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Fachkräftegewinnung und Qualitätssicherung bei der Qualifizierung als gemeinsame Kernaufgaben

2. Mai 2014
AL Fachverband Friseur 14

Andrea Lindlohr mit VertreterInnen des Fachverbands v.l.n.r.: Peter Hauth, Christine Messer-Stadlmann, Boris Gassert, Dieter Bellgardt, Matthias Moser, Heinz Rabel, Boris Aierstock.

Der Fachverband Friseur und Kosmetik Baden-Württemberg tauschte sich mit der Landtagsfraktion GRÜNE über die aktuellen Herausfor- derungen des Friseurhand- werks aus. Im Mittelpunkt standen die Themen Meisterqualifikation, duales Ausbildungssystem und die Kleinunternehmerregelung. „Bei der zentralen Aufgabe, den Fachkräftebedarf des Friseurhandwerks zu sichern, ziehen Grüne und der Verband an einem Strang“, so das Fazit der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und wirtschaftspolitischen Sprecherin, Andrea Lindlohr, und des stellvertretenden Landesvorsitzenden des Fachverbandes, Heinz Rabel.

Klarer Konsens bestand zwischen allen Beteiligten, dass sich das bisherige Qualifikationssystem bewährt habe. „Die deutsche Handwerksordnung ist bereits modernisiert und hat sich so bewährt“, erklärte Lindlohr zu den Plänen der europäischen Ebene. Die Fraktion GRÜNE betrachte den Meisterbrief als wichtigen Ausweis fachlicher Qualifikation, die auch für die Kunden ein unverzichtbares Gütesiegel bedeute. Nun gehe es darum, die duale Ausbildung auch weiter zu stärken. Wichtige Maßnahmen der Landesregierung seien hier die Halbierung des Unterrichtsausfalls an den beruflichen Schulen, die bereits erreicht werden konnte. „Wir müssen das duale Ausbildungssystem stärken“, so Rabel zur Forderung seines Verbandes, den Fachkräftebedarf zu sichern. Die Einführung der Gemeinschaftsschule und die Stärkung der beruflichen Orientierung in allen Schularten seien hier wertvolle Beiträge der grün-roten Koalition, Friseurnachwuchs zu gewinnen. Die Gesprächspartner halten es für wichtig, dass das Handwerk angesichts der zurückgehenden Zahl der Jugendlichen bei der regionalen Entwicklung der Berufsschulstandorte überall gut eingebunden wird.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Kleinunternehmerregelung bei der Umsatzsteuer: Lindlohr sieht hier die Lösung weniger darin, diese Bürokratieentlastung für Kleinunternehmen rückgängig zu machen, als in einer besseren Bekämpfung der Steuerhinterziehung. Weiter im Gespräch wolle man darüber bleiben, wie die Leistung gerade von Ausbildungsbetrieben besser honoriert werden kann.

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