsrunde des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft zum Thema Existenzgründungen kennenglernt.

Pinion hat eine neuartige Gangschaltung für Fahrräder entwickelt. Beide Gründer kommen aus der Automobilindustrie und hatten die Idee, moderne Getriebetechnik auch bei Fahrrädern einzusetzen. So entwickelten sie ein innovatives 18-Gang-Fahrradgetriebe, das inzwischen bei vielen Herstellern des gehobenen Fahrradsegments verwendet wird. Seit 2012 produziert Pinion in Denkendorf.

Als Fahrradfahrerin habe ich mich natürlich über die Gelegenheit gefreut, ein Unternehmen aus dieser Branche kennenzulernen. Außer über die interessante Technik haben wir über die Schwierigkeiten gesprochen, die Unternehmensgründer oft zu überwinden haben. Fachkräfte versucht Pinion, langfristig an sich zu binden. Schwierig sind die Wege zu Wagniskapital. Die grün-rote Landesregierung hat ein Konzept für mehr Wagniskapital in Baden-Württemberg entwickelt, das jedoch noch von der EU-Kommission freigegeben werden muss. Das wäre für Gründerinnen und Gründer im Land ein guter Schritt nach vorne.

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