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Esslinger Jugendliche mischen an der Wahlurne ganz vorne mit

29. August 2014

Weit überdurchschnittliche Beteiligung der 16- und 17-Jährigen in Esslingen bei der Kommunalwahl

Pressemitteilung vom 28. August 2014

„Junge Menschen bei uns in der Stadt interessieren sich sehr für Politik und bringen sich in die Demokratie ein. Dies macht die weit überdurchschnittliche Wahlbeteiligung junger Esslingerinnen und Esslinger an der diesjährigen Kommunalwahl deutlich“, erklärte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen und Esslinger Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr zum Ergebnis einer nachträglichen Auswertung des Städtetages zur Wahlbeteiligung von 16- und 17-Jährigen bei den Kommunalwahlen im Mai.

„Mit 53,8 Prozent Beteiligung haben deutlich mehr 16- und 17-Jährige in Esslingen kommunal gewählt als der Durchschnitt der Esslinger Bürgerinnen und Bürger“, sagte Lindlohr. Die allgemeine Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl in Esslingen hatte bei 46,2 Prozent gelegen. „Die Esslinger Jugendlichen waren damit bei der Wahlbeteiligung in 14 untersuchten Städten an zweiter Stelle nach Freiburg“, betonte Andrea Lindlohr. Der Kreisjugendring Esslingen hatte mit seinen Kooperationspartnern dazu zahlreiche Informationsveranstaltung für die Jugendlichen organisiert. Dass dieses Engagement nun auch zu einer guten Wahlbeteiligung führte, freute Andrea Lindlohr besonders.

„Dass wir als grün-rote Koalition das Wahlalter für die Kommunalwahl herabgesetzt haben, war ein voller Erfolg“, so Lindlohr. Der Landtag hatte das Kommunalwahlrecht im April 2013 geändert. Seither haben 16- und 17-Jährige in Baden-Württemberg das Recht, auf kommunaler Ebene wählen zu gehen. Die Kommunalwahlen in diesem Mai waren die ersten Wahlen, bei denen sie die Zusammensetzung von Kreistagen und Gemeinderäten mitbestimmen konnten.

„Wenn Jugendliche früher mitentscheiden dürfen, kommen ihre Themen auch mehr bei den politischen Verantwortungsträgern an.“ Ziel sei es, so Lindlohr weiter, dass Jugendliche sich frühzeitig für Politik interessieren. „Demokratie wächst von unten. Es ist wichtig, junge Menschen frühzeitig in demokratische Diskussions- und Entscheidungsprozesse einzubinden. Deshalb werden wir im Landtag bei der anstehenden Reform der Gemeindeordnung die Rechte der Jugendgemeinderäte stärken“, stellte Andrea Lindlohr klar.

Anhang:
Datenblatt zur Wahlbeteiligung

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