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Esslinger Dialog über die grün-schwarze Koalition

5. Juli 2016
Im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern: Thekla Walker, Moderator Andreas Hamm und Andrea Lindlohr

Im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern: Thekla Walker, Moderator Andreas Hamm und Andrea Lindlohr

Über 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der Esslinger Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr zu Ihrem Dialog mit dem Thema „Grün-Schwarz regiert – Was erwarten Sie?“. Zu Gast war die grüne Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Thekla Walker. „Damit möchte ich den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, gleich zu Beginn unsere Arbeit in der grün-schwarzen Koalition zu hinterfragen und uns wichtige Anliegen mit auf den Weg zu geben“, erklärte Lindlohr. Dazu hatte Akteure aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen eingeladen, die die Diskussion bereicherten.

„Auch in dieser ungewöhnlichen Konstellation werden wir verlässliche Politik machen. In der Bildungspolitik haben wir einen tragfähiges Konzept für alle Schularten gefunden, mit dem alle gut planen und arbeiten können“, so Walker. Sie bejahte auf Nachfrage, dass die Gemeinschaftsschule, die sie als moderne und attraktive Schulform sieht, sich weiterentwickeln werde.

„Unser Ziel ist die Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Ressourcenverbrauch“, so Lindlohr, die wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist. Die Frage, ob neue Technologie allein die ökologischen Frage lösen, verneinte sie: „Politik macht den Unterschied.“ So deckele die Große Koalition im Bund nun die Erneuerbaren Energien.

Weitere Themen wie die Hemmnisse bei der Arbeitsintegration von Flüchtlingen, die Arbeitsbedingungen bei der Polizei und die fehlende Barrierefreiheit bei Bus und Bahn wurden von Gästen eingebracht und besprochen.

Viele bewegte die Frage, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt gelingen könne. Lindlohr und Walker berichteten, wie die AfD im Landtag mit Rassismus und Neid auf Spaltung setze. „Dem müssen wir uns entgegenstellen. Dafür brauchen wir Sie als wache Zivilgesellschaft“, so Lindlohr.

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