. . Startseite | Sitemap | Impressum | Anmelden

Ein Jahr Grün-Rot: Heidenheim profitiert

29. Mai 2012

Gemeinsame Pressemitteilung vom 24. Mai 2012 mit Michael Sautter, Vorsitzender Fraktion Grüne im Gemeinderat und Kreistag von Heidenheim

Die Interessen von Stadt und Landkreis Heidenheim werden in keiner Weise vernachlässigt, wie dies in einer Pressemitteilung des CDU – Abgeordneten Bernd Hitzler unterstellt wird. Das Gegenteil ist der Fall. Auf vielen Gebieten haben die Städte und Gemeinden des Landkreises bereits im ersten Jahr der grün – roten Regierungsarbeit  erheblich profitiert. Unqualifizierte und teils unwahre Behauptungen leisten keinen Beitrag für die Entwicklung vor Ort. Vielmehr wünschen sich die Grüne eine kooperative Zusammenarbeit mit dem Landkreisabgeordneten Hitzler,  auch wenn es teils unterschiedliche politische Auffassungen gibt.

Hierzu gehört u.a. die neue Bildungspolitik, die in Heidenheim sogar vom CDU – Oberbürgermeister Bernhard Ilg aktiv unterstützt wird. Endlich finden die Wünsche der Kommunalpolitiker und Eltern Gehör. So wird zum Schuljahr 2012/13 an der Friedrich-Voith-Schule eine Gemeinschaftsschule eingerichtet. Die Kleinkindbetreuung wird mit Millionen gefördert und ermöglicht den Gemeinden, insbesondere der Stadt Heidenheim, den Ausbau ihrer Bildungshäuser. Weitere Gemeinschaftsschulen werden auf Wunsch hinzukommen und so den kleineren Gemeinden im Landkreis auch zukünftig ein qualifiziertes Schulangebot ermöglichen.

Ein Förderprogramm mit dem der Breitbandausbau im ländlichen Raum beschleunigt und verstetigt wird, wurde dieser Tage von der Landesregierung vorgestellt. Von den 11,3 Millionen in 2012 wird auch der Raum Heidenheim profitieren, wenn die Übertragungsgeschwindigkeiten verdoppelt werden. U.a. werden Oggenhausen und Burgberg die Chance auf eine Grundversorgung erhalten, so die Kommunen aktiv werden.

Einen gewaltigen Wirtschaftsschub wird unser ländlich geprägter Raum durch den forcierten Ausbau der erneuerbaren Energien erfahren. Die Bürgermeister in Dischingen, Steinheim, Hermaringen und anderen Landkreisgemeinden sind längst aktiv unterwegs und nutzen die Chancen, die eine Änderung des Landesplanungsgesetzes mit Blick auf die Windenergie bringt.

Die Polizeistrukturreform der Landesregierung wird auch die Polizeipräsenz auf den Straßen von Heidenheim stärken. Es stimmt, dass mit der Zusammenfassung der Polizeidirektionen zu einem Präsidium in Ulm Arbeitsplätze in Heidenheim wegfallen. Es stimmt aber auch, dass diese Verschlankung der Verwaltungsstrukturen die Sicherheit im Landkreis erheblich verbessern wird. Dass der Zuschlag für eines der landesweit zwölf neuen Polizeipräsidien in Aalen über 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen wird ist barer Unsinn und  Teil der unwahren Behauptungen Hitzlers. Für eine Verkehrsdirektion in Heidenheim, und die Chancen stehen nicht schlecht, machen wir uns stark. Die verfehlte Personalpolitik bei der Polizei durch die alte Regierung, erzwingt geradezu diese Reform, um die Sicherheit der Bürger auch noch morgen gewährleisten zu können.

Mit knapp einer Million wurde der Landkreis überdurchschnittlich mit Mitteln aus dem Entwicklungsprogramm ländlicher Raum (ELR) bedient. Erst im April wurden diese Mittel, die nach sachlichen und klaren Kriterien verteilt wurden, deutlich erhöht. Bekanntestes Förderprojekt ist dabei der archäologische Park in Niederstotzingen.

Bisher keine Kommentare zu "Ein Jahr Grün-Rot: Heidenheim profitiert"
Hinterlasse einen Kommentar